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NMV-Vorstandsvertreter am 4. Oktober 2019 in der NDR1-Plattenkiste

Veröffentlicht von Ralf Drossner (ralf_drossner) am 04.10.2019
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Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 4. Oktober zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich der stellvertretende Landesmusikdirektor Kai Widhalm, Geschäftsführerin Gaby Klumpe und Vizepräsident Ralf Drossner mit Moderatorin Britta von Lucke über die Arbeit des Niedersächsischen Musikverbandes e.V.

Derzeit sind die Musikschaffenden auf Oktoberfesten im Einsatz. Das ganze Jahr über sind sie zu Stadtfesten, Festivals, Jubiläumsfeiern oder Hochzeiten und zu Ständchen unterwegs, sagt Gaby Klumpe. Sie spielt seit 50 Jahren Trompete und hat große Freude daran. Ralf Drossner erzählt von der Gründungszeit in den 50er Jahren, damals waren es noch zwei Verbände für Blasmusik und Spielmannszüge, die 1996 fusionierten. Es geht oft um Gelder, die der Dachverband via Lobbyarbeit ja nicht nur aus den Vereinen bekommt, sondern auf Kreis-, Landes- und Bundesebene beschafft. Ausbildung und Ehrungen stehen für ihn ganz oben auf der Liste. Musikkunde, bessere Beherrschung des Instruments - das führt zu besserer Musik im Orchester und ist für alle ein Erfolg, betont er. Außerdem spielt er selbst diverse Instrumente und springt immer mal ein, wenn er gebraucht wird. Doch nicht nur das reine Musizieren ist wichtig. Auch "Musik in Bewegung" ist ein großes Thema. Kai Widhalm berichtet von diversen Auftritten auf Festen - von synchronem Laufen und Spielen. Das geschieht beispielsweise bei Schützenumzügen und natürlich bei diversen Meisterschaften. Tänzer bewegen sich - sie machen nur das, Musiker machen dazu ihre Musik und müssen trainieren, wie sie gemeinsam beides hinbekommen, erläutert er. Geübt wird im Winter in Turnhallen. Im Sommer trainieren sie auf Parkplätzen oder Sportplätzen, damit beim nächsten Auftritt das Publikum begeistert wird.

Zu den musikalischen Wettbewerben gehört u.a. die Rubrik Entertainment. Hier geht es um eine perfekte Choreografie beim Auftritt: Im Fachbereich "Musik in Bewegung" beschäftigen sich die Gruppen deshalb zunehmend mit ihrer Optik. Nicht jeder Verein kann sich dafür begeistern. Doch viele erkennen, dass mehr Publikum längst auch durch die Show-Effekte eines bewegten Auftritts gelockt wird - und begeistert reagiert.

Als Prüfer kennt Ralf Drossner die diversen Lehrgänge gut, die angeboten werden. D-Lehrgangsreihen für das Instrumentalspiel inklusive Gehörbildung, E-Lehrgänge für die Kleinen usw. sind ebenfalls tolle Möglichkeiten für die Musikvereine, um die Musiker fortzubilden. Auch die Ausbilder werden weitergebildet und qualifiziert in den C-Lehrgängen. Das alles tut der Musik gut. Ein Beispiel: Der Ansatz bei beispielsweise der Posaune kann durch die Mundstellung und Lippenspannung verändert werden. So werden immer bessere Ergebnisse erzielt.

An das große Musikfest in Osnabrück im Mai, organisiert von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände, erinnern sich die Gäste der Plattenkiste gern: 14 500 Musiker von 30 Orchestern und 150 000 Besucher feierten die Riesen-Show miteinander. Die ganze Stadt verwandelte sich in eine große musikalische Bühne. Das nächste große Fest auf Landesebene ist am 11. und 12. September 2021 in Freren. Auch dann werden wieder 30 bis 40 Vereine erwartet, die am Treffen teilnehmen und an Wettbewerben. Das soll auch wieder eine große Party werden, freut sich Gaby Klumpe schon jetzt.

Für alle, die die Sendung verpasst haben, steht in den kommenden Wochen folgender Videolink für die Wortbeiträge der Sendung zur Verfügung.

(Quelle: NDR-Pressemitteilung vom 4. Oktober 2019, Foto: NDR)

   

Zuletzt geändert am: 04.10.2019 um 21:37

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