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Neuer Wettbewerb für Schlagwerkensembles beim 6. Deutschen Musikfest

Veröffentlicht von Ralf Drossner (ralf_drossner) am 12.05.2019
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Der Drum Battle und ein Auftritt der Greenbeats begeistern Liebhaber von Percussion Ensembles

 Osnabrück. Ein Drum Battle steht beim 6. Deutschen Musikfest der Bundesver­einigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) am Freitag, 31. Mai, um 19 Uhr auf dem Domvorplatz auf dem Programm. Das Fest selbst geht von Donners­tag, 30. Mai, bis Sonntag, 2. Juni. Mit den Greenbeats pure steht zudem am Samstag, 1. Juni, um 19 Uhr ein Lokalmatador aus Wallenhorst auf der Bühne auf dem Osnabrücker Marktplatz. 

Um die Wette trommeln: Beim Demonstrationswettbewerb Drum Battle des Deutschen Musikfestes der BDMV stehen Schlaginstrumente, technisches Können, Geschwindigkeit und eine gute Show im Fokus. „Schlagzeuger können als Teil eines Orchesters nur selten ihr musikalisches Vermögen zeigen, obwohl sie wesentlich mehr können“, wusste Ralf Subat, Bundesmusikdirektor Fachbereich Spielleutemusik der BDMV: „Wir möchten sie einmal ins Rampenlicht stellen.“ Ein Drum Battle ist eine ganz moderne Form des Wettbewerbs und kommt aus den USA. „Unser Drum Battle ist der erste Wettbewerb dieser Art im Rahmen einer deutschen Meisterschaft“, berichtete Subat, daher wurde er als „Demonstrationswettbewerb Drum Battle“ ausgeschrieben.

Darum geht es: Mitmachen können Schlagwerkensembles, deren Instrumente alle beim Spielen transportabel sind. Denn die Marching Drum Lines und Percussion Ensembles müssen ihre technische Spielfertigkeit und visuelle Dar­stellung in der Bewegung präsentieren. Jede Musikgruppe zeigt pro Auftritt zwei verschiedene Präsentationen. „Wir sind stolz, dass wir beim Musikfest sieben Gruppen präsentieren können, die sehr unterschiedlich sind“, freute sich Subat.

Das Besondere: Je zwei Percussion Ensembles stehen sich jeweils auf einer Fläche von 15 mal 15 Metern gegenüber und spielen nacheinander. Eine Präsentation dauert nur 120 Sekunden. In dieser Zeit müssen sich die Musiker beweisen. „Ich bin besonders neugierig auf die Kreativität der Musiker und darauf, was man in zwei Minuten zeigen kann“, so Subat, der wusste: „Das Publikum in nur zwei Minuten zu begeistern, ist schwierig. Hier muss man vom ersten Moment an überzeugen.“ Da der Wettbewerb dem K.-O.-Prinzip folgt, bewertet die Jury die Leistung der Percussion Ensembles sobald der letzte Sound verklungen ist. Der Sieger steht sofort fest und erreicht die nächste Runde. Neben den Aspekten Ausführung, Technik und Schwierigkeit werden die visuelle Dar­stellung und Kreativität sowie die Reaktion des Publikums in die Wertung mit ein­bezogen

Die Greenbeats pure aus der Region Osnabrück

Mitreißend und energiegeladen, das ist die Drum-Performance der Greenbeats pure. Das Percussion-Ensemble aus Wallenhorst steht für spektakuläre Show­effekte, überraschende Tanzeinlagen und viel Witz.

Die Musiker der Greenbeats spielten bisher rund 500 Konzerte in ganz Europa –  zu den Highlights zählten die gemeinsame Tournee 2017 mit DJ Bobo durch die größten Hallen Deutschlands, die Teilnahme am RTL Supertalent und TV-Auftritte beispielsweise bei Carmen Nebel oder im ZDF Fernsehgarten. „Ich verspreche Ihnen eine einmalige Show“, erklärte Timm Pieper, Gründer und Kopf der Greenbeats: Am Samstag, 1. Juni, um 19 Uhr können sich die Zuhörer auf „pures Percussion Entertainment“ auf dem Osnabrücker Marktplatz freuen.

Gegründet hat sich die Gruppe 2006 unter der Leitung von Pieper an der Jugend­musikschule Hagen. 2007 folgte der erste Auftritt jenseits von Musikschulfesten. Später löste sich das Percussion Ensemble von der Musikschule, gründete zu­nächst einen Verein und anschließend eine GmbH für seine professionelle Abtei­lung. Inzwischen gibt es nur noch diese Firma, und die Greenbeats sind heute eines der begehrtesten Percussion-Ensembles in Europa.

 

Zuletzt geändert am: 12.05.2019 um 17:21

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