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„Blasorchester Friesland“ besteht 40 Jahre

12.07.2017
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„Blasorchester Friesland“  aus Aurich feierte

40-jähriges Bestehen mit Jubiläumskonzert

Fast auf den Tag genau feierte das „Blasorchester Friesland“ mit einem schwungvollen Konzert im Mai 2017 das 40-jährige Bestehen. Schon der Auftakt zu diesem Konzertabend mit dem „Happy Birthday“  Marsch von Robert Kuckertz, und einer Gesangeinlage des Orchesters, ließ den vielzitierten „Funken“ zum Publikum überspringen. Der Dirigent Gerhard Glenewinkel hatte zu diesem Festkonzert ein Programm mit den schönsten und beliebtesten Titeln der vergangenen 40 Jahre zusammengestellt. Mit dem Vortrag dieser Musikauswahl demonstrierten die Musikerinnen und Musiker ihre Entwicklung und Vielseitigkeit in der Interpretation der verschiedensten Stilrichtungen.
Als erstes großes Werk lag der „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik auf den Pulten. Der italienischen Mentalität nachempfunden, wurde dieser beliebte Marsch leicht und in filigraner Technik vom „Blasorchester Friesland“ vorgetragen. Es folgte der „Egyptische Marsch“ von Johann Strauss. Wie in der Originalkomposition des großen Meisters, war auch hier ein kräftiger Männerchor zu hören.
Ein Stilwechsel von der klassischen Musik zur gehobenen Rock-Popmusik war die „Bohemian Rhapsody“ von Freddy Mercury. Das Gitarrensolo in diesem Stück wurde als Trompetensolo von Thomas Janssen eindrucksvoll und gekonnt interpretiert. Feierlich wurde es wieder mit dem Marsch: „Des großen Kurfürsten Reitermarsch“ von Kuno Graf von Moltke. Sicher ein Pflichtstück für jedes Blasorchester. Beschwingt, mit südamerikanischen Rhythmen, folgte Hans-Egon Häussers Bearbeitung von „Brasil Tropical“. Mit dynamischer Klatschunterstützung des Publikums spielte das „Blasorchester Friesland“ in Neujahrskonzertmanier den „Radetzky Marsch“ von Johann Strauss. Mit lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Zuhörer für den ersten Teil dieses Konzertes. Nach einer verdienten Pause überraschte das Orchester mit dem „High School Dixie“ von Gert Buitenhuis und einer Dixieformation vorne am Bühnenrand. Die Solisten in dieser Formation waren: Iris Düwel; Klarinette, Gerhard Glenewinkel; Trompete, Thomas Schubert; Posaune, Michael Coordes; Tuba und Andreas Bünte; Schlagzeug. Vielseitigkeit ist ein herausragendes Markenzeichen dieses Orchesters. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war ein Trompetensolo von Thomas Janssen. Überzeugend, fein in der Artikulation und mit viel Ausdruck demonstrierte der Solist sein Können mit dem Titel:„My Way“. Bravo Rufe und rhythmisches Klatschen waren Anerkennung und Dank für diese Leistung. In Erinnerung an außergewöhnliche Konzertreisen nach New York, Prag und nach Kärnten, folgten die Titel „Hootenanny“, „Bömischer Traum“ und „Die Rose vom Wörthersee“.

Einen wahren Begeisterungssturm löste das Medley: „Blues Brother Revue“ aus. Der Dirigent Gerhard Glenewinkel und Friedrich Müller, im Outfit der echten Bluesbrother, im schwarzen Anzug, obligatorischem schwarzen Hut und Sonnenbrille, zeigten sich als wahre Showgiganten. Für den anhaltenden Beifall und Standing Ovation bedankten sich die Musikerinnen und Musiker in typischer Marinetradition. Das Medley „Käpt'n James“ mit dem anschließenden „Hängemattenwalzer“ nach dem Volkslied „Guten Abend, gute Nacht“ sollte diesen Konzertabend würdevoll beenden.  Eingestimmt zu diesem Zeremoniell wurde das Publikum mit einem markigen Seemannsspruch, Bootsmannsmaatenpfeife und Trompetensignale von der Bühne und aus der Distanz.
Dieses gelungene Jubiläumskonzert war Ausdruck von Spielfreude und Können des „Blasorchester Friesland“ und Freude und Begeisterung beim Publikum.

Zuletzt geändert am: 26.07.2017 um 15:19

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