Fachbereiche



Externe Links:

Bundesvereinigung deutscher Musikverbände e.V.

Landesmusikrat Niedersachsen e.V.

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

Aktuelles

Hier lesen Sie die aktuellen Verbandsmeldungen.


Landesmusikverband Baden-Württemberg schreibt Geschäftsführer-Stelle aus
Der Landesmusikverband (LMV) und die Landesmusikjugend (LMJ) Baden-Württemberg e.V. suchen für ihre Geschäftsstelle in Stuttgart zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen
Geschäftsführer (w/m/i).
Der Landesmusikverband ist der Dachverband von drei Chor- und sieben Instrumentalverbänden in Baden-Württemberg und vertritt die gemeinsamen Interessen von rund 1 Mio. musikbegeisterte Menschen aus rund 6.500 Vereinen. Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVL.

Ausschreibung
Weiterlesen

DBJ sucht kreative Vorschläge für ein neues Logo

Im Zuge der Weiterentwicklung unseres Erscheinungsbildes sucht die Deutsche Bläserjugend (DBJ) ein neues Logo.

  • Der/die Gewinner/in erhält 400€. Des Weiteren werden 4x50€ an die weiteren Plätze vergeben.
  • Der/die Gewinner/in wird durch Beschluss der Jury ermittelt.
  • Sollte keiner der eingereichten Entwürfe auf Zustimmung der Jury stoßen, behält sich die DBJ das Recht vor, keinen Preis zu vergeben.
Einsendeschluss ist der 02.12.2018


Weiterlesen

LKJ informiert über Honorarkräfte in Kooperationsverträgen mit allgemeinbildenden Schulen
Seit Februar 2018 dürfen Honorarkräfte bei der Zusammenarbeit von Kultureinrichtungen und Schulen die Projekte umsetzen.
Voraussetzung ist, dass vor Aufnahme der Tätigkeit durch die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung festgestellt wird, dass die Tätigkeit nicht als abhängige Beschäftigung zu bewerten ist.
Vor Aufnahme der Tätigkeit durch eine Honorarkraft ist also ein Antrag auf Statusfeststellung zu stellen.
Weitere Informationen Weiterlesen

LandesSpielleuteOrchester Ces/Fes „LSO“ probt in Damme
Von Freitag, 9. November, bis Sonntag, 11.November, 15:30 Uhr findet das nächste Probenwochenende des LandesSpielleuteOrchester Ces/Fes „LSO“ in der Jugendherberge in Damme statt.
Wer große Lust auf ein Wochenende voller Spaß und Musik hat und spielt die Spielmannsflöte oder Schlagzeug auf D2-Niveau spielt, ist dort genau richtig!
Im LSO können die Teilnehmer aktuelle Literatur kennenlernen, aber auch Altbekanntes aufarbeiten. Sie bekommen Gelegenheit ihre Spieltechniken zu verbessern und das Erlernte später in ihre Vereine weiterzzuvermitteln. Der Veranstalter hofft, dass sich wieder viele Bekannte anmelden werden, freut sich aber auch, neue Musiker in seinen Reihen begrüßen zu dürfen.
Das LSO steht unter der musikalischen Leitung von Irene Mönter. Für das Schlagzeugregister konnten wir wieder Marcus Viegener als Dozenten gewinnen.
Das benötigte Schlagwerk wird vor Ort gestellt. Notenständer, Flöten, Sticks usw. muss jeder Teilnehmer mitbringen.
Weiterlesen

Musikvereinigung Osterholz schreibt D1-Lehrgang aus
Am Wochenende 20. und 21. Oktober 2018 richtet die Musikvereinigung Osterholz einen D1-Lehrgang im Vereinsheim des Spielmannszuges Lilienthal-Falkenberg e.V. aus.
Lehrgangsziel:
Vermittlung der D1-Qualifikation nach dem bundeseinheitlichen System der Aus- und Fortbildung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.
Zielgruppe:
Aktive Musikerinnen und Musiker in Blasorchestern, Spielleuteorchester, Spielmannszügen, Fanfarenzügen usw. Der erfolgreiche Lehrgangsabschluss bildet die Zulassungsvoraussetzung für den D2-Lehrgang.
Dozenten:
Ausgewählte und qualifizierte Dozenten aus den Fachbereichen Blasmusik und Spielleute.
Weiterlesen

Nachwuchs für das Ehrenamt: Bundesakademie Trossingen veröffentlicht Impulspapier
Wie können Musikvereine und Chöre passende Nachfolger*innen für freiwerdende Vorstandsämter finden und wie gelingt eine reibungslose Übergabe? Mit dem Papier „Nachwuchs für das Ehrenamt in Musikvereinen und Chören: 12 Impulse für die analoge und digitale Arbeit“ fasst die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen ihre Vorschläge für eine strategische Nachwuchsgewinnung und -sicherung zusammen.

„Wir möchten Verantwortliche dazu anregen, mehr Partizipationschancen für junge Menschen im Verein zu schaffen“, so Susanne Dengel, Projektleiterin an der Bundesakademie Trossingen. „Dabei können Vereine beispielsweise die Chancen nutzen, die sich durch die Digitalisierung ergeben.“ Das Impulspapier entstand im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Vereinspilot*innen“. Projektpartner ist die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO). Engagierte sind eingeladen, das Impulspapier kostenfrei unter www.bit.ly/bundesakademie-impulspapier-nachwuchs herunterzuladen und für ihre Vereinsarbeit zu nutzen. Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK).

Kontakt:
Antonia Emde (Öffentlichkeitsarbeit)
emde@bundesakademie-trossingen.de

07425 / 9493-25


Weiterlesen

BDMV-Percussions-Workshop vom 19. und 20. Oktober 2018
Der Fachbereich Spielleutemusik schreibt für interessierte Musikerinnen und Musiker aus den Fachbereichen Blasmusik und Spielleutemusik sowie aus den Mitgliedsverbänden der BMDV einen Percussions-Workshop 2018 aus.
Inhalte des Workshops sind Effektiver Einsatz von Schlagwerkinstrumenten in Ensembles sowie Verfeinerung der Spieltechnik auf den verschiedenen Percussion-Instrumenten. Angesprochen sind die Schlagwerker aus allen Ensembles sowie Spieler/innen, die sich gerne auch einmal mit Percussion-Instrumenten vertraut machen wollen
Termin/Zeit:
Freitag, 19.10.2018 ab: 18:00 Uhr
Samstag, 20.10.2018, ab: 9:00 – ca. 17:00 Uhr
Ort:
93437 Furth im Wald
Ausbildungsheim des Spielmannszug Furth im Wald
(93437 Furth im Wald, Eschlkamerstr. 10, auf der Festwiese)
Weiterlesen

Ehrenamtliches Engagement auf dem Deutschen Musikfest gesucht

Die Homepage zum Deutschen Musikfest 2019 (DMF 2019) wurde um Themen zum ehrenamtlichen Engagement ergänzt. Die Einsatzgebiete und Zeitfenster für ehrenamtliche Einsätze wurden aufgezeigt und ein Anmeldebogen für die Anmeldung und den Erstkontakt zum Organisationsbüro eingefügt. Die entsprechenden Dokumente sind hier als Anlage beigefügt.

Die Angebote für ehrenamtliches Engagement sind besonders für Vereinsmitglieder (Aktive/Passive) zu empfehlen, die bisher keine musikalischen Aktivitäten an den Veranstaltungstagen geplant haben. Stunden- oder tageweise ehrenamtlich unterstützen, dabei die preiswerten Gemeinschaftsunterkünfte und Verpflegungseinrichtungen nutzen und in den Freizeiten viele Veranstaltungen des DMF 2019 als Besucher erleben, besser kann das Wochenende um Christi Himmelfahrt wohl nicht verbracht werden.

Der NMV würden sich jedenfalls sehr freuen, wenn die Vereine des NMV die aufgezeigte ehrenamtliche Mitwirkung bei ihren Mitgliedern bewerben und unterstützen. Seien wir durch unser Mittun gute Gastgeber.

Informationen für Helfer

Anmeldebogen

Weiterlesen

Informationen zum Deutschen Musikfest in Osnabrück

An vier Tagen tönt, schallt und hallt in ganz Osnabrück Blas- und Spielleutemusik. Traditionell und bekannt, fetzig und mitreißend, behaglich und leise, neuartig und modern. Das Deutsche Musikfest ist Klang!

In über 300 Veranstaltungen treten mehr als 300 Ensembles auf, an und hervor. Alt und Jung, Gäste von nah und fern, Instrumente und Formationen aller Art. Das Deutsche Musikfest ist Vielfalt!

Musikerinnen, Musiker und Interessierte musizieren, lachen, lauschen und tauschen aus. Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zehntausende Besucherinnen und Besucher, gefüllte Bühnen, Hallen und Plätze. Das Deutsche Musikfest ist Leben!

Wer sich für genauere Daten und Fakten zum Deutschen Musikfest interessiert, findet in der Übersicht viele Informationen dazu.
Weiterlesen

Turner-Musik-Akademie richtet Bundesseminar für Spielleute aus
Das Bundesseminar Spielleute ist die größte Veranstaltung ihrer Art im Bundesgebiet und wird seit vielen Jahren erfolgreich an der Turner-Musik-Akademie in Alt-Gandersheim durchgeführt.
Der Workshop findet vom 27. bis 30. September 2018 statt.
Es versteht sich als Plattform zum Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken. Sie will Impulse für Entwicklungen in den Vereinen geben.
Das Seminar steht allen Menschen offen, die sich für aktuelle Entwicklungen im Spielleutebereich interessieren. Andere formelle
Voraussetzungen (z.B. eine bestimmte Verbandszugehörigkeit) gibt es nicht.
Das Orchester wird in einer C/B/C-Besetzung spielen. Leihinstrumente stehen zur Verfügung.
Da beim Notensurfen im Orchester sehr viel Literatur in kurzer Zeit erarbeitet wird, sollten die Teilnehmer über gute Notenkenntnisse
verfügen. Verunsichern lassen soll sich deshalb aber niemand. Es gilt: Ausprobieren!
Das Seminar kann zur Verlängerung von ÜL-Lizenzen genutzt werden.
Für Lizenzverlängerer ist der Besuch des Ehrenamts-Seminars obligatorisch.
Weiterlesen

Legendär! Sinfonische Blasmusik mit dem Modern Sound[s] Orchestra
Der Sieger des Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs 2015 zu Gast in Wunstorf: Erleben Sie am 29. September 2018 im Stadttheater den Facettenreichtum und die Klangvielfalt sinfonischer Blasmusik. Bereits im Januar dieses Jahres begeisterte das 65-köpfige Modern Sound[s] Orchestra unter der Leitung von Henning Klingemann 1.200 Zuhörer in seinen drei ausverkauften Neujahrskonzerten.

Unter dem Motto „Legendär“ präsentiert das MSO nun in Wunstorf ein abwechslungsreiches Programm. Lassen Sie sich unter anderem von Ausschnitten aus der Sinfonie „Der Herr der Ringe“ von Johan De Meij und Filmmusik aus „Kung Fu Panda“ und „Madagascar“ begeistern. Auch die „Seville Suite“ von Bill Whelan mit ihren irischen Klängen sowie die lateinamerikanisch angehauchte „Second Suite For Band“ von Alfred Reed stehen mit auf dem Programm. Nicht zuletzt werden auch die Legende Michael Jackson sowie ein legendärer Marsch zu hören sein. (fm)
 
Samstag, 29. September 2018
18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr)
Stadttheater Wunstorf (Südstraße 8)
Eintritt: 15 Euro, erm. 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr)
VVK: Buchhandlung Weber (Lange Str. 22, Wunstorf) | Bücherparadies (Südstr. 5, Wunstorf) | Petri & Waller (Hannoversche Str. 13A, Seelze) | Melody Schreibwaren (ehemals Schreibwaren Brauer, Lange-Feld-Str. 16, Letter) | online über www.m-s-o.de
Freie Platzwahl!

Weiterlesen

Austauschorchester gesucht
Über die BDMV erreichte uns nachfolgende Anfrage eines Orchesters, dass ein Austauschorchester sucht:
Mein Name ist Shani Nisman und ich bin Teil eines von Schülern geleiteten Bläserensembles in Tel Aviv, Israel: http://www.tauwindband.com/about-us.
Wir wollen irgendwann im Sommer 2019 eine Auslandsreise unternehmen und sind auf der Suche nach einem ähnlichen Blasorchester, das an einer Zusammenarbeit/einem gemeinsamen Konzert interessiert wäre.
Ein wenig über uns - wir sind eine Gruppe, ein Schülerlauf, der schon seit vielen Jahren durchgeführt wird.
Wir bestehen seit etwa 10 Jahre aus ca. 60 Musikern, meist aus Studenten oder Alumni der Universität. Wir üben einmal pro Woche und etwa einmal im Semester durchführen. Wir spielen hauptsächlich klassische Musik, aber auch spielen andere Arten wie: Filmthemen, Musicals, Jazz, israelische Musik, Pop und mehr. Diese Gruppe ist völlig freiwillig und setzt sich zusammen aus Amateur-Spielern - wir alle kommen gerne und spielen zum Spaß. Wir verdienen kein Geld mit dem Musizieren
Schauen Sie sich gerne einmal unser Video an:
https://www.youtube.com/watch?v=oC86TEX1QI4


Weiterlesen

Viele Impulse beim 1. NMV-Jugendleiterfachtag
Eine gute Jugendarbeit ist die Voraussetzung, den Fortbestand unserer Vereine der Blas- und Spielleutemusik über Jahre hinaus sicher zu stellen.
Für den Niedersächsischen Musikverband e.V. ist es daher wichtig zu erfahren, wie wir als Landesverband die Jugendarbeit an der Basis fördern und unterstützen können.
Vor diesem Hintergrund führte der Fachbereich Jugend des NMV erstmalig einen  Jugendfachleitertag durch.
Am 25. August 2018 begrüßten Anne-Marie, Kerstin, Jenny und Johannes in Lilienthal Teilnehmer aus ganz Niedersachsen.
Nach einem kleinen Imbiss und kurzer Vorstellungsrunde wurde sich warm gemacht mit dem Kennenlernspiel:
„ Hey, ich bin…“

 
Mit Spaß und Bewegung saßen schnell alle Namen. Dann ging es in den Austausch:
Was sind die Probleme und Wünsche der Jugendleiter? 

 
Neben mehr Unterstützung und Anerkennung im Ehrenamt gibt es den Wunsch nach mehr Vernetzung untereinander und „Handwerkszeug“ für gute Jugendarbeit.
Am Mittag traf dann unser Gast Matthias Laurisch, Bildungsreferent der Deutschen Bläserjugend (DBJ), ein. Im Gepäck hatte er viele Inputs rund um das Thema „ Hilfe ich bin Jugendleiter, was nun?“ Motivation, SMARTe Ziele, unterschiedliche Typen im Ehrenamt, Anerkennungskultur und Jugendschutz waren die Hauptthemen. Insgesamt viele Inhalte für einen Nachmittag, weshalb sich alle einig waren: es sollten weitere Jugendfachleitertage folgen.
Ein Großer Dank für die tatkräftige Unterstützung geht nochmal an den Spielmannszug Lilienthal-Falkenberg e.V.
Weiterlesen

Weitere Informationen zu "Flower meets music power"

Herzlich willkommen zum Wochenende des niedersächsischen Musikverbandes e.V. auf der Landesgartenschau in Bad Iburg!

Der niedersächsische Musikverband e.V. (NMV) vertritt landesweit 470 Vereine, die sich der Spielmanns- und Blasmusik in vielen Facetten widmen; ob konzertant, bei Musik in Bewegung oder in vielen kleinen Teilensembles der angeschlossenen Vereine. Über 40.000 Mitglieder gehören dem NMV an. Bei uns musizieren Jung und Alt und alles was man „dazwischen“ ansiedelt, nicht selten Opa zusammen mit seiner Enkelin. Seien Sie an diesem Wochenende auch Gast des NMV e.V. und genießen Sie einen Teil unserer großen Bandbreite!

Programm:

Samstag, 29. September 2018

Bühne:

11:00 Uhr bis 12:00 Uhr Spielmannszug Haste e.V.- konzertante Spielmannsmusik

12:30 Uhr bis 13:15 Uhr,  Dienstag um 8 - Weltmusik acapella

14:00 Uhr bis 15:00 Uhr, WunnerWark – Use Aort von Landmusik

15:30 Uhr bis 16:30 Uhr,  Musikzug „Wiesental“ e. V. Hagen a.T.W. - Brass/Marching band in concert  

Park:

Im Park wird ein Troubadour zu hören sein.

Sonntag, 30 September 2018

Bühne:

11:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Musikgruppe Rot-Weiß von 1971 e. V.  Lengede - eine Band mit großem Blasmusikanteil

12:30 Uhr bis 13:30 Uhr, Dütetaler Blaskapelle Wellendorf e. V. Hilter – Jugendorchester der Dütetaler Blaskapelle

14:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Spielmanns- und Fanfarenzug Hahn-Nethen e.V. Jade -  stimmungsvoll, rhythmisch und eine Augenweide

15:30 Uhr bis 16:30 Uhr,  Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Halvestorf Hameln -Blasmusik, wie sie im Buche steht von Pop und Schlager bis …

 

Park

11:00 Uhr bis 11:45 Uhr,  Spielmannzug Heidland-Strang e.V. - Traditionsspielmannsmusik

12:00 Uhr bis 12:45 Uhr,  Fanfarenzug Schüttorf e.V.- „es lebe der Blechbläser“

14:00 Uhr bis 14:45 Uhr Spielmanns- und Hörnerkorps Springe/Deister von 1952 e.V. – „die Spielleute sind los …“

Weiterlesen

KMV Hildesheim richtet Orchester-Workshop für Spielleute aus

Nach dem großen Teilnehmerzuspruch der letzten zwei Workshops lädt der Kreismusikverband Hildesheim zum nächsten Treffen ein. Die Organisatoren würden sich freuen, wenn  wieder viele Musiker dabei sind und auch noch der ein- oder andere dazukommen würde.

Wer Konzertflöte oder Piccolo, Schlagzeug, Percussion, Keyboard, Bass, Stabspiele wie Marimba, Xylophon oder Glockenspiel spielt und mal in einem großen Orchester spielen möchte, ist herzlich eingeladen.

Dieses Erlebnis und die Möglichkeit, zusätzliche Erfahrungen in den Techniken und den musikalischen Ausdrucksfähigkeiten am Instrument weiter zu entwickeln, soll ein Schwerpunkt dieses Workshops  sein.

Fachkundige Dozenten mit entsprechender Erfahrung und Qualifikation werden für die praktische Registerausbildung am Instrument zur Verfügung stehen. Dabei werden einige Musikstücke erarbeitet und im Anschluss zu einem großen Workshop-Orchester zusammen geführt.

 Der Lehrgang wird bezuschusst vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur und vom Landesmusikrat Niedersachsen.

Der Termin findet Sonntag, 28.10.2018 in der Turner-Musik-Akademie ( TMA ), Sonnenberg 10 in  37581 Bad Gandersheim, OT Altgandersheim statt.

Beginn ist um 10.00 Uhr und das Ende gegen 17.00 Uhr geplant.

Für Mitglieder des KMVH e.V. oder NMV e.V. beträgt die Teilnehmergebühr 20,-- Euro und für Nichtmitglieder wird ein Kostenbeitrag von 25,-- Euro erhoben. Für Verpflegung wird gesorgt.

Die Anmeldung erfolgt bis spätestens 10.10.2018 per Email mit dem beigefügten Formular, an die Geschäftsstelle des KMVH Norbert Lange Mail:  lange-giesen,@t-online.de

Anmeldeformular

Weiterlesen

Erinnerung vor Ort leben - DBJ nimmt am trilateralen Seminar des DBJR teil


Vom 10. bis 13. Mai 2018 nahmen Ramona Holtkamp und Anne Sygulla stellvertretend für die DBJ am trilateralen Seminar des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) in Warschau teil. Unter der Überschrift „75 Jahre Ghetto-Aufstand in Warschau“ beschäftigten wir uns erneut mit unserer Vergangenheit und Geschichte, nachdem wir 2015 bereits an einem ähnlichen Seminar in Krakau und Auschwitz teilgenommen haben.

Gemeinsam mit 70 polnischen und israelischen Teilnehmenden, aber auch jeweils zwei Vertreter_innen aus Österreich und Tschechien, diskutierten wir in Workshops über die unterschiedliche Erinnerungsarbeit und die sich daraus ableitenden Aufgaben für die Jugendverbände und Jugendorganisationen. Im Ergebnis waren wir uns einig, wie wichtig unsere (Bildungs-)Arbeit und unser Engagement für die Zukunft sind. Zum Abschluss des Seminars wurde in einer Gedenkveranstaltung eine gemeinsame Erklärung der Jugendringe von Israel, Polen und Deutschland verlesen und unterzeichnet.

Für die DBJ war eine Teilnahme selbstverständlich. Sie setzt sich in ihren Strukturen ganz bewusst vermehrt mit diesen Themen auseinander. Dies geschieht zum Beispiel durch die Förderung von Internationalen Jugendbegegnungen, aber auch durch neue Bildungsangebote oder durch das Sensibilisieren der Mitglieder.

75 Jahre nach dem Aufstand im Warschauer Ghetto müssen wir uns heute weiter und wieder für Demokratie, Pluralismus und gegen Antisemitismus einsetzen. Wir wollen dafür streiten, dass dieser Teil der deutschen Geschichte auch zukünftig mahnend auf die Verantwortung heutiger und zukünftiger Generationen hinweist.   
Weiterlesen

LKJ hilft bei Fragen zur Scheinselbstständigkeit
Entgegen der weitverbreiteten Meinung, ist der Einsatz von Honorarkräften durch Kultureinrichtungen im Rahmen von Kooperationsverträgen an Schulen verboten.

Wegen des Verdachts der Beschäftigung Scheinselbständiger an Ganztagsschulen, einigten sich das Kultusministerium und die Deutsche Rentenversicherung im Jahr 2013 auf eine Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von 12 Millionen Euro für insgesamt 23.000 fehlerhafte Verträge.

Daraufhin wurde im Ganztagsschulerlass des Kultusministeriums der Einsatz von Honorarkräften an Ganztagsschulen durch Kultureinrichtungen nicht mehr gestattet. Eine Ausnahme von dem Verbot kann nur erfolgen, wenn zuvor ein Statusfeststellungsverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung durchlaufen wird. Geprüft wird in diesem Verfahren nur das zur Prüfung vorgelegte konkrete Auftragsverhältnis innerhalb der Schule. Es erfolgt keine Prüfung vorheriger und/oder anderweitiger Auftragsverhältnisse. 

Das Kultusministerium wird bei neuen Verstößen nicht noch einmal die Haftung für den Einsatz von Scheinselbständigen übernehmen. Das bedeutet, dass erhebliche Nachzahlungen auf die Schulleiter*innen und/oder Kultureinrichtungen zukommen werden. Daher raten wir Ihnen dringend, den Status für das jeweilige Auftragsverhältnis klären zu lassen.

Das Ziel der LKJ Niedersachsen ist es, neben der Rechtsberatung viele Präzedenzfälle zu schaffen, um den zeitaufwändigen Prozess zu verkürzen.

Um auch zukünftig Kindern und Jugendlichen die Zusammenarbeit mit externen Kulturschaffenden zu ermöglichen, müssen wir zusammenarbeiten. Honorarkräfte sollen in Zukunft vertraglich abgesichert und ohne Risiken an Schulen wieder tätig werden dürfen. Dieses Vorhaben hat Erfolg, wenn es gelingt eine Vielzahl von Statusfeststellungsverfahren in einem eng umgrenzten Zeitraum bei der Clearingstelle durchlaufen zu lassen. Mit den Bescheiden der Deutschen Rentenversicherung wäre eine neue Verhandlungsgrundlage gegenüber dem Kultusministerium gegeben. Dafür macht sich die Kontaktstelle Kultur macht Schule bei der LKJ Niedersachsen stark und freut sich über jeden Mitstreiter.

Um Sie bei diesem Verfahren zu unterstützen, wurde eine Beratungsstelle mit mir als Volljuristin bei der LKJ Niedersachsen geschaffen. Ich begleite Sie kostenfrei durch den gesamten Prozess:

  1. Wenn Sie eine Honorarkraft zur Durchführung des Projekts an der Schule einsetzen möchten, melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail bei mir.
  2. Ich sende Ihnen die für das Verfahren notwendigen Formulare zu (Antrag auf Feststellung des sozialversicherungsrechtlichen Status, Anlage zum Statusfeststellungsantrag zur Beschreibung des Auftragsverhältnisses, mit der Honorarkraft abzuschließender freier Dienstleistungsvertrag).
  3. Der Antrag, die Anlage sowie die abgeschlossenen Verträge (der mit der Schule abgeschlossene Kooperationsvertrag und der mit der der Honorarkraft abgeschlossene freie Dienstleistungsvertrag) sind dann zur Prüfung bei der DRV einzureichen.
  4. Während des gesamten Verfahrens stehe ich Ihnen für Fragen zur Verfügung. Für die Beratungs- und Unterstützungsleistungen entstehen Ihnen keine Kosten.

Ansprechpartnerin:

Inga Wolf-Marra - Juristin - Kontaktstelle „Kultur macht Schule“

 

Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ)

Leisewitzstraße 37b
30175 Hannover
Telefon: 0511 600 605-752
Telefax: 0511 600 605-60
E-Mail: i.wolf-marra@lkjnds.de
https://lkjnds.de

Weiterlesen

Seminar mit Alexandra Link "Die Zukunft der Musikvereine"

Zielgruppen für diese Veranstaltung sind musikalisch Verantwortliche in den Vereinen, Dirigenten, Ausbilder und Registerführer, Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte, Betreuer von Vereins-Internetpräsenzen und sozialen Netzwerkauftritten sowie alle interessierten Musiker, die sich über die Arbeit der Musikvereine austauschen und weiterbilden möchten.

Themen des Workshops sind:

  • Marketing für Musikvereine
  • Wege zu innovativen, erfolgreichen und gut besuchten Konzerten und Events, Konzepterstellung und daraus resultierend Bewerbung von Konzerten und Events
  • Öffentlichkeitsarbeit und inwiefern Klappern zum Handwerk gehört (Imagewerbung und Corporate Design)
  • Mitglieder finden und binden
  • Finanzierung des Musikvereins

Darüber hinaus werden alle Wünsche und Fragen der Teilnehmer kompetent erarbeitet und Lösungswege aufgezeigt. Spezielle Fragen können auch gerne schon im Vorwege an Alexandra Link gemailt werden, damit sie sich darauf vorbereiten und entsprechend darauf eingehen kann.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Kreismusikvereinigung Stade e.V. ausgerichtet und wird vom Landschaftsverband Stade, vom Niedersächsischen Musikverband und vom Ministerium für Wissenschaft udn Kultur über den Landesmusikrat finanziell unterstützt. Dementsprechend gering sind auch die Selbstkosten für die Teilnehmer von 50 EUR für Mitglieder in Kreismusikvereinigungen und 60 EUR für Nicht-Verbandsmitglieder.

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich unter lehrgangsteilnahme@kmv-cuxhaven.de, Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2018.

 


Weiterlesen

Statement des Landesmusikrates "Wolfenbütteler Resolution"

Wolfenbütteler Resolution

Die Situation des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen ist dramatisch:

  • Durch die Verengungen schulischer Angebote (Stundentafeln im neuen G9) insbesondere durch die Halbierung der Stundenzahl für die Fächergruppe Musik, Kunst und Darstellendes Spiel im Jahrgang 11 droht ein deutlicher Rückgang der Kurswahlen-Musik bis hin zum „Absterben“ der Leistungskurse (Musik-Kurs eN).
  • Die Unterrichtsversorgung für das Fach Musik an Grundschulen hat sich nachweislich verschlechtert. Die schon bestehenden Hürden für Studienplätze im Fach Musik (NC im Beifach) verschärfen den Mangel an Musik-Nachwuchskräften im Primarbereich.

1. Einführungsphase G9:  
Es gibt eine Engstelle in der Stundentafel der Klasse 11 (Einführungsphase) durch die Wahlmöglichkeit zwischen 3 Fächern (Musik, Kunst, Darstellendes Spiel). Durch die Aufteilung von 2 Stunden Unterricht auf drei Fächer in der Einführungsphase der G9- Stundentafeln ergeben sich für alle drei künstlerischen Fächer schwerwiegende Nachteile: Die fachliche Vorbereitung auf die Qualifikationsphase der Jahrgänge 12/13 ist unzureichend und die Chancengleichheit bei den Kurs- und Prüfungsfachwahlen nicht mehr gegeben.

2. Unterrichtsversorgung im Primarbereich:
Vorgesehen ist einstündiger Unterricht in der 1 und 2. Klasse. In der 3. und 4. Klasse soll zweistündig unterrichtet werden. Der Unterricht kann nicht gemäß des in der Stundentafel geforderten Umfangs durchgeführt werden, da es nicht genügend Fachlehrkräfte gibt, bzw. diese als Klassenlehrer eingesetzt werden. Musikunterricht wird häufig, wenn überhaupt, fachfremd unterrichtet. Für diese Lehrkräfte fehlt es zudem an Weiterbildungsmaßnahmen.

3. Nachwuchsförderung für Musik-Lehrkräfte vor allem im Primarbereich
Es gibt zu wenige Grundschullehrkräfte. Der NC im Beifach bildet zu hohe Hürden für Studierende, daher können nur ca. 80% der Studienangebote im Fach Musik für GHR belegt werden.

4.  Quereinstieg in das Lehramt
Die Möglichkeit des Quereinstiegs ins Referendariat oder in den Schuldienst untergräbt die eigentliche Berufswahl und den Studienbeginn. Darüber hinaus sind die vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten für die Quereinsteiger*Innen ungenügend und im Vergleich zum regulären Vorbereitungsdienst (Referendariat) nicht effizient und zudem ungerecht.

Der Landesmusikrat appelliert an das Land Niedersachsen, die entstandenen Defizite der musikalischen Bildung gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen des Landesmusikrats zu beseitigen und dafür Sorge zu tragen, dass auf Grundlage der im Präsidium des Landesmusikrates Niedersachsen erarbeiteten Vorschläge die musikalische Bildung in den allgemeinbildenden Schulen verbessert wird und die Voraussetzungen zur kontinuierlichen Entwicklung des Berufsnachwuchses geschaffen werden.

Weiterlesen

Landesmusikfest des Hessischen Musikverbandes ein voller Erfolg Premierenkonzert des neuen Projektorchesters

Freigericht, 13. Juni 2018 – Am zweiten Juni-Wochenende fand in Bad Schwalbach das Landesmusikfest des Hessischen Musikverbandes e.V. (HMV) im Rahmen der Landesgartenschau statt. Drei Tage lang boten Blasorchester, Spielleute, Brass Bands, Big Bands und das HMV-Projektorchester einem großen Publikum alle Facetten der Blas- und Spielleutemusik. Das umfangreiche Programm vom Jazz-Abend über Platzkonzerte bis zum Galakonzert des HMV-Projektorchesters, das von insgesamt über 1.000 Musikern bestritten wurde, begeisterte Zuhörer aller Altersklassen.

HMV-Projektorchester: Das HMV-Projektorchester mit LMD Karsten Meier (vorne links) und Moderator Jürgen K. Groh (hinten links) Foto: BDMV

Mit 350 Orchestern und über 15.000 aktiven Musikern ist der Hessische Musikverband e.V. einer der größten Musikverbände Hessens und bietet eine große stilistische Bandbreite von sinfonischer Blasmusik über Jazz bis zum Spielmannszug. Die Blas- und Spielleutemusik besteht, entgegen der öffentlichen Wahrnehmung, nicht nur aus Festzeltmusik oder Festumzügen, sondern bietet darüber hinaus ein breites stilistisches Spektrum, das man in zahlreichen Konzerten in Hessen erleben kann.

Das Programm der Landesmusikjugend Hessen e.V. (LMJ), der Tochterorganisation des HMV, lud Kinder und Jugendliche zum Mitmachen und aktiven Erleben von Musik ein. Zeitgleich wetteiferten Orchester im historischen Kurhaus in Bad Schwalbach im Wertungsspiel für Blasorchester oder beim Wettbewerb für Spielleute. Erwähnenswert hierbei ist, dass die Qualität sowohl im Blasorchester- als auch im Spielleutebereich extrem hoch war, sodass alle Orchester des Wertungsspiels einen sehr guten oder hervorragenden Erfolg verbuchen konnten:      Alle Spielleuteensembles schafften die Qualifikation für die Deutsche Meisterschafft beim Deutschen Musikfestes in Osnabrück.

Einen emotionalen Höhepunkt stellte das Galakonzert des HMV-Projektorchesters unter der Leitung von Landesmusikdirektor Karsten Meier dar, zu welchem auch Staatssekretär Patrick Burghardt und zahlreiche Gäste aus der Politik und hessischen Musikwelt erschienen.

Am Anfang der Geschichte des HMV-Projektorchesters stand die Idee, durch die Gründung eines Orchesters ambitionierten Musikern Einblicke in den professionellen Orchesterbetrieb zu vermitteln und somit neue musikalische und technische Impulse zu setzen, welche die Musiker dann in Ihre eigenen Vereine hineintragen können. Unter stetigem Zulauf von interessierten Musikern wuchs das Orchester so in kurzer Zeit auf die stattliche Zahl von 50 Musikern aus ganz Hessen an, die sich seitdem in mehreren Probentagen auf das Konzert vorbereiteten.

Nun präsentierte sich der neue Klangkörper zum ersten Mal der gespannten Öffentlichkeit. „Wir sind sehr stolz auf die herausragende Leistung unserer Musiker und des Landesmusikdirektors Karsten Meier. Ich denke, für die Konzertbesucher war deutlich spürbar, dass jeder einzelne Musiker mit Herzblut spielte. Die Emotionen waren im Saal sehr präsent“, so HMV-Geschäftsführer Nicolas Ruegenberg. „Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass wir selbst von den großen Komponisten Johan de Meij, Thomas Doss und Rolf Rudin positive Rückmeldungen zu unserem Konzert erhielten. Wir fühlen uns sehr geehrt und darin bestätigt, dass das HMV-Projektorchester durchaus mit professionellen Orchestern mithalten kann!“

Programmatisch bot das Orchester einen Querschnitt durch die sinfonische Blasmusik. Von Originalkompositionen wie der „First Suite in Es“ von Gustav Holst oder „Monastery Tales“ von Thomas Doss über das „Lied ohne Worte“ von Rolf Rudin, bis hin zu Lloyd-Webbers „Phantom der Oper“ und einem „Blood, Sweat & Tears“-Medley bot das Konzert sowohl rhythmische Vielfalt, als auch hohen technischen Anspruch und emotional-schwelgerische Momente.

 Mit dem vielfältigen Programmangebot im Rahmen seines Landesmusikfestes möchte der Hessische Musikverband die Musikkultur in Hessen fördern und erhalten. Unterstützt wird er hierbei vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Partner Miraphone.

Weitere Informationen zum Landesmusikfest gibt es im Internet unter www.hessischermusikverband.de.

Weiterlesen

DSGVO - Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung
Zur Jahreshauptversammlung und mit nachgelagertem Newsletter haben wir die „Toni Empfehlungen“ unseres Präsidenten für den Umgang mit der neuen Datenschutzgrundverordnung verteilt. Diese halten wir nach wie vor für umfassend und verbindlich und dürfen hier noch einmal darauf hinweisen.

Angesichts der Informationsflut zu diesem Thema und weiterer Anfragen möchten wir mit diesem Newsletter einige Handreichungen zur Verfügung stellen in der Hoffnung, dass zum einen dadurch die von allen Seiten eingehenden Informationen für die Vereine „ein wenig sortiert werden“ und die Anlagen dieses Newsletters als jeweils für den Einzelfall anzupassendes Muster Verwendung finden.

  1. Wer zunächst eine etwas ausführlichere Information über die Datenschutzgrundverordnung erhalten möchte, lese hier.
  2. Wer ein formloses Verzeichnis der datenverarbeitungsrelevanten Vorgänge erstellen möchte, lese die Fragen-Checkliste.
  3. Wer das Musterverzeichnis, das unter anderem von den Datenschutzbeauftragten der Länder zur Verfügung gestellt wird, verwenden möchte, findet es hier.
  4. Wer eine ausführliche Einverständniserklärung von jedem einzelnen Mitglied einholen möchte, die gleichzeitig auch die Veröffentlichung von Fotos und dergleichen mit einbezieht, erhält hier eine Vorlage, die noch eine kleine Anpassung beim Platzhalter erfordert, solche Einwilligungserklärungen stellen eine umfassende Absicherung dar, lesen Sie hier.
  5. Für die Website - insbesondere, sofern sie mit sozialen Medien in Verbindung steht - findet sich ein Muster nachfolgend.
  6. Wer Bestimmungen zum Datenschutz in die Satzung aufnehmen möchte, kann auf nachfolgende Mustererklärung zurückgreifen. Dazu der Hinweis: Nimmt man eine Regelung in die Satzung auf, dass ein Datenschutzbeauftragter zu benennen ist, ist dieses in jedem Fall zu tun, auch für den Fall, dass die Datenschutzgrundverordnung wegen des Zugriffs von weniger als zehn Personen einen Datenschutzbeauftragten nicht fordert.
  7. Zur Datenverarbeitung im Com-Musik-Programm bzw. in der webbasierten Mitgliederdatenerfassung verweisen wir auf die beigefügte Ausarbeitung, außerdem darauf, dass eine weitere Verarbeitererklärung rechtzeitig vor dem 25. Mai 2018 der Firma Conmusik zugesagt ist, die dann von jedem einzelnen „heruntergeladen werden kann“ und die jeder bitte zu seinen Datenschutzakten nimmt.
Weiterlesen

3. Probenphase des Landesflötenorchester „ARGENTUM“
Vom 20.-22.04.2018 wird unter der Leitung von Tobias Lempfer in der JHB Rotenburg/Wümme geprobt.
Wenn Ihr große Lust aufs gemeinsame Musizieren mitbringt, seid Ihr herzlich eingeladen. Könnt Ihr
einigermaßen gut vom Blatt spielen, bringt rhythmisches Verständnis mit und bleibt auch bei dem ein
oder anderen Vorzeichen mehr gelassen, dann seid Ihr gute Kandidaten, um in diesen Orchester
mitzuwirken. Voraussetzung ist das spielerische D3 Niveau. Wir freuen uns auf Euch!
Die Teilnehmerzahl für den Lehrgang ist auf 90 Personen begrenzt.

Obwohl die offizielle Anmeldefrist bereits verstrichen ist, sind noch kurzfristige Anmeldungen möglich.

Die Ausschreibung mit weiteren Informationen befindet sich hier. Weiterlesen

KMV Stade: Fachtreffen Musik am 4. Mai 2018 in Seevetal
Am Freitag, dem 4. Mai 201 8, lädt die Kreismusikvereinigung Stade e.V. zu einem Fachtreffen Musikin die Räumlichkeiten des

Blasorchester Seevetal, Helbachhaus, Bürgermeister-Heitmann-Straße 34c, 21217 Seevetal ein.

Im Kreise der musikalisch Verantwortlichen wollen wir gemeinsam unser Fachtreffen abhalten und einmal nur über Musik reden.

Eröffnet wird unser Fachtreffen durch einen Fachvortrag:

GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte

Solltet Ihr bereits Fragen zur GEMA haben, mailt uns diese mit Eurer Anmeldung. Die GEMA wird in ihrem Vortrag auf die Fragen eingehen.
Die weiteren Tagesordnungspunkte findet Ihr in der Anlage. Neben den offiziellen Punkten können wir auch eventuelle Herausforderung in eurer Probenarbeit oder dem Verein besprechen und versuchen gemeinsam mit den Erfahrungen der anderen Gäste Lösungen und Ideen zu finden.

Last but not least ergibt sich für die KMV-Fremden Vereine die Möglichkeit in persönlichen Gesprächen vor Ort die Fachwarte Musik, sowie die musikalische Aus- und Weiterbildungsarbeit der KMV Stade kennen zu lernen.

Weiterlesen

Kreismusikfest in Essen (Oldenburg)

Am 9. und 10. Mai richtet das Blasorchester Essen (Oldenburg) e.V. das nächste Kreismusikfest des Kreisverbandes Cloppenburg aus.

Was passiert, wenn man viele Musiker in ein großes Zelt steckt?
Für Außenstehende kann dies machnmal sehr üerfordernd und irritierend wirken, aber lustiger und gemeinschaftlicher kann man nicht feiern.

Da bleibt keine Uniform unter sich und am Ende kennt jeder jeden/die meisten.
Wir freuen uns auf alle Musikfreunde aus nah und fern.

Bereits 2008 hat das Blasorchester Essen (Oldenburg)  das Kreismusikfest in Essen ausgerichtet. Neben guten Platzierungen beim Wettbewerb überzeugte das Fest vor allem durch seine fröhliche und ausgelassene Stimmung direkt an der Hase.

Wichtige Programmpunkte:

Mi. 09. Mai 2018:
19:00 Uhr Blues Brothers Revue
21:00 Uhr Party mit der Band FREE STEPS Orchestra

Do. 10. Mai 2018:
10:30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
12:45 Uhr Aufmarsch und Flaggenparade
14:00 Uhr Wertungsspiele + Musikvorträge
18:00 Uhr Siegerehrung


Weitere Infos unter http://www.kmf-18.info Weiterlesen

Trauer um Ehrenspielmannszugführer Heinz Teuber vom Spielmannszug des Bergmannsvereins “Riedel“

Am 25. März 2018 verstarb im Alter von 90 Jahren der Vereinsgründer des Spielmannszug des Bergmannsvereins “Riedel“ und Ehrenspielmannszugführer Heinz Teuber.

Im Januar 1951 wurde der Spielmannszug des Bergmannsvereins “Riedel“ ins Leben gerufen. Viele Rückschläge hatte dieser kleine Spielmannszug in den ersten Jahren seines Bestehens zu überwinden. 1954 übernahm Heinz die Leitung und Stabführung des Spielmannszuges. Ein intensives Üben setzte ein. Der Kameradschaftsgeist wurde gefördert und viele Freundschaftstreffen wurden seitdem besucht.

1966 entstand ein Jugend- Spielmannszug mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren. Gemeinsam mit dem Stamm-Spielmannszug bildete der Jugendzug einen starken Musikblock, der bei Bergmanns- und Schützenfesten bis in die weitere Umgebung unseres Heimatortes viel Beifall und Erfolg erringen konnte und einige Male sogar am großen Schützenfestausmarsch in Hannover teilgenommen hat.

Seit Gründung des Jugend-Spielmannszuges war es immer ein Bestreben von Heinz, zur Pflege der Kameradschaft und zum Kennenlernen der Gemeinschaft Zeltlager durchzuführen, wie z.B. in Wustrow im Wendland, in Winklern bei Kärnten und auf der Asse in Wittmar.

Heinz hat fünfzig Jahre lang für den Spielmannszug Riedel und damit auch zur Aufrechterhaltung der Bergmannstradition gearbeitet. Er war in dieser langen Zeit Gründer und Spielmannszugführer, Musiker auf allen Instrumenten, als Ausbilder und Lehrer, als Freund der Jugend, als Organisator großer Wettstreite bis hinauf zur Deutschen Meisterschaft, als langjähriger Bezirksvorsitzender und Mitwirkender im damaligen Landesverband, als Verwalter und Erhalter und auch als Tröster bei kleinen Kümmernissen unermüdlich für uns alle tätig. Für diesen langjährigen Einsatz ist er in all den Jahren mit hohen und höchsten Auszeichnungen des Bergmanns- und Spielmannswesen und mit Ehrenmitgliedschaften geehrt worden. Die höchste Auszeichnung erfuhr er im Jahre 1989, als ihm als Dank für seine große Lebensleistung das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.

Im Jahre 1992 hatte Heinz sein Amt in jüngere Hände gelegt und er wurde mit Ernennung zum Ehren-Spielmannszugführer in den Ruhestand verabschiedet.

Seitdem war Heinz immer noch unser Ansprechpartner und er unterstützte uns weiterhin mit großer Freude und viel Liebe zu seinem Spielmannszug.

Und so bekam er oft Ständchen von uns, die ihn (und auch uns) zu Tränen rührten. Heinz gab auch immer wieder hilfreiche Tipps in Bezug auf unsere Musik. Und man merkte, dass er stolz auf uns war.

Lieber Heinz, wir werden Dein Andenken in Ehren halten und werden weiterhin unser Bestes geben. Für Dich !

Ein letztes Gut Spiel

Dein Spielmannszug “Riedel“ Hänigsen

Weiterlesen

BDMV-Serie: Hintergründe näher gebracht – die Interviewreihe zum Deutschen Musikfest 2019 in Osnabrück

Im Gespräch: Heiko Schulze, Bundesmusikdirektor Blasmusik

Welche Fäden zieht ein Programmverantwortlicher hinter den Kulissen? Was geschieht beim Deutschen Musikfest 2019 auf den Osnabrücker Bühnen? Und welche Voraussetzungen müssen zuvor erfüllt werden? Bundesmusikdirektor Heiko Schulze gibt uns im Interview Einblicke.

Das Deutsche Musikfest in Osnabrück ist nicht das erste, das Sie als Programmverantwortlicher begleiten.  Wo setzen Sie 2019 thematische Schwerpunkte?

Das Deutsche Musikfest ist aller sechs Jahre der Höhepunkt unseres Verbandes und soll die aktuellen Leistungsstände der gesamtdeutschen Blas- und Spielleutemusik aufzeigen. In den letzten Jahren hat in vielen Orchestern und Ensembles eine unglaubliche Entwicklung stattgefunden. 2019 liegt unsere Verantwortung also darin, in Osnabrück das Deutsche Musikfest mit dem aktuellen Stand der Amateurblas- und Spielleutemusik zu präsentieren.

 Wie ist Ihre Arbeitsweise?

Also erst einmal sind wir als Lenkungskreis ein Team und gehen die Dinge gemeinsam an. Ich sehe meine Aufgaben darin, die vielen guten und gemeinsamen Ideen so zu strukturieren, dass daraus ein wirkungsvolles Gesamtprogramm entsteht. Dieses wird dann mit allen anderen Partnern im Ausschuss umgesetzt.

Jedes Deutsche Musikfest ist anders. Welche Besonderheit besitzt das Fest in Osnabrück?

Natürlich wiederholt sich zu allen Deutschen Musikfesten unser sogenanntes „Kerngeschäft“. Das sind die Wettbewerbe, Wertungsspiele, die Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik und das gemeinsame Musizieren. Schon allein hierzu ist es ein enormer Arbeitsaufwand, um allen Teilnehmenden ideale Rahmenbedingungen zu schaffen.

Jedoch ist das Besondere bei den Festen, dass wir in eine funktionierende, individuelle Kulturstadt eintauchen. Mit den vorhandenen musikalischen und pädagogischen Strukturen der Region zu agieren, das ist es, was es immer wieder spannend macht. Mit unseren Potenzialen und den gemeinsamen Partnern entsteht so auf kreative Weise etwas Neues. Die Friedensstadt Osnabrück hat eine ganz besondere kulturelle Geschichte, die sich durch gemeinschaftliche Projekte während des Deutschen Musikfestes darstellen lässt. Wir werden unter anderem auch Kompositionen mit Osnabrück-Bezug aufführen, sodass sich die Stadt auch im Fest wiederfinden wird. 

Worauf freuen Sie sich ganz besonders?

Als Programmverantwortlicher ist diese Frage nicht zu beantworten (lacht). Ich würde mich einfach freuen, wenn am Ende des Festes alle beseelt und mit bleibenden Eindrücken nach Hause gehen.

Welche Teilnehmer und Namen sind für das Programm ideal?

Natürlich hoffe ich auf eine rege Teilnehmerschaft unserer eigenen Verbandsmitglieder, damit der Gemeinschaftscharakter auch wirklich gelebt wird. Ich möchte, dass man sich gegenseitig zuhört und inspiriert. In den Galakonzerten und Workshops wünsche ich mir auch, dass man Solisten und professionelle Orchester erlebt und eine gegenseitige Befruchtung möglich wird, welche das Fest auszeichnet. Als Botschafter des Festes kann ich mir jeden mit regionalem Bezug vorstellen, der eine künstlerisch bedeutsame Affinität gegenüber unserem Genre ausdrückt. Auch wenn er oder sie nicht unbedingt mit dem Fest verbunden wird, so entstehen dennoch musikalische Reibungspunkte und Spannungen. Prinzipiell geht es mir aber nicht um besondere Namen oder Superstars als Aushängeschild, sondern darum, dass unsere ehrenamtliche Tätigkeit für und mit Musik im Vordergrund steht. Denn die Stars sollten letztendlich wir, die Musikerinnen und Musiker, die Ehrenamtlichen unserer Vereine und Orchester sein.

Welche Sponsoren und Partner sind notwendig für die Durchführung des Festes?

Da muss ich mich ein Stück weit raushalten, denn das liegt nicht in meinem Aufgabenbereich. Allerdings würde ich mich persönlich freuen, wenn der Programmaspekt ebenso einen entsprechenden finanziellen Rahmen zur Verfügung hat, wie auch die anderen logistischen Teilbereiche. Das schaffen wir natürlich nur durch staatliche Fördergelder, durch Bundeszuschüsse, aber eben auch durch Unterstützer wie die GEMA-Stiftung. Durch eine gewisse Nachhaltigkeit kann so eine seriöse Partnerschaft entstehen, die es zu stärken gilt.

Die Blas- und Spielleutemusik bietet Platz für Austausch und Begegnungen. Im Wertungsspiel Marschmusik werden dieses Jahr beide vereint. Dabei steht die Blasmusik eher für das fördernde Element, während die Spielleutemusik den Wettbewerbsgedanken verkörpert. Welche Bedeutung besitzt diese Verbindung?

Die Spielleute haben mit der Deutschen Meisterschaft das Ziel, ein klares Ranking zu erzielen. Daneben gibt es die Wertungsspiele, dort erhalten die Orchester nach ihrer musikalischen Präsentation eine Rückmeldung darüber, was sie noch verbessern können. Der verbindende Punkt ist nun, dass wir beschlossen haben, ein gemeinsames Wertungsspiel „Marschmusik“ für Spielleute und Blasorchester anzubieten. Das Ziel dabei ist, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie sich in der Öffentlichkeit qualitativ noch besser optisch und musikalisch präsentieren können. Durch das Wirken kompetenter Fachleute liegt der Fokus im Unterschied zu einem Wettbewerb oder Meisterschaft, im Helfen und Beraten.

Der Bläserklassenwettbewerb besitzt eine sehr kindgerechte Struktur. Was kann man von ihm erwarten, was wird passieren?

Wenn man an einem großen Event mit vielen Gleichgesinnten teilnimmt, spürt man eine unglaubliche Energie. Unseren Jüngsten in den Bläserklassen wollten wir nun dieses Gefühl, gemeinsam etwas zu erleben, ermöglichen, auch verbunden mit der Idee ein fächerübergreifendes Schulprojekt zu initiieren. Außerdem gibt es noch einen Videowettbewerb für alle die, die nicht nach Osnabrück kommen können. Dort senden sie aufgenommene Stücke themengerecht ein, die von einer Fachjury bewertet werden. Neben der instrumentalen Musik sollen sie in den Beiträgen unter dem Motto „Unsere Welt klingt bunt“ auch andere künstlerische Genre einfließen. Es geht auch hierbei weniger um den Wettbewerbsgedanken, sondern mehr um das gemeinsame Darbieten und vor allem um das gemeinsame Erlebnis.

Was bietet das Programm sonst für die Jugend?

Es wird ein Familien- und Kinder-Musik-Mitmach-Zentrum geben. Dort kann man Instrumente ausprobieren und die ganze Vielfalt der Musik aktiv erfassen. In Foren wollen wir zudem die Bedeutung der Instrumentalausbildung zeigen. Dem Begegnungscharakter wollen wir zum Beispiel mit einem unterhaltsamen Jugendabend entsprechen, aber auch durch zahlreiche Konzerte. 

Wo in Osnabrück hätten Sie gern Schauplätze und Bühnen, wo möchten Sie gern die Musik erleben?

Wir tauchen in dieses urbane Zentrum ein, mit seiner eigenen historischen und kulturellen Geschichte. Wir haben vor, diesen städtischen Raum zum Klingen zu bringen, auch an ganz ungewöhnlichen Orten, und Musik so in einen neuen Kontext zu stellen. Musik im Konzertsaal kennt jeder. Aber damit auf die Straße zu gehen und auch damit zu überraschen, in welcher Verbindung Klang und Architektur stehen, das wird spannend zu erleben.

Herzlichen Dank für das Interview, Herr Schulze!

Redaktion: Rebekka Hörnig


Vita von Heiko Schulze

Der am 10.03.1970 in Döbeln geborene Heiko Schulze erhielt seine erste Instrumentalausbildung in den Fächern Posaune, Bariton und Klavier an der Orchesterschule des Jugendblasorchester Espenhain/Sachsen. Nach erfolgter Schul- und Berufsausbildung absolvierte er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Ensembleleiter an der Berufsfachschule für Musik Kronach/Oberfranken.

Von 1992-1996 nahm er ein Musikpädagogikstudium am Meistersinger Konservatorium Nürnberg im Hauptfach Posaune auf, das er als Diplommusiklehrer und staatlich geprüfter Musiklehrer erfolgreich abschloss. Im Anschluss daran erhielt er eine Dirigierausbildung bei Jochen Wehner und Kompositionsunterricht bei Prof. Gerhard Schlotter, Otto Wagner und Siegmund Goldhammer.

Von 1996-2007 war er als Stadtmusikdirektor in der Kurstadt Bad Lausick tätig, wo ihm der Aufbau und die Leitung der Stadtmusik Bad Lausick sowie der Hauptstelle der Musikschule Muldental „Theodor Uhlig“ übertragen wurde.

Im April 1999 übernahm er als Direktor die Leitung der Bläserakademie Sachsen, der musikpädagogischen Institution des Rundfunk-Blasorchesters Leipzig, die heute unter den Namen Deutsche Bläserakadmie bzw. Sächsische Bläserphilharmonie fungieren.

Im Oktober 1999 erfolgte seine Berufung zum Landesmusikdirektor im Sächsischen Blasmusikverband. Seit September 2001 ist er als Geschäftsführer und Direktor der Deutschen Bläserakadmeie GmbH tätig

Im Mai 2006 wurde er erstmalig von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. zum Bundesmusikdirekor gewählt und seit 2014 ist er Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung Deutscher Orchestervebände e.V.

Als Gastdirigent arbeitet er national und international (Venezuela, China) mit den verschiedensten Bläserensembles und Blasorchester. Als Dirigent sieht er seine Aufgabe in der Vermittlung einer klangästhetischen Tonsprache, die das Medium Blasorchester mit seinen spezifischen Möglichkeiten erzeugt und im Sinne eines mehrdimensional  wirkenden musikpädagogischen Potenzials ausstrahlt.

So dirigierte er u.a. 2005 das Landesjugendblasorchester Sachsen auf einer Konzerttournee in China und zu den Konzertphasen in 2010. Er ist als Dozent- und Juror auf zahlreichen Weiterbildungsveranstaltungen und internationalen Wettbewerben zu Gast und arbeitet als Produzent und Aufnahmeleiter für diverse Tonträgerproduktionen.

Weiterlesen

DBJ: Deutsch-Griechisches Jugendwerk bietet Sonderkonditionen für Jugendbegegnungen

Das Deutsch-Griechische Jugendwerk hat mit Jahresbeginn seine Arbeit aufgenommen und bietet gleich zum Start attraktive Sonderkonditionen: Bei Begegnungen in Griechenland werden zusätzlich zu den Reisekosten der deutschen Gruppe ausnahmsweise auch Tagessätze zum Programm vor Ort für ALLE Teilnehmenden (bis zu 24 €/Tag) gewährt. Bei Begegnungen in Deutschland werden zusätzlich zu den Tagessätzen für griechische und deutsche Teilnehmende ausnahmsweise auch die Reisekosten der griechischen Gruppe bezuschusst (12 Cent/km und Person). Es ergeben sich für dieses Jahr also außerordentlich gute Bedingungen, einen griechischen Partner für eine Jugendbegegnung zu begeistern.

Weitere Infos gibt's auf der Homepage der DBJ (www.deutsche-blaeserjugend.de) und bei Ingrid Wienert in der Geschäftsstelle in Bonn (Tel.: 0228/262680). Wir freuen uns auf Eure Anträge.

Weiterlesen

Feuerwehrspielmannszug Zetel/Neuenburg: Ausbildung der Ausbilder!

Vom 17.03. – bis 21.03.2018 haben unsere Ausbilder Linda Bogdahn und André Lammers an der Ausbildung zum Jugendleiter/in in der Bildungsstätte Bredbeck erfolgreich teilgenommen. Neben den Themen wie Jugendschutz, Führungsstile und Suchtprävention lag der Fokus vor allem auf der Spielepädagogik. Dies beinhaltet u.a. das spielerische Lernen und die Entwicklung der Gruppendynamik.

Diese Weiterbildung hilft dem Ausbilder-Team Poteziale zu finden, und den Kindern und Jugendlichen das Erlernen des Instrumentes und der dazugehörigen Theorie zu erleichtern.

Weiterlesen

DBJ unterwegs in ihrem Netzwerk
DBJ zu Gast beim Landeskongress in Rheinland-Pfalz sowie bei den Tagen der Chor- und Orchestermusik

Am 10. März fand im Schloss Waldthausen bei Mainz der erste Landeskongress des Landesmusikverbandes (LMV) und der Landesmusikjugend (LMJ) Rheinland-Pfalz statt. Auf Einladung der LMJ nahm Anne Sygulla, Bundesvorsitzende der DBJ, bereits am Vormittag an der Landesversammlung der LMJ teil und berichtete über die Arbeit der DBJ und das DBJ-Jugendcamp 2017. Sie gab zudem einen Ausblick auf das Deutsche Musikfest 2019 in Osnabrück.

Am Nachmittag wurde unter anderem in verschieden Workshops intensiv diskutiert und neue Impulse für die zukünftige Vorstands- und Verbandsarbeit gesetzt. Matthias Laurisch, Referent für Bildung und Jugendpolitik der DBJ, gestaltete einen Workshop zum Thema „Gewinnung von Ehrenamtlichen“. In der abschließenden Fish-Bowl-Diskussion wurden die Ergebnisse des Nachmittages zusammen getragen und fanden so einen guten Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Am 11. März nahm Anne Sygulla, stellvertretend für die DBJ, am Festakt mit dem Bundespräsidenten bei den Tagen der Chor- und Orchestermusik 2018 in Bad Homburg v. d. Höhe teil. Im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände (BDCO) präsentierte die für dieses Jahr verantwortliche Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) das ganze Spektrum des Amateurmusizierens. Im Rahmen des Festaktes erfolgte traditionell die gemeinsame Verleihung der vom Bundespräsidenten gestifteten Zelter- und Pro Musica-Plakette.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt der Chor- und Orchestermusiktage 2018 in Bad Homburg (Foto: DBJ)

Besonders erfreulich war, dass die erste Pro Musica-Plakette in diesem Jahr an einen Musikverein der DBJ-Mitgliedsstruktur, den Musikverein Viktoria 08 Ober-Roden e.V., verliehen wurde. Die beiden Vertreter des Musikvereins fühlten sich sehr geehrt und können stolz auf ihre über 100-jährige Vereinsgeschichte sein.

Im Anschluss lud die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender ein. So konnte unser Netzwerk ausgebaut und in Gesprächen mit unterschiedlichen Vertreter_innen aus ganz Deutschland vertieft werden. Weiterlesen

BDMV: EDV-Fachtagung stellt die Weichen für eine datenschutzkonforme Datenverarbeitung




Bei ihrer jährlichen EDV-Fachtagung haben sich die EDV-Beauftragten und Geschäftsführer der BDMV-Landesverbände schwerpunktmäßig mit der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beschäftigt. Organisiert und durchgeführt hat die Tagung am 24./25. Februar in Jena wieder der BDMV-Fachbereich EDV/Neue Medien unter Vorsitz von Prof. Dr. Hubert Kempter. Bereits im Vorfeld hatte das Tagungsprogramm großes Interesse seitens der Mitgliedsverbände geweckt, so dass sich 18 Teilnehmer in Jena einfanden. Die Fa. ComMusic war ebenfalls zu bestimmten Teilen des Tagungsprogramms vor Ort vertreten.
Die seit drei Jahren in der Einführung stehende WOM-Lösung, eine web-basierte Mitglieder-verwaltung aus der Systemlösung von ComMusic, erfreut sich einer immer größeren Anwendungsbreite in verschiedenen BDMV-Mitgliedsverbänden. In Landesverbänden, die nicht vollständig mit Master-Paketen arbeiten, bietet WOM hierfür eine ideale Ergänzung, damit die Kreis- und Landesverbände den elektronischen Datenaustausch zwischen Vereins- und Verbandsebene wie beispielsweise in der Einreichung von Bestandsmeldungen, von Ehrungsanträgen sowie von Lehrgangsmeldungen, realisieren können. Mit dem Einsatz der verschiedenen ComMusic-Serverlösungen zu den Master-Paketen und zu WOM hat die Digitalisierung in den Verbandsgeschäftsstellen erkennbar einen Schritt nach vorne gemacht.
Die ComMusic-Software als Standard der Datenverarbeitung in den Musikvereinen und Musikverbänden der BDMV ist auf die neue DSGVO bestens vorbereitet. In den vergangenen Monaten wurden zentrale Anforderungen in allen Serversystemen bei ComMusic implementiert, so dass alle Software-Anwendungen wie WOM, das Master-Paket sowie die Server-Lösungen vollumfänglich datenschutzkonform arbeiten und damit den Vereinen und Verbänden die notwendige Unterstützung in der Umsetzung der DSGVO bietet. Jeder Musikverein, Kreisverband und Landesverband muss nach der neuen DSGVO einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung (ADV) mit der Fa. ComMusic abschließen. Bis zum Start der neuen DSGVO wird in der ComMusic-Software für Vereine und Verbände der elektronische Abschluss des notwendigen Vertrags für die Auftragsdatenverarbeitung (ADV) vorhanden sein. Näheres zu den implementierten Datenschutzrichtlinien sind im BDMV-Leitfaden zur DSGVO beschrieben.
Über die Umsetzung der DSGVO in ComMusic hinaus hat sich die Tagungsrunde mit den jeweiligen Herausforderungen und Aufgaben in der Vorbereitung eines Vereins und Verbandes hinsichtlich eines datenschutzkonformen Umgangs mit personenbezogenen Daten beschäftigt. Mit einem ersten Leitfaden sollen die Vereine in die zentralen Themen und den notwendigen Handlungsmaßnahmen eingeführt werden. Die Anlage eines Datenschutzmanagementsystems mit einem Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten zur grundlegenden Dokumentation im Umgang mit schutzwürdigen Daten ist nach den neuen Richtlinien für alle Vereine obligatorisch.
Die Fachtagung hat sich auch mit der Erweiterung des Meldestandards für die statistischen Daten der Landesverbände im Zuge der jährlichen Bestandsmeldung an die BDMV befasst. Über die Altersstatistik in den Grenzen von 7, 18, 27 und 61 (Senioren) hinaus, muss die zukünftige Meldung auch eine aussagekräftige Orchesterstatistik liefern. Hierzu wurde festgelegt, neben der Anzahl an Jugend, Erwachsenen- und Seniorenorchestern im Verein auch die jeweilige Untergliederung nach den Fachrichtungen wie beispielsweise Blasmusik, Spielleutemusik, Brass-Band und Alphorn mit aufzunehmen. Die Fachtagung wird hinsichtlich des neuen Meldestandards dem Bundesvorstand für die Sitzung im Mai eine Beschlussvorlage einreichen.
Für die Gewährung eines datentechnisch vollständigen und inhaltlich korrekten Meldedaten-bestandes sowie für eine effiziente und termingerechte Verarbeitung der Jahresmeldungen seitens der BDMV-Geschäftsstelle sieht die Fachtagung es für unabdingbar an, dass die Landesverbände ausschließlich mit der ComMusic-Software erstellte Meldungen an die BDMV einreichen dürfen. Hier wurde auch nochmals deutlich auf die offizielle Beschlusslage in der BDMV hingewiesen. In der Software steht ab 2019 den Landesverbänden bei Bedarf eine Excel-Importschnittstelle nach dem BDMV-Meldestandard für die Aufnahme von Meldedaten aus den jeweiligen Untergliederungen zur Verfügung.
Für den Entwurf der neuen Geschäftsordnung der BDMV hat die Fachtagung noch Änderungs-vorschläge erarbeitet, die die interne Struktur des Fachbereichs EDV/Neue Medien betreffen. Der Fachbereichsvorsitzende bittet bereits im Vorgriff auf die neue GO, um eine namentliche Benennung der zukünftigen Vertretung im Fachbereich EDV/Neue Medien aus den jeweiligen Landesverbänden.
Die nächste EDV-Fachtagung wird am 23./24. März 2019 in Osnabrück, in unmittelbarer zeitlicher wie auch örtlicher Nähe zum Deutschen Musikfest stattfinden. Um eine Terminvormerkung bittet der Fachbereich bereits heute alle BDMV-Landesverbände.

Stuttgart, 7. März 2018
Hubert Kempter, Vorsitzender Fachbereich EDV/Neue Medien, E-Mail: kempter@bdmv-online.de

Weiterlesen

DBJ: Mit viel Rückenwind in die Zukunft

DBJ-Hauptversammlung wählt neuen Vorstand und fasst wichtige Beschlüsse

Zur Hauptversammlung der Deutschen Bläserjugend trafen sich die Delegierten vom 02.-04.03.2018 in Saarbrücken. Es wurden wichtige Beschlüsse gefasst und ein neuer Vorstand gewählt. Zudem wurden die Jugendordnung und die Geschäftsordnung überarbeitet. Der Verband blickt nun gut aufgestellt in die Zukunft, wo unter anderem das Deutsche Musikfest 2019 seine Schatten voraus wirft.

Anne Sygulla bleibt Bundesvorsitzende der Deutschen Bläserjugend. Mit dem Traumergebnis von 100% bestätigten die Delegierten die Dresdnerin im Amt. Sie führt den Verband nun weitere vier Jahre und kann auf ein starkes Team bauen. Volker Westermayer, Michael Weiß, Martin Dasing und Anne Klähn wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand sind Jakob Scherzinger, Laura Deutschkämer, Meike Weber und Ramona Holtkamp. Anne Sygulla bedankte sich im Namen aller Delegierten bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Matthias Wolf, Dietmar Anlauf, Stephan Uthardt und Christina Huber. Sie alle waren nicht mehr angetreten.

Der frisch gewählte Vorstand der Deutschen Bläserjugend (von links nach rechts: Martin Dasing, Jakob Scherzinger, Michael Weiß, Anne Sygulla, Laura Deutschkämer, Meike Weber und Volker Westermayer. Es fehlen Anne Klähn und Ramona Holtkamp) (Foto: DBJ).

Die Delegierten diskutierten aktuelle Themen der kulturellen Jugendverbandsarbeit und fassten zwei wichtige inhaltliche Beschlüsse. So setzt der Verband mit der Position „Unsere Welt klingt bunt“ ein deutliches Zeichen gegen Angriffe rechtspopulistischer Parteien und Strukturen auf die Jugend- und Kulturarbeit. Mit der Position „Zukunft jugendgerecht gestalten“ setzt der Verband sich selbst Ziele in der Ausgestaltung nachhaltiger Verbandsarbeit und formuliert zugleich politische Forderungen für gute Rahmenbedingungen. Beide Beschlüsse sind unter www.deutsche-blaeserjugend.de zu finden.

Zudem wurden Änderungen der Jugendordnung und der Geschäftsordnung beschlossen, mit denen der Verband einen zweijährigen, beteiligungsorientierten Prozess der Überarbeitung beider Ordnungen abschloss.

Begeistert zeigten sich die Delegierten vom Stand der Vorbereitungen zum Deutschen Musikfest 2019 in Osnabrück. Hier bringt sich die Deutsche Bläserjugend über einen Bläserklassenwettbewerb und zahlreiche social-media-Aktivitäten umfangreich ein und gestaltet gemeinsam mit ihrem Erwachsenenverband, der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände ein großes Fest für tausende Musiker_innen und Gäste. Weiterlesen

Welche Aufgaben und Funktionen hat die Deutsche Bläserjugend (DBJ)
Die Deutsche Bläserjugend (DBJ) ist die Jugendorganisation der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und wurde 1981 gegründet. Sie ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und der bundesweite Dachverband für die musikalische Kinder- und Jugendarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. So vertritt sie ca. 350.000 Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 27 Jahren in ungefähr 10.000 Blasorchestern, Spielmanns- und Fanfarenzügen sowie weiteren musiktreibenden Vereinigungen. Sie ist der Zusammenschluss von 22 Mitgliedsverbänden aus ganz Deutschland.

Dafür steht die DBJ:

Überfachliche Kompetenz:
Die DBJ führt jährlich Kurse und Arbeitstagungen von bundeszentraler Bedeutung durch. Dabei werden Zukunftsthemen für Verantwortliche in der Jugendarbeit behandelt. Zugleich bietet die DBJ ein Forum für Austausch und Vernetzung.

Für die Jugendleiter/in-Card (Juleica) hat die DBJ gemeinsam mit ihren Landesverbänden bundesweit verbindliche Rahmenrichtlinien für die Ausbildung von Jugendleiter/innen festgelegt.

In Modellprojekten setzt die DBJ neue Trends und entwickelt Ideen und Impulse für ihre Mitgliedsstrukturen. Die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht.

Alle zwei Jahre führt der Verband das DBJ-Jugendcamp, die zentrale Multiplikator_innen-Veranstaltung der DBJ durch. Hier treffen sich junge Engagierte aus ganz Deutschland und arbeiten gemeinsam an Themen der musikalischen Jugend(verbands)arbeit.

Fachliche Kompetenz:
Die Deutsche Bläserjugend (DBJ) fördert die musisch-kulturelle Kinder- und Jugendarbeit und entwickelt diese in Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen weiter. Als Fachforum für die musikalischen Jugendfragen erstellte die DBJ unter Mitwirkung aller Mitgliedsverbände Rahmenrichtlinien (D1, D2, D3) als Grundlage der fachlichen Aus- und Weiterbildung – insbesondere von Kindern und Jugendlichen in den Mitgliedsvereinigungen. Diese Richtlinien werden fortlaufend aktualisiert und an aktuellen Standards gemessen.

Förderung, Beratung und Begleitung:
Die DBJ fungiert als Beratungsstelle für verschiedene Themenfelder.
Sie ist Zentralstelle für Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes und leitet dadurch Fördermittel für qualifizierte internationale Jugendbegegnungen an die Mitgliedsvereine weiter. Dazu berät sie interessierte Vereine und führt mindestens einmal im Jahr eine Arbeitstagung zur Förderung internationaler Jugendbegegnungen durch.
Seit November 2011 ist die DBJ Träger für den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung und ist inzwischen für ca. 160 Freiwilligen in ca. 120 Einsatzstellen aus ganz Deutschland verantwortlich. Die pädagogische Begleitung der Freiwilligen steht dabei im Mittelpunkt der Arbeit. Zudem berät die DBJ interessierte Einsatzstellen und potenzielle Freiwillige.
Die DBJ ist zudem Ansprechpartner für Fragen rund um die Vereinsführung, für inhaltliche Fragen rund um die Jugendarbeit und zur Förderung von Vereinen. Hier kann sie in Netzwerke vermitteln, Hilfestellungen geben oder auf Förderprogramme hinweisen. Achtung: jenseits der Fördermittel für internationale Jugendbegegnungen verfügt die DBJ aktuell über keine eigenen Fördermittel zur Bezuschussung von Vereinsprojekten.

Partizipation:

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eine Grundlage jugendverbandlicher Arbeit. Als Vertretung der Kinder und Jugendlichen in unseren Strukturen stehen wir anwaltschaftlich für ihre Interessen ein und nehmen konsequent einen jugendlichen Blick ein. Bei allen Handlungen und Projekten des Verbandes, vom Einzelprojekt bis zur Beschäftigung mit der eigenständigen Jugendpolitik steht die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Zentrum unseres Handelns.
Die DBJ wird von einem jungen und dynamischen Vorstand geleitet, in dem die stellvertretenden Vorsitzenden jeweils Teams für spezielle Themen bilden. Eine enge Verbindung von Landesverbänden und Bundesverband begründet die zielgerichtete Arbeit der Deutschen Bläserjugend.

Kinder- und Jugendschutz:
Der Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen genießt den höchsten Stellenwert in unserer Arbeit. Dazu führen unsere Strukturen Weiterbildungen und Qualifizierungen durch. Das zentrale Element dafür ist die Jugendleiter_innen-Ausbildung. Zudem hat die DBJ ein bundesweit verbindliches „Leitbild gegen Kindeswohlgefährdung im Musikverein“ beschlossen. In der Publikation „Verantwortungsvoll für starke Persönlichkeiten! Das Praxishandbuch“ gibt der Verband Hinweise und Leitlinien für die präventive Arbeit vor Ort. (steht auf http://www.deutsche-blaeserjugend.de im Servicebereich unter Publikationen als Download bereit)

Starkes Ehrenamt:
Unsere Mitgliedsstrukturen werden nahezu vollständig durch ehrenamtliches Engagement getragen. Selbst dort, wo es vereinzelt hauptamtliche oder nebenberufliche Unterstützung gibt, funktioniert die Vereinsstruktur nur durch ein starkes Ehrenamt. Daher setzt sich die DBJ für gute Rahmenbedingungen und eine hohe gesellschaftliche Anerkennung für ehrenamtlich Engagierte ein und richtet ihre Arbeitsstrukturen und Projekte an den Bedürfnissen von Ehrenamtlichen aus.

Jugendpolitik und Vernetzung:
Die DBJ vertritt die Mitgliedsverbände im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) sowie in der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und nimmt somit die jugend-, bildungs- und kulturpolitische Interessensvertretung wahr. Jugendpolitisches Handeln zählt für die DBJ zum Kerngeschäft. So ist es Grundanliegen in der Zusammenarbeit in den Strukturen der Bläserjugend. Zugleich ist die DBJ die Interessensvertretung junger Musiker_innen gegenüber Politik und Verwaltung.
Die DBJ ist Mitglied bei IDA e.V., dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit und damit Teil eines starken Netzwerks, das sich mit Fragen von Diversität, Rassismuskritik und interkultureller Öffnung auseinander setzt.

 

  Weiterlesen

Landesmusikverband tagte in Cadenberge
CADENBERGE. Instrumentalklänge von Bond bis Böhmen – wenn 200 Musikerinnen und Musiker zur Versammlung des Niedersächsischen Musikverbandes (NMV) nach Cadenberge reisen, ist die standesgemäße Uniform und meist auch das Instrument mit im Gepäck. Der Kreismusikverband Cuxhaven war am Wochenende Ausrichter der 60. Landesdelegiertentagung.
Das Festkomitee rund um den ersten KMV-Vorsitzenden Ralf Drossner hatte für die Gäste ein besonderes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Mit zünftigen Klängen von Trommeln, Trompeten, Querflöte und Glockenspiel begrüßte der Spielmannszug Otterndorf die Gäste aus ganz Niedersachsen am Sonnabendmittagvor dem Saal des MarC 5 in Cadenberge.

Mit über 200 Delegierten war der Bürgersaal in Cadenberge sehr gut besetzt (Foto: Färber)

In ihren akkuraten, leuchtenden Uniformen und mit auf Hochglanz polierten Instrumenten bereiteten die Spielleute den Vertretern aus 22 Kreisverbänden des mehr als 40 000 Mitglieder starken Landesmusikverbandes den gebührenden musikalischen Empfang. Dem stimmungsvollen Auftakt folgte der offizielle Teil der Zusammenkunft – die Landesdelegiertentagung mit dem Blick in die Zukunft.
Wie NMV-Präsident Martin Engbers verdeutlichte, wäre ohne die musikalischen Aktivitäten der Spielleute und ohne das ehrenamtliche Engagement das gesellschaftliche Leben undenkbar und viele Orts- und Vereinsfeste könnten nicht mehr in traditioneller Form ausgerichtet werden.

So waren die Mitgliedsverbände und Musikvereine gleich von Beginn an aufgefordert, sich um die Zukunft der Spielleute und der
Laienmusik Gedanken zu machen. Viele Spielmanns- und Musikzüge sowie Instrumentalensemblesin Ver einen seien im Laufe der Jahrzehnte zu kameradschaftlichen Verbindungen zusammengewachsen.


Ehrengäste auf der NMV-Delegiertentagung waren Cadenberges Bürgermeister Wolfgang Hess, Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte, Wolfgang Zinow vom Chorverband Niedersachsen-Bremen, Landtagsabgeordneter Lasse Weritz (CDU), Landesposaunenwart Reinhard Gramm (Foto: Monsees)

Doch immer mehr Musikvereine hätten Probleme damit, Nachwuchs zu finden, der ein Instrument lernen möchte. Der NMV selbst organisiere über seine Verbände viele Qualifikationsangebote, die den Vereinen unterstützend zugute kämen, so Engbers.
Ebenfalls solle im intensiven Dialog mit anderen Interessenverbänden das Ziel, die Lobbyarbeit für Musik gemeinsam zu stärken,
weiter ausgebaut werden. Dies bekräftigte auch Wolfgang Zinow aus Otterndorfvom Chorverband Niedersachsen-Bremen: „Die Arbeit unserer Ver bände hat beim Land nicht den Stellenwert.“ Insbesondere sei auch die Politik aufgefordert, die Zukunft der Laienmusik zielführend zu gestalten. Wie Hadelns SamtgemeindebürgermeisterHarald Zahrte lobend hervorhob, so rge der im Jahr 2003 gegründete Kreismusikverband Cuxhaven, der in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert, für ein reges Musikleben im Landkreis. „Ohne sie würde die Vielfalt auf dem Land nicht bestehen.“ Dem fügte der Landtagsabgeordnete Lasse Weritz (CDU), der Mitglied im Kultusausschuss des Landes ist, hinzu:„Der NMV erfüllt eine wichtige Aufgabe, in der es gelingt, sich öffentlich breit aufzustellen und junge Menschen an Musik heranzuführen.“


Werbung des NMV-Präsidiums für das Deutsche Musikfest, dass 2019 in Osnabrück stattfindet (Foto: Färber)

Die Laien- und Amateurmusik gehöre zum immateriellen Kulturerbe. So sehe auch er das Land in der Pflicht, die Arbeit des NMV um das unverzichtbareKulturgut zu fördern. Die Musiksparte dürfe in der Unterstützung des Landes nicht hinter anderen Sparten, beispielsweise dem Sport, zurückstehen, bekundete Weritz. Floris Freudenthal, Landesmusikdirektor Spielleute im NMV, appellierte an die Vert reter der Kreisverbände, in ihren Vereinen zu vermitteln, dass es für die Lobbyarbeit enorm wichtig sei, auf Landesmusikfesten Präsenz zu zeigen.

Die Unterlagen der Tagung und die Fachberichte können hier heruntergeladen werden:
Im Anschluss an die 60. Landesdelegiertentagung des Niedersächsischen Musikverbandes begrüßte der Blasmusikzug Wingst am Abend die Gäste abends zum Musikerball im MarC  5, der sehr gut besucht war und mit Live-Musik der "Memorys" bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

Partystimmung schon beim  Abendessen mit der "Vogelwiese" vom Blasmusikzug Wingst auf dem Musikerball (Foto: Färber)

Mit einem musikalischen Frühschoppen am Sonntag und den Hechthausener Oste-Musikanten fand das Tagungswochenende seinen geselligen Abschluss, bevor sich die Delegierten wieder auf den Heimweg machten.

Die Hechthausener Oste-Musikanten unter der Leitung von Michael Schwatlow unterhielten die Gäste musikalisch auf dem Frühschoppen am Sonntag (Foto: Färber).

Bilder von der Veranstaltung sind auch auf der Facebook-Präsenz des Niedersächsischen Musikverbandes zu finden.



(Bericht aus der Niederelbe-Zeitung vom 12. März von Carmen Monsees mit Ergänzungen) Weiterlesen

Ende der Anmeldefrist für Ausrichter der Deutschen Spielleute-Meisterschaft 2022 am 30. April 2018



Die kommenden Deutschen Meisterschaften der Spielleute sollen 2022 stattfinden.
Interessente Musikvereine, die dieses besondere Ereignis einmal ausrichten möchten, müssen sich bis spätestend 30. April 2018 mit einem formlosen Antrag beim BDMV bewerben.

Welche Voraussetzungen sind für die Ausrichtung der DM 2022 erforderlich?
Optimal sind zwei geeignete Hallen für Konzertwettbewerbe, dazu ein geeigneter Platz für den Marsch- und Show-Wettbewerb,
dazu natürlich genügend Personal, um den Wettbewerb zu organisieren und an den Wettbewerbstagen zu betreuen.
Eine feste Terminvorgabe gibt es nicht.
Für weitere Informationen steht der Landesmusikdirektor Musik in Bewegung, Dieter Buschau, jederzeit gerne unter buschau@nds-musikverband.de zur Verfügung. Weiterlesen

Qualifikationsmöglichkeit zum Deutschen Musikfest 2019 auf den Rasteder Musiktagen
Alle Musikvereine, die sich noch kurzfristig in Niedersachsen für die Deutsche Meisterschaft 2019 beim Deutschen Musikfest in Osnabrück qualifizieren möchten, haben die Möglichkeit, dieses auf den Rasteder Musiktagen, die am  30.6./01.07. 2018 in Rastede stattfinden, durchzuführen.
Es besteht die Möglichkeit, sich sowohl für Konzert als auch Marsch zu qualifizieren.
Der Niedersächsische Musikverband ist offizieller Träger dieser Qualifikation.
Eine Anmeldung sollte umgehend an info@rastedermusiktage.de erfolgen.

Um mögliche Unklarheiten auszuräumen, erhalten die dort bereits angemeldeten Vereine noch eine Mail, dass dort die ausgeschriebenen Klassen angeboten werden.

Weiterlesen

KUBISCH - Förderprogramm der LKJ Niedersachsen für Kulturelle Bildung & Schule

Ab 1. März können sich Musikvereine für das Förderprogramm KUBISCH bewerben – und damit eröffnen sich neue Möglichkeiten der Projektfinanzierung.

Denn wir fördern bis zu 10 originelle Kooperationen von Kultureinrichtungen und Schulen mit einer Summe von maximal 3.000 Euro. Voraussetzung ist, dass die Ideen partizipativ und diversitätsorientiert entwickelt wurden und sich an der Lebensrealität der teilnehmenden Jugendlichen orientieren. Idealerweise finden die Vorhaben im ländlichen Raum statt.

Bewerben können Sie sich vom 1. März bis 2. Mai 2018 auf unserer Website. Hier stehen Ihnen auch weitere hilfreiche Unterlagen zum Download zur Verfügung unter:  https://kulturmachtschule.lkjnds.de/foerderprogramm-kubisch.html

Der aktuelle Flyer kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen erteilt Sandra Kilb, Bildungsreferentin, Kontaktstelle „Kultur macht Schule“

 

Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ)
Leisewitzstraße 37b
30175 Hannover
Telefon: 0511 600 605-753
Telefax: 0511 600 605-60
E-Mail: s.kilb@lkjnds.de
https://lkjnds.de Weiterlesen

DBJ: Vereinsarbeit gestalten- Einführung in die Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit ist für Vereine ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Heute besteht sie aus einer Vielzahl von Elementen, die zusammen gebracht und sinnvoll verknüpft werden müssen. Für junge Menschen kann das spannend sein, braucht aber Grundlagen, die unabdingbar sind. Wir zeigen, was wichtig ist und wie es funktioniert. Pressemitteilung, Kommunikation über soziale Netzwerke, Presseverteiler,
Bildsprache und vieles mehr. In diesem Seminar gibt es die Basics für eine abgestimmte und erfolgreiche Pressearbeit.
Die Ausschreibung finden Sie hier.
Weiterlesen

KMV Rotenburg richtet D- und E-Lehrgänge aus
Direkt nach den Sommerferien in Niedersachsen startet der Kreismusikverband Rotenburg mit einem D1-, D2-, D3- und einem E-Lehrgang, um allen interessierten Musikern im Elbe-Weser-Dreieck diese Qualifikationsmaßnahme anzubieten. Der E-Lehrgang ist sozusagen der Einstieg in die Musikprüfungen, in denen neben Spielpraxis am Instrument auch Theoriewissen abgefragt wird. Für den D1-Lehrgang sollte man sein Instrument mindestens 2 Jahre spielen. Im Lehrgang werden sowohl Theorie- als auch Praxiskenntnisse von erfahrenen Dozenten vermittelt, allerdings ist auch eine Vorbereitung im Selbststudium und Üben zwischen den Seminarblöcken erforderlich und sollte mit eingeplant werden.


Hier die
Weiterlesen

Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim veranstaltet einen Orchesterworkshop mit Jacob de Haan

50-köpfiges Orchester spielt bekannte Werke

Zu einem ganz besonderen Workshop in der konzertanten Blasmusik hatte der Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim Musiker nach Meppen/Rühle eingeladen. Diese Musiker kamen in den Genuss einen ganzen Tag unter der Leitung von Jacob de Haan, einem der beliebtesten Blasmusikkomponisten aus den Niederlanden, zu musizieren. Seine Kompositionen, meist im Auftrag geschrieben, sind weltweit bekannt- vor allem die Werke, die auf filmmusikähnlichen Kombinationen von Stilen basieren. Am Ende des Workshops waren alle Musikerinnen und Musiker restlos begeistert.

Text: Petra Midden, Foto: Hans-Günter Dünhöft

Weiterlesen

BDMV: Trauer um Günter Jacoby
NACHRUF
Günter Jacoby – ein Leben für die Musikkultur
In tiefer Trauer und mit großer Dankbarkeit für sein Wirken nehmen wir Abschied von Günter Jacoby (1937–2018).

Günter Jacoby war von 1986–2002 Vizepräsident des Landesmusikverbandes

Rheinland-Pfalz e.V., an dessen Gründung er 1976 maßgebend mitwirkte. Als Vertreter des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz e.V. engagierte er sich seit 1992 auch in der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV). Zehn Jahre lang lenkte er die Geschicke der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. als Vizepräsident und Bundesschatzmeister mit. Am Erfolg des ersten Deutschen Musikfestes 1993 in Trier war Günter Jacoby nachhaltig beteiligt.

Günter Jacoby, seit seiner Jugend selbst Musiker, brachte Menschen im Sinne der Musik zusammen und setzte sich zeitlebens für sie und die Musikkultur ein. Seiner Arbeit und seinem Engagement zollen wir hohe Achtung und Respekt.
Wir werden an Günter Jacoby in tiefer Dankbarkeit und Freundschaft denken.
Als engagiertes Verbandsmitglied, als geschätzter Mensch und als Freund wird er uns immer in Erinnerung bleiben.

Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.
Johannes Wollasch
Geschäftsführer BDMV Weiterlesen

Die neue DS-GVO kommt - Was müssen Musikvereine beachten?
Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU (DS-GVO) in Kraft sowie auch damit verbunden das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu). Mit der Datenschutzreform will die EU ein gleich hohes Datenschutzniveau in ganz Europa für den Umgang mit personenbezogenen Daten herstellen. Wichtige Fundamente der neuen Grundverordnung sind dem bisherigen Bundesdatenschutzgesetz nachempfunden; trotzdem forcieren einige Elemente auch hierzulande Änderungen. Über 200 verschiedene Gesetze hat man identifiziert, die zu verändern sind.
Die entscheidende Änderung und zugleich Herausforderung besteht darin, dass nun jeder Verein und Verband verpflichtet ist, seinen datenschutzkonformen Umgang mit personenbezogenen Daten nachweisen zu müssen. Der Vorstand eines Vereins bzw. Verbandes ist für die Umsetzung und den Nachweis verantwortlich und haftet entsprechend bei Verstößen.

In Vorbereitung auf die Anwendung der Vorschriften sind eine Vielzahl von Arbeiten in den Vorständen zu erbringen, so u.a.:
  • Erstellen umfassender Übersichten über alle Datenverarbeitungsvorgänge im Verein/Verband, die personenbezogene Daten betreffen, also eine umfassende Dokumentationspflicht.
  • Prüfen unter dem Gesichtspunkt der Datensparsamkeit, welche Datenverarbeitungen tatsächlich erforderlich sind.
  • Vorbereitung von technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Einhaltung des datenschutzkonformen Umgangs sowie zur Informationssicherheit in der eigenen Datenverarbeitung.
  • Konzipieren von Richtlinien und neue Prozesse für die Einführung künftiger Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die darauf ausgerichtet sind, Datenschutz-Folgeabschätzungen zu ermöglichen.
Die BDMV e.V. als Dachverband erweitert hier ihr Serviceangebot für Mitglieder: in Kürze wird eine Handreichung zum Umgang mit der DSVO unter http://www.bdmv-online.de verfügbar sein, die Hinweise zur Bewältigung der ersten Arbeitsschritte gibt. Für Einzelfälle ist geplant, eine Rechtsberatung anzubieten.

Weiterlesen

Hessischer Musikverband tagt in der Landesmusikakademie
Ein Blick in benachbarte Landesverände ist manchmal auch nicht uninteressant, letztlich können die Verbände immer nur voneinander lernen:
Ende Januar fand in Schlitz die Klausurtagung des Hessischen Musikverbandes e.V. (HMV) statt. In der Landesmusikakademie im historischen Ambiente des Schlosses Hallenburg trat der Vorstand des Verbandes unter Präsident Christoph Degen und Geschäftsführer Nicolas Ruegenberg zuammen. Gemeinsam erarbeiteten sie neue Ansätze und Konzepte zur weiteren Modernisierung und Digitalisierung des Verbandes.

Der HMV ist mit 350 Orchestern und über 15.000 aktiven Musikern einer der größten Musikverbände Hessens und bietet eine stilistische Bandbreite von sinfonischer Blasmusik über Jazz bis zum Spielmannszug. „Noch immer ist das öffentliche Bild von Blasmusik allerdings auf Festzeltauftritte reduziert, ohne dass bekannt wäre, dass ein Großteil der Konzerte auch aus Originalkompositionen, Filmmusik oder Bigband-Stücken besteht und auf dieser Ebene sehr modern ist“, so HMV-Geschäftsführer Nicolas Ruegenberg. „Das bedeutet natürlich nicht, dass wir als Verband nicht auch den Erhalt und die Förderung der traditionellen Musik für sehr wichtig halten, denn diese Musik ist ein essenzieller Bestandteil unserer Kultur und der Identität unseres Verbandes. Wir arbeiten jedoch auch daran, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass viele Blasmusik- und Spielmannszugkonzerte zu modernen Events mit hohem Unterhaltungswert geworden sind.“
Deshalb thematisierte der Hessische Musikverband auf der Klausurtagung auch den vermehrten Einsatz von Sozialen Medien wie Facebook, um einen direkten Kontakt zu seinen Musikern aufzubauen – und möglichst viele Mitgestaltungsmöglichkeiten zu bieten. Außerdem wurde beschlossen, neben dem bestehenden Seminarangebot künftig auch ganze Orchester auf Wunsch vor Ort weiterzubilden und insbesondere im ländlichen Raum fördernd zu wirken. Landesmusikdirektor Karsten Meier stellte das bevorstehende Landesmusikfest im Rahmen der Landesgartenschau vor, bei welchem in Bad Schwalbach ein umfangreiches Programm der musikalischen Bandbreite des Verbandes geboten wird. Mit all diesen Aspekten möchte der Verband die musikalische Zukunft des Landes Hessen mitgestalten und die Erhaltung der Orchesterlandschaft und -kultur in Hessen nachhaltig unterstützen.

Kontakt:
Nicolas Ruegenberg
Geschäftsführer des Hessischen Musikverbandes
Mail: nicolas.ruegenberg@hessischer-musikverband.de Weiterlesen

Volksmusikerbund NRW: Workshops und Probenwochenden im Bundewehr-Übungszentrum Hilden möglich
Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr bezieht im Frühjahr 2018 ein neu errichtetes Probe- und Übungszentrum in Hilden. In dem modernen Gebäudekomplex finden sich umfangreich ausgestattete Unterrichts-, Probe- und Seminarräume, in denen die zukünftigen Orchestermusiker und Kapellmeister für den Militärmusikdienst der Bundeswehr ausgebildet werden können. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit ist geplant, in regelmäßigen Abständen Workshops für die zivile Blasmusikwelt durchzuführen.

Darüber hinaus werden die neuen Räumlichkeiten an Wochenendenden und in der Ferienzeit an Musikverbände, Auswahlorchester und Musikvereine für deren Probenphasen zur Verfügung gestellt.

Weitere Infos:

Kristian Palauneck
Oberfähnrich
Knittkuhler Str. 2
40629 Düsseldorf
Tel.: (0211) 2802 - 2518
E-Mail an Kristian Palauneck

Weiterlesen

LKJN: Wissenswertes zu Verträgen mit Honorarkräften an Schulen
In der Vergangenheit gab es ein Verbot für den Einsatz von Honorarkräften an Schulen. Bislang konnte der/die Kooperationspartner*in nur Personen für außerunterrichtliche Angebote einsetzen, die in einem Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis ehrenamtlich zu ihm standen. Der LKJ Niedersachsen ist es nun gelungen –  in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie dem Niedersächsischen Kultusministerium –  die Möglichkeiten der Vertragsgestaltung zu erweitern.

Auf der Website https://kulturmachtschule.lkjnds.de stellt das LKJN hierzu hilfreiche Informationen zur Verfügung – zum Beispiel einen Überblick der verschiedenen Vertragsarten sowie wichtige Hilfestellungen zum Herunterladen.

Alles Wissenswerte findet sich unter folgendem Link: https://kulturmachtschule.lkjnds.de/aktuelles-und-termine/aktuelles.html?tx_mininews_pi1%5BshowUid%5D=1089&cHash=1e086435363dc836b0833189ded8105c

Bei Rückfragen bitte direkt mit dem LKJN in Kontakt treten. Die Verbands-Juristin Inga Wolf-Marra berät gerne bei rechtlichen Fragen unter der Telefonnummer 0511 600 605 752 oder per E-Mail an: i.wolf-marra@lkjnds.de

Weiterlesen

1. NMV-Jugendfachleitertagung

 

 1. Jugendfachleitertagung des NMV  am 25.08.2018 von 10 Uhr – 17 Uhr in Lilienthal

 

Die Landesjugendleiter stellen die Jugendarbeit im NMV vor, haben Zeit aktuelle Anliegen im NMV-Jugendbereich zu besprechen und wir haben die Deutsche Bläserjugend mit zwei Workshops zu Gast:

 

            - Hilfe ich bin Jugendleiter - was nun?

            - Teambildung (Projektmanagement, Netzwerken, Starterseminar,...)

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenlos.

Weitere Informationen finden sich hier.

Weiterlesen

Ces/Fes-Landesspielleuteorchester probt in Meppen
Die nächste Probenphase des LSO vom 13.-15.04.2018f indet wieder unter der Leitung von Irene Mönter in der Jugendherberge in Meppen statt. Für das Schlagzeugregister konnte das NMV-Organisationsteam wieder Markus Viegener als Dozenten gewinnen. Die Veranstalter hoffen, dass wieder viele Musiker dabei sein werden und freuen sich auf die Veranstaltung! Auch neue Musiker sind immer herzlich willkommen.

Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung. Weiterlesen

Italienischer Musikverein sucht musikalischen Austausch mit Verein in Deutschland
Enrico Cesana sucht eine deutsche Musikappelle, die Interesse an einer Partnerschaft mit einem ersten Austausch im Sommer 2018 hat.
Die Stadt in Italien ist Olgiate Comasco in der Nähe von Como und Comer See. Es besteht die Möglichkeit, ein Konzert in Como und um den Comer See zu spielen.
Herr Cesana freut sich über die direkte Kontaktaufnahme von Musikvereinen, die an diesem Austausch interesse hätten.
Alles weitere sollte im persönlichen Kontakt besprochen und geklärt werden.
Unsere Website ist: www.corpomusicaleolgiatese.org.
Der dortige Musikverein war bereits in ganz Italien, viel Land in Europa und auch in den USA in Chicago unterwegs.

Kontakt: Enrico Cesana - Segretary von Corpo Musicale Olgiates und Präsident der Provinz Como ANBIMA
Tel. 0039 345 0340284 Weiterlesen

NMV-Seminarwoche zur JuLeiCa-Qualifizierung in Osterholz-Scharmbeck
Die Landesjugendleiterinnen des NMV laden zu einer Seminarwoche zur Qualifizierung der JuLeiCa ein.
Vom 17. bis zum 21. März 2018 findet in der Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck eine JuLeiCa-Qualifierungs-Wochenende statt, die vom Niedersächsischen Musikverband ausgerichtet wird.
Mit diesem Lehrgang werden JugendleiterInnen und jene, die es werden wollen, vorbereitet, im Rahmen ihrer Arbeit pädagogische und organisatorische Aufgaben im Musikverein zu übernehmen.
Neben Rechtsfragen für JugendleiterInnen werden auch die verschiedenen Möglichkeiten zur Freizeitplanung und Freizeitgestaltung durchgesprochen und durch praktische Übungen vertieft.

Auschreibung und Anmeldeformular
Weiterlesen

BDMV: Stellenausschreibung BFD für das 6. Deutsche Musikfest in Osnabrück
Für das Organisationsbüro für das 6. Deutsche Musikfest in Osnabrück sucht die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände zum 1. April 2018 zwei Bundesfreiwilligendienstleistende.
Weitere Informationen finden Sie in folgender Stellenausschreibung. Weiterlesen

Fachtag zur pädagogischen Begleitung von Menschen mit Fluchterfahrung
Das LKJN lädt zu einem Fachtag zur pädagogischen Begleitung von Menschen mit Fluchterfahrung „Vom Ankommen und vom Weitergehen“  am 23.4.2018 von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr in das Stephansstift Hannover ein.

Wie kann eine gute pädagogische Begleitung von jungen Menschen mit Fluchterfahrung aussehen? Durch Workshops (unter anderem zum Thema Traumapädagogik, Berufsorientierung und Antirassismustraining) sowie einen Vortrag über die rechtliche Situation von jungen Geflüchteten wollen wir gezielt unterstützen und Antworten auf folgende Fragen finden:

Wie reagiert man auf traumatische Erfahrungen, die im Alltag von den Jugendlichen ausgedrückt werden? Welche Unterstützung brauchen sie in Hinblick auf Berufs- und Lebensperspektiven? Was hat unser Sprechverhalten mit Macht und Ausgrenzung zu tun?

Weitere Informationen können in einem PFD-Flyer hier heruntergeladen werden.

Weiterlesen

Informationstour der LKJN-Kontaktstelle Kultur macht Schule
Die Kontaktstelle Kultur macht Schule geht auf Tour.

Hier erhalten die Teilnehmer:
  • über alles Neue in der Kontaktstelle Kultur macht Schule
  • über die inhaltlichen, strukturellen und formalen Anforderungen, sowie Ausschrei-bungs- und Auswahlverfahren von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«
  • über unser Förderprogramm KUBISCH für Kooperationen zwischen Schule und Kultur-partner*innen
  • über die Rahmenbedingungen von Honorarverträgen in Kooperation mit Schulen

Hier finden diese Veranstaltungen statt:
  • Do., 1. März 2018 – Oldenburg, 10.00 - 14.30 Uhr
    Ort: Jugendkulturarbeit e. V.
    http://www.jugendkulturarbeit.eu/anfahrt
  • Fr., 2. März 2018 – Leer, 10.00 - 14.30 Uhr
    Ort: Jugendherberge Leer
    http://www.jugendherberge.de/de-de/jugendherbergen/leer560/anreise
  • Sa., 3. März 2018 – Lingen, 10.00 - 14.30 Uhr
    Ort: TPZ Lingen
    http://www.tpzlingen.de/extras-und-informationen/kontakt/anfahrt.html
  • Mo., 12. März 2018 – Hannover, 10.00 - 14.30 Uhr
    Ort: Kindermuseum Zinnober Hannover
    http://www.kindermuseum-hannover.de/pages/oeffnungszeiten-und-anfahrt.php
Weiterlesen

BDO: Aktuelle Informationen zum Projekt „Musik für alle!“
Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2013 außerschulische Angebote der kulturellen Bildung.  230 Millionen Euro standen für die ersten fünf Jahre zur Verfügung, ab 2018 geht das erfolgreiche Förderprogramm nun unter vereinfachten Bedingungen in eine zweite fünfjährige Phase in der 250 Millionen Euro im Fördertopf sind.
Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. (BDO) wurde von einer Expertenjury auch in der zweiten Förderphase zur Weiterleitung von Geldern empfohlen, diesmal im Verbund mit der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC) unter dem Titel „Musik für alle!“.

Das Programm möchte den Zusammenhang von Bildungsherkunft und Bildungserfolg aufbrechen und folgt dabei den Schlussfolgerungen des Nationalen Bildungsberichts. Die Arbeit auf der lokalen Ebene erfolgt dabei in sogenannten Bündnissen, in denen mindestens drei Organisationen verschiedene Kompetenzen bündeln und einbringen.

Die Antragstellung ist ab sofort über die neue KUMASTA-Datenbank unter folgendem Link möglich:
https://kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de/

Gerne steht das Team der BDO um Julia De Simone beratend für alle Fragen zu dem Thema zur Verfügung und freut sich aufAnträge.

Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V.

Julia De Simone | Musik für alle!
Cluser Straße 5, 78647 Trossingen
Mo - Fr:  08.30 Uhr - 12.00 Uhr
Di und Do: 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Telefon: +49 (0) 74 25 - 32 88 06 42
Fax: +49 (0) 74 25 – 2 15 19
desimone@orchesterverbaende.de

www.orchesterverbaende.de

Weiterlesen

KLASSE mit MUSIK geht 2018 in die vierte Runde
Die Formen des instrumentalen Klassenmusizierens in Niedersachsen sind mittlerweile vielfältig: Band-, Bläser-, Keyboard-, Percussion-, Streicherklassen und vieles mehr. KLASSE mit MUSIK ist ein Förderprogramm für instrumentales Klassenmusizieren in Niedersachsen. Der Landesmusikrat Niedersachsen und das Niedersächsische Kultusministerium unterstützen mit diesem Programm die Einrichtung neuer Musikklassen.
Nun geht das Programm 2018/2019 in die vierte Runde. Schulen, die ein neues Klassenmusizierprojekt beginnen möchten, können ihre Konzepte, deren Beginn bis zum 1. Februar 2019 angedacht ist, noch bis Ende März diesen Jahres beim Landesmusikrat Niedersachsen einreichen.

Bewerbungsschluss für KLASSE mit MUSIK ist der 23.03.2018.
Alle Informationen zur Förderprogramm und zum Antrag finden Sie unter:
www.hauptsache-musik.org/index.php/klasse-mit-musik Weiterlesen

LMA: Markus Lüdke wird neuer künstlerischer Geschäftsführer
Markus Lüdke übernimmt zum 1. April 2018 die künstlerische Geschäftsführung der Landesmusikakademie Niedersachsen. Er folgt damit Tom Ruhstorfer, der im Februar seinen Ruhestand antritt.
Der erfahrene Kulturmanager, Netzwerker und Vermittler hat bereits an verschiedenen Positionen die Musikkultur des Landes mitgestaltet. Zuletzt begleitete Markus Lüdke als Geschäftsführer der Musikland Niedersachsen gGmbH die professionelle Szene des Landes. Der Standort Wolfenbüttel ist ihm durch seine langjährige Tätigkeit an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung bestens vertraut. In seiner damaligen Funktion als Programmleiter Musik war er bereits am Aufbau der Landesmusikakademie beteiligt. 

„Mit Markus Lüdke gewinnt die Landesmusikakademie Niedersachsen einen wichtigen Impulsgeber der niedersächsischen Musikkultur“, freut sich der Präsident des Landesmusikrats Niedersachsen Johannes Münter. Er ist davon überzeugt, dass Markus Lüdke die erfolgreiche Arbeit Tom Ruhstorfers weiterführen, die Landesmusikakademie Niedersachsen aber auch um neue Facetten bereichern wird.

Lüdke übernimmt ein bestens ausgelastetes und ausgestattetes Haus, das nicht allein als Heimat der Landesauswahlensembles fungiert, sondern sich zugleich als Proben- und Arbeitsstätte der niedersächsischen Musikszene etabliert hat.  Die neue personelle Aufstellung erlaubt eine stärkere inhaltliche Arbeit und Profilierung der Einrichtung. In enger Vernetzung mit der lebendigen und vielfältigen Musikkultur Niedersachsens sollen Kompetenzen gebündelt und gewinnbringend zur Entwicklung des Musiklebens ins Spiel gebracht werden. Der Akademie kommt dabei die Rolle einer Zukunftswerkstatt zu, in der Grundsatzfragen des Musiklebens wie des Musikbetriebs verhandelt werden. Das Team wird sich aktuellen Themen und Herausforderungen stellen – wie der Digitalisierung, der Integration geflüchteter und migrierter Musikschaffender, der Förderung von Rock, Pop und Jazz oder dem wachsenden Bedarf musikpädagogischer Fachkräfte. Dazu werden Dialogformate eingerichtet sowie eigene Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt. 

Weiterlesen

Jahresprogramm 2018 des Landesmusikrats ist veröffentlicht
Im Januar 2018 wurde das Jahresprogramm 2018 des Landesmusikrates veröffentlicht Dieses Jahr sind insgesamt über 30 Projekte mit insgesamt über 15.000 Teilnehmer*Innen an 200 Tagen geplant. Ergänzt man die Angebote des Dachverbandes durch die vielfältigen Maßnahmen unserer 52 Mitgliedsorganisationen, wird unsere zentrale Rolle im niedersächsischen Musikleben eindrucksvoll deutlich.
 Das Programm kann hier direkt heruntergeladen werden

Weiterlesen

LMR: C-Aufbauseminare starten 2019 in Wolfenbüttel
Bei vielen Instrumentalist*Innen, die aktiv in einem Ensemble spielen, entwickelt sich irgendwann einmal der Wunsch, selbst den Nachwuchs auszubilden oder zu dirigieren. Für jene bietet der Landesmusikrat Niedersachsen ab 2019 den qualifizierenden C-Lehrgang „Ausbilder*In“ oder „Dirigent*In“ an, in dem das nötige Handwerkszeug für diese Aufgaben erlernt werden kann. Die Teilnehmer*Innen entscheiden sich für einen Aufbaumodul (Ausbilder*In oder Dirigent*In).

Es beginnt mit den grundlegenden Kenntnissen beim Dirigieren über methodische Konzepte des Einstudierens von Werken bis hin zu grundlegenden Kenntnissen im Bereich der Musiktheorie und Gehörbildung.

Der Lehrgang bietet Raum für das eigene Ausprobieren und Erwerben der wichtigsten Kompetenzen rund um Probenmethodik, Repertoire-Erarbeitung und dirigentische Aufgabenfelder.
Ein erfolgreicher Abschluss der C-Ausbildung berechtigt den Eintrag in die Lizenzliste der Übungsleiter*Innen beim Landesmusikrat.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Weiterlesen

Musizieren als Immaterielles Kulturerbe - Handbuch mit Fördermaßnahmen erschienen
Das Instrumentale Laien- und Amateurmusizieren ist schon seit 2016 im bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gelistet. Die Deutsche Unesco-Kommission hat nun kürzlich ein Handbuch mit Fördermaßnahmen veröffentlicht - vielleicht ist auch für Ihren Musikverein etwas dabei?
Der Niedersächsische Musikverband bietet übrigens zu diesem Thema einen Fachvortrag an und wird sich zukünftig mit diesem Thema tiefergehend beschäftigen. Für weitere Fragen steht Präsident Martin Engbers gerne zur Verfügung.
Weiterlesen

BDMV: Kulturnachlass der GEMA wird ab sofort auch BDMV-Mitgliedern gewährt
Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) hat neben zahlreichen Aufgaben- und Tätigkeitsfeldern im musikalischen Bereich, vor allem auch die Interessenvertretung für Ihre Mitgliedsverbände wahrzunehmen. Hierbei arbeitet sie mit Partnern wie der Künstlersozialkasse oder der SV SparkassenVersicherung zusammen. Auch mit der GEMA steht die BDMV in kontinuierlichem und gutem Kontakt.
Bei der vergangenen Mitgliederversammlung der BDMV im April 2017 waren zwei Vertreter der GEMA zu Gast und standen den Delegierten der Mitgliedsverbände für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Im Vorfeld der Sitzung hatte sich im Gespräch mit einem Partnerverband herausgestellt, dass die Amateur- und Laienchöre seit Jahren einen sogenannten Kulturnachlass geltend machen können, der den Blas- und Spielleutemusikern der BDMV bisher vorenthalten wurde. Nach einer ersten Zusage, die im Rahmen der Mitgliederversammlung getroffen wurde, konnte nun in Gesprächen der BDMV mit der GEMA erreicht werden, dass der Kulturnachlass auch allen BDMV-Mitgliedern gewährt wird. Gemäß Tarif U-K der GEMA erhalten „Veranstaltungen, die religiösen, kulturellen oder sozialen Belangen dienen und die nachweislich keine wirtschaftlichen Ziele verfolgen, (…) einen Nachlass von 15 %.“ Der Kulturnachlass wird zusätzlich zum bereits eingeräumten Gesamtvertragsnachlass (20 %) gewährt. Demzufolge steht den Mitgliedern der BDMV künftig ein Gesamtnachlass i.H.v. 32 % vom ursprünglichen Vergütungssatz zur Verfügung.

Diese Ermäßigung kommt den deutschlandweit 18.000 Orchestern und Ensembles der BDMV zugute und hilft an anderer Stelle die Haushalte zu entlasten. Bei sehr aktiven Vereinen dürfte sich dies in der Kasse durchaus bemerkbar machen. Im Idealfall fließen die freien Mittel in weitere Projekte, die vor Ort die Kulturarbeit stärken und das musikalische Umfeld bereichern. Künftig dürfte der Kulturnachlass auch allen anderen Amateur- und Laienmusikvereinen offen stehen, sodass es sich durchaus für die vereinsgetragene Amateurmusik lohnt, hierfür einzutreten.

Die GEMA hat nun, neben dem Anmeldeformular Tarif U-K, auch das Anmeldeformular Tarif U-V angepasst. Der Vordruck wurde nun ebenfalls um die Abfrage nach einem kulturellen Zweck der gemeldeten Veranstaltung erweitert. Somit ist der Kulturnachlass auch hier unkompliziert zu beantragen.

Die beiden Formulare finden Sie unter: https://www.gema.de/musiknutzer/musik-lizenzieren/gesamtvertragspartner/


Weiterlesen

KMV Stade: Erfolgreicher Blasmusik-Workshop mit Ernst Hutter
Musiker spielen Polka, Walzer und Marsch in Harsefeld

Polka, Walzer und Marsch – typische Stile in der Egerländer Blasmusik und wer kann sie besser interessierten Musikern beibringen, als die Koryphäe der Original Egerländer Blasmusik Ernst Hutter.

Am Samstag, 17.02., fand von 10 bis 17 Uhr der Workshop „Das Egerland zu Gast im Landkreis Stade“ der Kreismusikvereinigung Stade im Aue-Geest-Gymnasium in Harsefeld statt. 35 Musiker hörten gespannt zu als ihr Dozent Ernst Hutter ihnen über die Geschichte der Egerländer berichtete und wie es war mit Ernst Mosch zu arbeiten sowie er sich selbst entwickelt hat in dieser Sparte der Musik.


Ernst Hutter erarbeitete mit den Musikern, die alle zwischen 20 und 75 Jahre alt waren, in den unterschiedlichen Stilen die typischen Charakteristiken heraus. Pressesprecherin Katharina Schiwek, die den ganzen Tag vor Ort war, sagte dazu: „Es war faszinierend zu beobachten und zu hören, wie sich die Stücke nach und nach mit Leben füllten und veränderten, während der Arbeit.“

Auch die Gesichter der Musiker am Ende des Workshops sprachen für den gelungenen Workshop, sie strahlten und freuten sich über Fotos mit Ernst Hutter, die guten Gespräche und vor allem die tolle Arbeit mit ihm.

Vom Meister lernen: Die Workshopteilnehmer waren vom Ernst-Hutter-Workshop sehr angetan (Foto: Katharina Schiwek)

Weitere Informationen unter www.kmv-stade.de

Weiterlesen

KMV Stade: Nachwuchskonzepte für Spielmannszüge

Ist der Spielmannsbereich am Ende? - Klares „Nein“ von den Teilnehmern eines Kick-off-Termins der Kreismusikvereinigung Stade, der am 13. Februar 2018 zum Thema Nachwuchskonzept für Spielmannszüge stattgefunden hat.

Während die Orchester ihre Bläserklassen haben, hat der Spielmannsbereich leider nichts Vergleichbares. Das wollen einige Musiker aus dem Bereich gerne ändern und trafen sich auf Anregung des Fachwartes Carsten Klein in Meckelfeld zum Kennenlernen. Eins wurde sehr deutlich egal wen man im Raum fragte, alle haben die gleichen Nachwuchssorgen. Umso mehr entstand der Wunsch sich zusammenzuschließen und etwas dagegen zu unternehmen. Hierbei ist es egal welche Jackenfarbe alle haben, denn die Anwesend kommen aus den unterschiedlichsten Vereinen und Verbänden. Nicht nur die KMV Stade ist dabei, sondern auch ein Mitglied des NTB sowie das TPK aus Hamburg, das AZT und sogar ein Teilnehmer aus Schleswig-Holstein.

Ziel der Teilnehmer ist es ein einheitliches, flächendeckendes Konzept zur Umsetzung einer guten und nachhaltigen Ausbildung im SZ – Bereich zu entwickeln.

Wir dürfen also gespannt sein, was diese Zusammenarbeit großartiges hervorbringen wird. Ihr möchtet mit einsteigen und zeigen, dass Spielmannszüge noch nicht am Ende sind? Dann meldet euch bei unseren Fachwarten unter Fachwart.Musik@kmv-Stade.de.

Unter den Teilnehmern des Workshop fand eine konstruktive Diskussion statt. - Foto: Katharina Schiwek

Weitere Informationen unter www.kmv-stade.de

Weiterlesen

Workshop für Musik in Bewegung in Lilienthal

Workshop für Musik in Bewegung  -  Basis & Fortgeschrittene am 22. April 2018 in Lilienthal  

Fast jeder Musikverein, ganz gleich, ob Blasorchester, Spielmannszug, Fanfarenzug,
Drumband, Marching Band oder Drum & Bugle Corps, nimmt im Laufe des Jahres an
einer Anzahl von Festumzügen teil. Genau wie ein Konzert müssen diese Auftritte
natürlich geprobt werden. Daher möchten wir in einem Lehrgang Gelegenheit geben,
Anregungen für diese Probenarbeit mitzunehmen.

Der ausgeschriebene Lehrgang wendet sich sowohl an Anfänger mit wenig Erfahrung als auch an
Fortgeschrittene UND Multiplikatoren.

Neben einem theoretischen Teil mit diversen Videoanalysen und Betrachtungen
soll die Basisarbeit der Musik in Bewegung in die Praxis umgesetzt werden und Wege
zu einer sinnvollen und effektiven Probenarbeit aufgezeigt werden.

- Haltung und Körperspannung beim Marschieren
- Haltung, Über- und Abnahme der Instrumente
- Anmarschieren und Stoppen

- Formale Kommandos im Stand
- Schwenkungen
- Verjüngungen

- mögliche Literatur in der Marschmusik

Ebenso soll die Rolle der Dirigenten und Stabführer berücksichtigt
und geprobt werden.

Sofern es die Zeit erlaubt und die Teilnehmer es wünschen, können auch
leichte Showelemente für die Straßenauftritte geprobt werden.

Instrumente sind mitzubringen. Bei der Anmeldung sollten die vertretenen
und gespielten Instrumente angegeben werden, so dass evtl. auch einzelne
Stücke in der Praxis spielbar sind.


Unkostenbeitrag: 15 Euro für Teilnehmer/innen aus NMV-Mitgliedsvereinen

                          20 Euro aus Nicht-Mitgliedsvereinen, einschl. kleinem Imbiss

Dozenten:


Dieter Buschau
  • 60 Jahre, verheiratet, zwei Söhne
  • Lamdesmusikdirektor „Musik  in Bewegung“ des NMV
  • stellv.  Bundesmusikdirektor Spielleute
  • Vertreter und der World Association of Marching Showbands (WAMSB)
  • Juror für Musik, Marsch und Show seit 1987, u.a. auch bei 5 Weltmeisterschaften
  • Ausbilder und Aktiver in diversen Spielmannszügen, Blasorchestern und Showbands
  • Erfolge: Landestitel, Deutscher Meister, Vorbereitung von Vereinen auf WMs

Kai Widhalm

  •  
    • 41 Jahre, verheiratet, eine Tochter
    • Stlv. Landesmusikdirektor „Musik in Bewegung“ des NMV
    • Ausbilder und Aktiver im Spielmannszug Lilienthal-Falkenberg
    • Langjähriger Formationstänzer in der 1. Bundesliga Lateintanzen
    • Erfolge: Mehrmalige Landestitel im NMV sowie zweimal Bronze bei der Deutschen Meisterschaften in der Marschwertung
    • Motto: Musik ist vielfältig und macht Spaß – vor allem gemeinsam mit anderen!



Weiterlesen

NMV-Lehrgang zur JuLeiCa-Qualifizierung in Osterholz-Scharmbeck
Vom 17. bis zum 21. März 2018 findet in der Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck eine JuLeiCa-Qualifierungs-Wochenende statt, die vom Niedersächsischen Musikverband ausgerichtet wird.
Mit diesem Lehrgang werden JugendleiterInnen und jene, die es werden wollen, vorbereitet, im
Rahmen ihrer Arbeit pädagogische und organisatorische Aufgaben im Musikverein zu übernehmen.
Neben Rechtsfragen für JugendleiterInnen werden auch die verschiedenen Möglichkeiten zur Freizeitplanung und Freizeitgestaltung durchgesprochen und durch praktische Übungen vertieft.

Folgende Themen stehen auf dem Programm:
• Entwicklungsprozesse und Lebenssituationen im Kindes- und Jugendalter
• Spielepädagogik und ihre Anwendung
• Aufsichtspflicht, Haftung, Versicherung Bundeskinderschutzgesetz
• Rolle und Selbstverständnis von TeamerInnen
• Organisation und Planung von Veranstaltungen
• Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
• Projekttag zu einem gesellschaftspolitischen Thema
Termin: vom 17. bis zum 21. März 2018
Ort: Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck
Preis: 110,00 Euro, inkl. Übernachtung und Verpflegung
Am Kursende erhält jede/r Teilnehmerln eine Bestätigung zur Qualifizierung zum/zur Jugendleiterin
und ist in Verbindung mit einem Erste-Hilfe Kurs berechtigt, eine Jugendleiterln-Card zu beziehen.
Bei Vorlage dieser Bestätigung beim Niedersächsischen Musikverband wird dieser Lehrgang mit
30,00 € bezuschusst. Weiterlesen

KMV Stade: Carsten Klein besuchte IBK in Neu Ulm

In Zeiten von zunehmend größeren Herausforderungen für die Amateurmusik kam der 1.Internationale Blasmusik Kongress zum richtigen Zeitpunkt. Die beiden Musikerinnen Alexandra Link und Miriam Tressel hatten vor rund zwei Jahren die Idee das erfolgreiche Konzept aus Chicago (USA) zu übernehmen und in Deutschland zu etablieren. Am Ende stand ein 4 tätiger Kongress mit Workshops, Fortbildungen und Vorträgen sowie großartigen Konzerten und Möglichkeiten zum Networking im Edwin-Scharff-Haus in Neu Ulm in Bayern.

Das Gesamtprogramm bot diverse Möglichkeiten zur Gestaltung des eigenen Stundenplans, je nach Interesse, Fähigkeiten und Lust. Für die KMV Stade e.V. nahm deren Fachwart Musik Carsten Klein, der seit 2015 im Amt ist und darüber hinaus auch ausgebildeter Dirigent und Bläserklassenleiter ist, teil. „Bei einem Angebot von 9:00 – 17:30 Uhr und parallel bis zu 9 Angeboten ist die Auswahl nicht ganz einfach und erforderte doch einige Stunden Vorbereitung,“ so der Fachwart.

Das Organisationsteam hatte eine Vielzahl von guten Dozenten aufgetan. So konnte man sich in den Vorträgen „Steuern im gemeinnützigen Verein“ und „Vergütung im Verein“ vom Steuerberater Patrik Prediger, Funktionär aus dem Saarländischen Blasmusikverband in rechtlichen Dingen schulen lassen, jedoch auch Bekannte Komponisten wie Jacob de Haan, Philip Sparke, Hubert Hoche, Franco Cesarini, sowie Newcomer wie Sophie Pope und Dominik Wagner hatten die Möglichkeit den Besuchern in Komponistenporträts ihre eigenen Werke vorzustellen und auch die ein oder andere Idee dahinter zu erklären. Angela Groh aus Hessen und Bernhard Münchbach stellten in ihren Vorträgen die Möglichkeit einer Bläserklasse für Erwachsene vor und berichteten Eindrucksvoll von ihren Erfahrungen von teilweise mehr als 15 Jahren im Umgang und der Integration von erwachsenem Nachwuchs in den Verein. Joachim Pfläging berichtete von seinen 150 Mitgliederstarken Musikvereinen an der Grenze zur Schweiz in einer 8000 Einwohner Stadt. Er zeigte auf, wie Nachwuchswerbung vor Ort funktioniert und wie man als Verein die Ausbildung am Instrument durchführen kann.

Der studierte Dirigent Oliver Nickel zeigte interdisziplinäre Möglichkeiten für Blasorchester auf. Dabei geht es um die Verknüpfung des Musikvortrages bspw. mit Tanz, Gesang, Film, Showcooking, etc. um neue Zuschauer zu generieren oder eine höhere Wahrnehmung in Presse und Gesellschaft zu erreichen. Dabei berichtete der vom Tanz-Film-Musik Projekt Mystica vom deutschen Komponisten Hubert Hoche, das im Rahmen des Deutschen Musikfestes 2020 wieder zur Aufführung kommen soll. Alexandra Link selbst, aber auch Sigrid Baumann referierten über erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit und Konzertbewerbung, sowie zukunftsfähige Vereinsziele. In großen Workshops bot Hans-Peter Blaser, von dem das erfolgreiche Band Coaching zur Schaffung der richtigen Intonation stammt, mit einem Teilnehmerorchester einen Einblick in die richtige Arbeit mit seinen Werken. Toni Scholl bot den Dirigenten die Möglichkeit zur Fortbildung und die direkte Arbeit mit der Bläserphilharmonie Baden-Württemberg.

Über Alexander Wurz, Christoph Walter, Hans-Toni Kaufmann, Christoph Moschberger, Dieter Kraus und weiteren war auch eine Vielzahl von guten Instrumentalisten vor Ort, die in ihren Angeboten den Teilnehmer weitere Kenntnisse auf den Instrumenten vermittelten. Mona Köppen bot dann den Gegensatz dazu in ihrem Vortrag: „Entspannter Dirigent, entspanntes Orchester“ in dem sie eindrucksvoll aufzeigte, wie Dirigenten den Alltag verflüchtigen und den Stresslevel der Musik senken können um in der Probenarbeit und vor Auftritten ein entspanntes Umfeld zu schaffen.

Die Abende wurden abgerundet von jeweils zwei tollen Konzerten, die sich durchweg alle auf Oberstufen-Niveau (Grad 4,0 – 6,0) bewegten. Dabei kamen neben der bereits angesprochenen Bläserphilharmonie Baden-Württemberg, auch das Kreisverbands-Jugendblasorchester Ulm/Alb-Donau, auch Gäste aus Spanien, Österreich und Luxemburg auf der Bühne zum Spiel. Highlight der Konzerte war der Auftritt und damit das Schlusskonzert am Sonntagmittag vom Stabsmusikkorp der Bundeswehr aus Siegburg.

Wer nun immer noch nicht genug hatte, konnte sich in der Ausstellung bei namenhaften Instrumentenhersteller wie bspw.Yamaha über den nächsten Instrumentenkauf informieren oder im Bereich der Verlage bei deHaske, alleNoten.de, etc. in den kommenden Werken fürs Orchester stöbern.

„Auch wenn der Norden nur schwach vertreten war, bot diese Veranstaltung eine tolle Grundlage für meine Arbeit in den kommenden Jahren. Mir wurde jetzt nochmal bewusst aufgezeigt in welchen Bereich uns der Süden davon läuft, aber auch wo wir uns gar nicht so stark unterscheiden,“ so Carsten Klein. „Für einen nächsten Kongress wünsche ich mir die Einbindung der Spielleute in das Gesamtgeschehen, aber auch eine mögliche Durchführung mehr in der Mitte von Deutschland. Denn am Ende ist Stade von Neu Ulm rund 700 km entfernt.“

Für 2020 ist der 2.Internationale Blasmusik Kongress vom 16.-19. Januar 2020 ESH in Neu-Ulm geplant. Weitere Informationen finden Sie hier

Weiterlesen

BDMV: Basisschulung „Juror für Marsch und Show“ am 24. und 25. Februar 2018
Der Fachbereich Spielleutemusik schreibt für die Fachbereiche Blas- und Spielleutemusik für interessierte Musikerinnen und Musiker, Juroren und Jurorinnen der Mitgliedsvereinigungen der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) nachfolgendes Seminar am 24. und 25. Februar 2018 aus.

Adäquat zu den bereits existierenden BDMV-Jurorenlisten für Blas- und Spielleutemusik für Konzertwertungen wird die Ausbildung zum Juror bzw. zur Jurorin für Marsch- und Showwettbewerbe in einer neu zu erstellenden Liste fortgesetzt. Diese Aufgabe hat der Fachbereich Spielleutemusik als gemeinsamen Auftrag der Fachbereiche und auf Grund der wachsenden Zahl an Teilnehmenden an Wettbewerben, sowie der Forderung nach einheitlich geschulten deutschen Jurorinnen und Juroren übernommen. Dieses Seminar dient nicht der Lizenzverlängerung der bereits bestehenden Jurorenliste.
Seit 2012 kooperiert die BDMV mit der World Association of Marching Showbands (WAMSB). Aus diesem Grund findet die Ausbildung nach dem weltweit gültigen "One World System" statt. Eine Vielzahl von Wettbewerben und Wertungsspielen wurden bislang schon nach diesem System durchgeführt. Diese Maßnahme wird anerkannt als Grundlage einer Ausbildung zum WAMSB-Juror. Grundvoraussetzung für die Aufnahme als BDMV-Juror_in für Marsch und Show ist die Basisschulung.

Inhalte:
· Instrumentale Grundkenntnisse in den verschiedenen Besetzungsformen
· Visuelle Grundkenntnisse in Choreographie und optischer Umsetzung
· Zusammenhang musikalischer und visueller Inhalte zum Effekt
· Erstellung von Kommentaren auf Aufnahmegeräten (Schwerpunkt des Seminars)

Zielgruppe:

Bereits agierende und interessierte Juroren und Jurorinnen aus dem Bereich Marsch und Show sowie interessierte Personen, die es werden wollen, wie auch Teilnehmende der ersten und zweiten Basisschulung. Willkommen sind ebenso Ausbilder_innen von Vereinen, die sich einen Einblick für ihre Vereinsausbildung schaffen wollen.

Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung.

Anmeldung bis zum 31. Januar 2018.

Weiterlesen

Musizieren im Seniorenorchester - Eine Strategie, um länger fit und lebensfroh zu bleiben
Bereits zweimal sind Seniorenorchester und Einzelmusiker aus Seniorenorchestern einer Einladung zu einem Treffen auf Bundesebene im Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen gefolgt. Veranstalter des ersten Treffens war die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO), beim zweiten Termin gesellte sich die Dachorganisation der Chöre, die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) hinzu, um auch Seniorenchöre zum Mitmachen zu gewinnen. So erklärt sich auch die Namensänderung von „Deutsches Orchestertreffen 60+“ (2013) zu „Deutsches Musiktreffen 60plus“ (2016). Beide Male unternahmen mehr als eintausend musikfreudige Seniorinnen und Senioren aus ganz Deutschland die Reise ins Frankenland, um ihr Können zu zeigen und anderen zuzuhören, gemeinsam zu musizieren, neue Anregungen zu erfahren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Der Begriff „Seniorenorchester“ ist erst neueren Datums. In manchen Regionen Deutschlands sind musizierende Gemeinschaften mit Instrumentalisten im Rentenalter (noch) unbekannt oder nur selten zu finden. Aber in Baden-Württemberg, dem Bundesland mit der höchsten Anzahl von Laien-Orchestern in Deutschland, existiert bereits in jedem 15. Blasmusikverein neben Jugend- und Erwachsenenorchestern auch ein Seniorenorchester. Ähnlich sieht es bei Akkordeon- und Zupforchestern aus. Für ältere Blasmusiker, die in ihrem Verein kein eigenes Seniorenorchester finden, bieten hier bereits 19 Seniorenblasorchester in der Trägerschaft von Kreisverbänden älteren Musikern, denen das Tempo und die Ansprüche im heimischen Blasorchester zu viel geworden sind, die Chance, mit Gleichaltrigen zu musizieren.

Bei den ca. 60.000 deutschen kirchlichen und weltlichen Chören sieht die Senioren-Szene anders aus als bei den ca. 30.000 nichtberuflichen Orchestern. Schätzungen gehen davon aus, dass 70 bis 80 Prozent aller Chöre einen Altersdurchschnitt von 60plus aufweisen. Diese Chöre tragen aber zumeist nur in großen Chorvereinen die Bezeichnung Seniorenchor, nämlich dann, wenn in einem Verein außer Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor auch eine Gruppe aus Mitgliedern besteht, die im ambitionierten Oratorienchor oder einer Kantorei stimmlich nicht mehr mithalten kann. Ein Chor mit einer der üblichen Bezeichnungen wie Liederkranz, Eintracht, Concordia, Germania, Frohsinn oder Lyra fühlt sich nicht als Seniorenchor angesprochen.

Die BDO war bei diesen beiden mehrtägigen Treffen von Seniorenorchestern Vorreiter und Impulsgeber auf der Bundesebene. Bisherige Orchestertreffen waren regional begrenzt, dauerten nur einen Nachmittag oder höchstens einen Tag und bestanden aus einer Aneinanderreihung von konzertanten Auftritten; dabei blieben die Orchestersparten immer unter sich. Anders in Bad Kissingen. Hier waren Bläser, Streicher, Akkordeonisten und Zupfer gemeinsam vertreten und spielten nicht nur nacheinander, sondern auch miteinander. Egal aus welcher Region sie kamen, welches Instrument sie spielten, ob Sängerin oder Sänger - bei der Abschlussfeier gemeinsam gespielte und gesungene, Identität stiftende, traditionelle deutsche Lieder wie beispielsweise „Die Gedanken sind frei“ oder „Hoch auf dem gelben Wagen“ schufen ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das sogar zu engeren Verbindungen zwischen einzelnen Chören und Musikvereinen und zu Freundschaften geführt hat. Hunderte Teilnehmer äußerten sich direkt danach schriftlich in euphorischen Tönen.

Der Untertitel des Musiktreffens versprach „länger jung mit Musik“. Diese Behauptung stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Betrachten wir zunächst, wie einer der führenden Altersforscher Deutschlands, Sven Voelpel, Professor für Betriebswirtschaften an der Universität Bremen, in seiner jüngsten Publikation von 2017 „Entscheide selbst wie alt du bist - Was die Forschung über das Jungbleiben weiß“ resümiert: „Körper wie Geist bleiben ein Leben lang anpassungsfähig und wandelbar, und zwar je nach Beanspruchung und Training. Wir können das Alter als Phase der nachlassenden Kräfte sehr weit nach hinten verschieben, vorausgesetzt, dass wir bereit sind, entsprechende Anstrengungen zu unternehmen…“

 Beim Begriff „Anstrengungen“ kommen die aktiv musizierenden Senioren wieder ins Spiel. Musizieren sollte zwar Freude bereiten, es setzt aber die Anstrengung des Geduld und Ausdauer fordernden, regelmäßigen Übens und Probens voraus. Solche Müheleistung steht dem üblichen Bild eines Ruheständlers entgegen, der sich endlich von den Anforderungen befreit sieht, zu arbeiten, sich anzustrengen. Ohne fordernde Aktivitäten wird man aber schneller alt, gebrechlich, müde, krank.

 

Das Musizieren in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten stellt derart vielseitige Anforderungen, wie wohl kaum eine andere Aktivität. Ein Instrument regelmäßig und mit vollem Einsatz zu spielen, fordert den Ausübenden ganzheitlich, denn es beansprucht gleichzeitig Sinne, Gehirn und Körperkräfte. Das gilt für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, aber auch gleichermaßen für Senioren bis ins hohe Alter. Eine kurze Skizze mag hier bekannte Fakten in Erinnerung rufen, welche Kräfte ein Musiker aktiviert, wenn er auf seinem Instrument übt.

Unter den fünf Sinnen wird zuvorderst der Gehörsinn immer wieder neu beim Instrumentalspiel gefordert. Dass aber das Ohr nicht nur das eigene Instrumentalspiel beim Orchesterspiel steuert, sondern gleichzeitig auf die anderen Musikpartner zu reagieren hat, diese zusätzliche Fähigkeit muss von solchen Musikern erst langsam erlernt werden, die zuvor immer für sich allein gespielt haben. Der Sehsinn wird beim Notenlesen anstrengend intensiv beansprucht, was jeder Musiker erfährt, wenn ein neues, unbekanntes Musikstück auf dem Pult liegt. Der Tastsinn wird durch den Hautkontakt der Finger mit dem Instrument ebenfalls trainiert. Bei Bläsern sind Lippen und Zunge, welche neben den Fingern die höchste Dichte an Tastsinneszellen bergen, in Anspruch genommen.

Eine Studie des Statistischen Bundesamtes ergab bei über 65-Jährigen ganze zwei Minuten am Tag, um Neues zu entdecken und zu lernen. Besucher von Volkshochschulen bilden die Ausnahme. Aber auch jede vernünftig angelegte Probe bedeutet anstrengendes Lernen und Üben, wie die Erschöpfung der Musiker danach zeigt. Ein entspannter Ausklang in geselliger Runde wirkt dann als verdiente Belohnung. Das Gehirn ist wie ein Muskel; es braucht Stimulation, um wach zu bleiben. Ungenutzt geht das Bilden neuer Synapsen, das Verschalten der Nervenstränge im Gehirn, zurück. Das merkt jeder Aktive im Gespräch mit Menschen, die geistig passiv durch den Tag gehen; es bleibt langweilig, weil es außer Krankheiten kaum Gesprächsstoff gibt. Musizieren ist ein hervorragendes Mittel, das Gehirn zu fordern, denn alle Tätigkeiten des Instrumentalspiels werden vom Gehirn gesteuert.

Ein Musikinstrument lässt sich nur mit Körpereinsatz spielen. Zunächst ganz simpel: Das Instrument muss zur Probe oder zur Aufführung getragen, ausgepackt, eingepackt werden. Aber viel wichtiger ist, dass die Handgelenke zum Bedienen der Tasten beweglich bleiben, sie dürfen nicht versteifen, werden also zweckgebunden trainiert. Zur körperlichen Fitness, um Musizieren zu können, gehört auch die Balance. Der Körper sollte beim Instrumentalspiel stabil bleiben. Die Bedienung eines Instrumentes fordert das Halten des Gleichgewichts.

Soviel zur gleichzeitigen Beanspruchung der Sinne, des Kopfes und der Muskeln. Es zeigt sich: Musizieren ist ein taugliches Mittel für Verlangsamung des Alterungsprozesses. Der zusätzliche Wert des Orchestermusizierens im Alter liegt im Sozialen, im aktiven Miteinander mit anderen Altersgenossen. Das ist vor allem wichtig für Alleinlebende, denen Vereinsamung droht. Forschungsergebnisse zeigen, dass sozial aktive Menschen kognitiv langsamer abbauen und sich nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt durch Unterstützung in der Gruppe schneller erholen.

Das gemeinsame Bemühen der Musiker im Orchester hilft aber auch, mögliche Unlustgefühle und Antriebsschwächen beim Üben und Proben zu überwinden, denn man möchte die Anderen nicht im Stich lassen. Das sind Pluspunkte, die z.B. dem isolierten Klavierspieler fehlen. Außerdem dürfte der Hobby-Pianist nur selten das Erfolgserlebnis eines geglückten Auftritts vor Zuhörern haben. Der Musiker im Seniorenorchester erfährt auf der Bühne Anerkennung, er kann etwas, er führt es vor und er fühlt sich bestätigt. Sein Selbstwertgefühl wird gesteigert. Das stärkt auch Rentner, die nun ohne Anerkennung für berufliche Leistungen auskommen müssen.

Die beiden Musiktreffen in Bad Kissingen haben bestätigt, dass sich aktiv musizierende Seniorinnen und Senioren Lebensfreude und Energie bewahren.

Hinweis: Die BDO beabsichtigt ein drittes Deutsches Musiktreffen vom 18.-20.9.2020 in Bad Kissingen durchzuführen. 

Prof. Dr. Hans-Walter Berg

(Ehrenbundesmusikdirektor der BDMV)

Weiterlesen

Nordbayerischer Musikbund e. V. (NBMB) lädt zum internationalen Dirigentenwettbewerb ein
Zielsetzungen des Wettbewerbs sind u.a.
  • Die Förderung junger Dirigenten*innen
  • Eine Standortbestimmung für die Teilnehmer am Wettbewerb
  • Die Beurteilung der dirigentischen und probentechnischen Fertigkeiten und Fähigkeiten durch eine kompetente Fachjury
  • Die Beratung der dirigentischen und probentechnischen Leistungen durch die Jury und damit Hilfestellungen für die weitere Entwicklung
  • Der Austausch und Vergleich mit anderen Dirigenten*innen
  • Sichtung des dirigentischen Nachwuchses

 

Der Internationale Dirigentenwettbewerb findet vom 22. – 25. Februar 2018 in der Hochschule für Musik in Würzburg, Hofstallstraße 6 – 8, 97070 Würzburg, statt.

Er wird in 3 Runden durchgeführt:

Anreise Mittwoch, 21.02.18
1. Runde Donnerstag, 22.02.

Solokonzerte mit Solist und Klavierbegleitung
2. Runde Freitag, 23.02.

Dirigieren der Pflichtwerke mit einem kleinen Ensemble
3. Runde Samstag, 24.02.

Öffentliche Probe einer von der Jury ausgelosten Komposition aus der Liste der vorzubereitenden Werke mit dem Nordbayerischen Jugendblasorchester. Im Anschluss: Bekanntgabe der 3 Sieger*innen und Möglichkeit, mit dem Orchester zu proben (nicht öffentlich) – großer Saal der Hochschule für Musik

Sonntag, 25.02.
11:00 Öffentliche Matinee im großen Saal der Hochschule mit Preisverleihung

Teilnahme
Teilnahmeberechtigt sind alle Dirigent*innen, die im Jahre 1983 und später geboren sind, unabhängig von ihrer vorherigen musikalischen Ausbildung.

Anmeldeschluss ist der 31.12.2017.

Die Einschreibegebühr beträgt 150.- € pro Teilnehmer*in und ist gleichzeitig mit der verbindlichen Anmeldung auf das Konto zu überweisen.

Die Teilnehmenden habent für Unterkunft und Verpflegung selbst zu sorgen!

Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter www.nbmb-online.de

Änderungen vorbehalten!

Weiterlesen

Spitzen-Ausbildungsarbeit 2017 im NMV und seinen Kreisverbänden
 
Kurz vor dem Jahresschluss ist Kassensturz angesagt und auch die Abrechnungsunterlagen der Lehrgänge werden auf den Prüfstand gestellt. Wo möglich werden Landeszuschüsse berücksichtigt.
 
In jeder Beziehung haben die Vorstände und Fachbereiche des NMV, seiner Kreisverbände und den beteiligten Vereinen eine tolle Ausbildungsarbeit in 2017 geleistet. Mit 54 Lehrgängen, 1815 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und mit 4350 erbrachten Lehrgangstagen, wurden neue Spitzenwerte erreicht. Für 47 Lehrgänge wurden die Kriterien für die Vergabe von Landeszuschüssen umfänglich erfüllt. Schwerpunkte und Basis jeglicher Ausbildungsarbeit waren erneut die prüfungsrelevanten E, D und C-Lehrgänge, die dann auch wieder ca. 50% der Landesmittel gebunden haben. Insbesondere bei den Auswahlorchestern haben die Verbände hohe Eigenanteile in die Finanzierung der Maßnahmen eingebracht. Herausragend die zwei Ausbildungswochenenden des neuen Landesflötenorchesters mit einer Beteiligung von jeweils über 80 Musikerinnen und Musikern.
 
Durch die hohe Zahl von 1815 an Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben sich die vergebenen Landeszuschüsse je Teilnehmer leider etwas verringert. Das belastet natürlich die Kassenergebnisse. Für 2018 ist jedoch in Summe eine Erhöhung der Landeszuschüsse erkennbar. Für 2018 werden deshalb in der Erweiterten NMV-Landesvorstandssitzung am 13.01.2018 in Cadenberge/KMV Cuxhaven die Weichen neu gestellt.
Weiterlesen

KMV Osnabrücker Land lebt vom Ehrenamt
Auf ehrenamtliche Helfer kann das Gemeinwesen nicht verzichten – auch im Kreismusikverband Osnabrücker Land und seinen Mitgliedsvereinen übernimmt das Ehrenamt eine wichtige und zentrale Funktion im musikalischen und organisatorischen Miteinander.


v.L. Gaby Klumpe, Dieter Schlüwe, Björn Bellag, Dr. Michael Lübbersmann, Anja Meyer, Oliver Schevemann, Lothar Frye, auf dem Foto fehlt Oliver Meyer

Die Mitglieder im Kreisvorstand wurden jetzt von Landrat Dr. Michael Lübbersmann für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Niedersächsischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Die Kreisvorstandsmitglieder bekleiden alle bereits über mehrere Jahre ganz verschiedene Funktionen und Ämter und so konnten sie die Hürden für die Vergabe der Ehrenamtskarte leicht überspringen. Die geforderten Zeiten im ehrenamtlichen Einsatz, mehr als fünf Stunden in der Woche oder mehr als 250 Stunden im Durchschnitt der letzten drei Jahre werden zum Teil weit überschritten. Die Vergabe der Niedersächsischen Ehrenamtskarte ermöglicht dem Landrat in aller Öffentlichkeit Dank zu sagen für diesen nachhaltigen Einsatz. Neben der Anerkennung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement bringt die Ehrenamtskarte auch Angebote und Vergünstigungen in ganz Niedersachsen und Bremen mit sich.
Weiterlesen

Flower meets „Music Power“ auf der Landesgartenschau in Bad Iburg

Am letzten Septemberwochenende am Sonnabend, 29.September, und Sonntag, 30. September 2018, hat der Niedersächsische Musikverband e.V. (NMV) die ehrenvolle Aufgabe übernommen, auf der Landesgartenschau in Bad Iburg die Musik zum Klingen zu bringen. Aus diesem Grund sind alle Musikvereine aus Niedersachsen und dem angrenzenden Westfalen herzlich eingeladen, die Veranstaltung musikalisch zu bereichern.


Flötenorchester, Blasorchester, Spielmannszüge, Marching Bands, Show Bands oder kleine Ensembles jeglicher Besetzung, alle sind herzlich eingeladen, im Rahmen eines fröhlichen Musikertreffens auf der Landesgartenschau an beiden Tagen zwischen 11 und 17 Uhr auf der überdachten Konzertbühne, auf der Aktionsrasenfläche oder an weiteren verschiedenen Stellen des Geländes zu musizieren.


Die Landesgartenschau als Ziel für den nächsten Vereinsausflug lohnt sich!

Die Teilnehmer erhalten freien Eintritt sowie jedes Ensemble einige Frei- und vergünstigte Karten für Betreuer, die Getränkeversorgung beim Auftritt und Sonderpreise bei der Verpflegung. Für die Veranstaltung stellt der NMV einen Gesamt-Fahrtkostenzuschuss zur Verfügung, der nach Entfernung und Anmeldungseingang an die teilnehmenden Musikgruppen verteilt wird. Teilnehmer, die zwischen 10 und 50 km zum Veranstaltungsort anreisen, erhalten 50 EUR, Teilnehmer zwischen 51 bis 100 km 100 EUR, Teilnehmer zwischen 101 km bis 200 km 200 EUR usw. Um von diesem Fahrtkostenzuschuss zu profitieren lohnt sich schon aus diesem Grund eine frühzeitige Anmeldung, da der Gesamt-Fahrtkostenetat begrenzt ist.

Anmeldungen sind ab sofort möglich über die Geschäftsstelle des Niedersächsischen Musikverbandes (NMV) e.V., Postfach 1128, 49164 Hagen a.T.W., Tel: 05401 831103, Fax: 05401 831104, klumpe@nds-musikverband.de.

Alternativ können über folgende Abfrage auch schon genaue Zeit- und Terminwünsche eingetragen werden: https://www.surveymonkey.de/r/TJYSJL2

 Lasst uns gemeinsam die Gelegenheit nutzen, dieses Öffentlichkeitsforum zu nutzen und die musikalische Vielfalt unseres Verbandes eindrucksvoll zu präsentieren.

Das NMV-Präsidium freut sich auf Eure Teilnahme!

Weiterlesen

Besonderes Engagement in der Jugendförderung: Kinderblasorchester im Rittersaal

Das „Herzberger Weihnachtskonzert“ des Blasorchesters Herzberg (dieses Jahr am 3. Advent) ist in der Region schon länger ein Begriff. Nun hat das Kinderorchester ViBa des Vereins erstmals ein eigenes Adventskonzert veranstaltet. Den Namen ViBa haben die Kinder dem Orchester übrigens selbst gegeben- er ist eine Anspielung auf die Violin- und Bassschlüssel, die den Noten vorstehen. Unter der Leitung von Dirigentin und Jugendwartin Natascha Haier präsentierte sich das Orchester im Rittersaal auf Schloss Herzberg mit weihnachtlicher Musik. Zu den Stücken des gesamten Orchesters gesellten sich noch Beiträge von Flöten-, Saxophon- und Posaunenensembles, allesamt vorgetragen mit jugendlichem Elan. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch von Ehrengast Johannes Opitz, dem Vizepräsidenten des Niedersächsischen Musikverbands. Opitz verlieh dem Verein mit dem „Nimbus“ die Urkunde zur Rezertifizierung für hervorragende Leistung und besonderes Engagement in der Musikförderung von Kindern und Jugendlichen. Er lobte ausdrücklich die Arbeit vom Blasorchester Herzberg und verwies auf leider immer noch zu viele Musikvereine, die in diesem Bereich noch großen Nachholbedarf hätten. Das Blasorchester Herzberg wirkt hier, begleitet vom Landesverband, beispielhaft. Dies wurde vom großen Applaus des zahlreich erschienenen Publikums unterstrichen. Nach einem gemeinsamen Lied von Kinderorchester und Publikum ging für alle ein gelungenes erstes „ViBa“- Adventskonzert zu Ende. Weiter so!

Weiterlesen

Landesspielleutetag des Volksmusikerbund NRW in Salzkotten

„Dann bleibt mir nur noch, den Landesspielleutetag zu eröffnen“, so Frank Bott. Sein Vorgänger im Amt des Landesmusikdirektors, Bernhard Viegener, hatte in seiner kurzen Ansprache noch einmal die Entstehungsgeschichte dieser in Deutschland bisher einzigartigen Idee eines Spielleutetages geschildert. Entstanden auf einer langen Autofahrt wurde sie an diesem 18. November in Salzkotten Wirklichkeit. Die stellv. Landesmusikdirektorin Anke Wamser und die Kreisfachleiter hatten Mühe und Herzblut in dieses Projekt investiert. Zudem fanden sie in Salzkotten zwei Musikvereine, ohne die die Verwirklichung dieser Idee unmöglich gewesen wäre: Der Spielmannszug Salzkotten und das Tambourkorps Verne standen mit Rat und Tat zur Seite. Die Don-Bosco-Schule mit der angrenzenden Mehrzweckhalle erwies sich dabei als ein Glücksfall für den Landesspielleutetag. Er wurde zu einem der kurzen Wege, mit einer straffen Organisation und genügend Räumlichkeiten, um das vielfältige Programmangebot erst möglich zu machen.

 Attraktivität der Spielleutemusik

So wurde dieser Samstag im November zu einem Erfolg, den auch die Organisatoren in der Form nicht erwartet hatten. Mehr als 250 Teilnehmer fanden ihren Weg nach Ostwestfalen. Darunter waren übrigens mehr als ein Drittel jünger als 27 Jahre. Das dokumentiert die ungebrochene Attraktivität der Spielleutemusik bei vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es ist keineswegs selbstverständlich, den zumeist arbeits- und schulfreien Samstag für ein solches Ereignis zu nutzen. Anstatt früh aufzustehen, könnten die jungen Leute schließlich auch im Bett bleiben. Warum sie es nicht taten? Es lag sicherlich an einem Programmangebot, das an Vielfalt keine Wünsche offenließ. Die Teilnehmer konnten zwischen fachlichen und überfachlichen Themen wählen. Die Programmplanung erlaubte es ihnen, mehrere Angebote wahrzunehmen. So nutzten fünfhundert Interessierte die angebotenen Workshops.

Offene Probe mit dem Landesspielleute-Korps NRW unter der Leitung von Henner Schumann - Foto:Klaus Tiffe (Volksmusikerbund NRW),

Ein Höhepunkt war sicherlich das Wertungsspiel in kleinen Gruppen. Als Gesamtsieger wurde das Familien-Flötenorchester „Schöne Töne Hagen“ ausgezeichnet. Das Trio mit zwei Flöten und Violoncello stellte der Jury „Londoner Trios“ von Haydn vor und wurde „mit hervorragendem Erfolg“ bewertet. Wir gratulieren auch von unserer Seite! Der Erfolg des Landesspielleutetages hatte aber nicht nur mit diesen Fortbildungsangeboten zu tun, wenn sie auch zweifellos im Mittelpunkt standen. Wann hat man sonst als junger (oder nicht mehr ganz so junger) Musiker die Möglichkeit, zehn professionelle Musiker als Seminarleiter an einem Tag live und vor Ort zu erleben? Es war zugleich ein Tag der Begegnung, um alte Freundschaften zu pflegen - und neue zu machen. Zudem hatten die jungen Musiker die Gelegenheit, unser Landesspielleute-Korps NRW beim Proben zu erleben. Der Schritt vom Verein zum Auswahlorchester fällt sicherlich leichter, wenn man sich schon einmal mit deren Mitgliedern unterhalten konnte. Und wer sich für die Karriere als Profimusiker interessierte, konnte sich in Salzkotten etwa über den Bundeswehrmusikdienst informieren.

Gelungenes Experiment

So bot dieser Tag ein abwechslungsreiches Programm, das kaum einen Wunsch offenließ. Falls es diese aber trotzdem gegeben haben sollte, wird dies das Organisatoren-Team um Anke Wamser sicher erfahren. Alle Teilnehmer konnten einen Fragebogen ausfüllen, um Anregungen und Tipps für zukünftige Landesspielleutetage mitzuteilen. Diese Auswertung wird in den zukünftigen Planungen berücksichtigt werden. Eines ist allerdings sicher: Mit dieser großen und positiven Resonanz hat sich der Landesspielleutetag als ein gelungenes Experiment erwiesen. Er bündelt die musikalischen Kompetenzen des Verbandes und gibt damit den Vereinen nützliche Hinweise für ihre tägliche Arbeit. So war dieser Samstag im November erfolgreicher als es zu erwarten war. Es schien sogar die Sonne. So war am Schluss dieser Veranstaltung nur noch eines zu sagen: Fortsetzung folgt!

Einen TV-Beitrag finden Sie unter: http://www.saelzer.tv/erster-spielleutetag-in-salzkotten/

Frank Lübberding - (Pressereferent des Volksmusikerbund NRW)

Weiterlesen

Stellenausschreibungen der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände


Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) schreibt aktuell folgende Stellen aus:
Alle weiteren Informationen finden sich in den Download-Ausschreibungen. Weiterlesen

BDMV-Fachbereiche tagten im Oktober in Fulda

Die Tagung in Fulda begann mit einer gemeinsamen Präsentation der Fachbereiche Blas- und Spielleutemusik, Öffentlichkeitsarbeit und der Deutschen Bläserjugend (DBJ) zum aktuellen Stand der Vorbereitungen zum Deutschen Musikfest 2019 (DMF) in Osnabrück.

Den Anfang machten die beiden musikalischen Fachbereiche Blas- und Spielleutemusik, die in großer Harmonie und Gleichklang ihre Arbeitsergebnisse vortrugen. So wurde die gemeinsame Wertungsspielordnung Marschmusik für beide Musikrichtungen vorgestellt und verabschiedet.

Die DBJ blickte auf das erfolgreiche Jugendcamp in Koblenz zurück. Die gute Koordination und damit der Erfolg der Maßnahme ist nicht zuletzt ein Verdienst des Referenten für Bildung und Jugendpolitik Matthias Laurisch.

Seit mehr als fünf Jahren ist die DBJ Träger im Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung im musisch-kulturellen Bereich und damit Ansprechpartner für alle interessierten Vereine und Verbände.

Für das Deutsche Musikfest 2019 will die DBJ besonders im Bereich der Social Media Kommunikation tätig werden, um Jugendliche und junge Erwachsene für eine Teilnahme am DMF zu begeistern.

 

Für Silke Schulze, Vorsitzende des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit (FBÖ), stellt dies eine ideale Unterstützung des Gesamtmedienkonzeptes für das DMF 2019 dar, dessen aktuellen Stand sie dem versammelten Plenum präsentierte. In den kommenden eineinhalb Tagen wird sich der Fachbereich an die Umsetzung der weiteren Schritte machen und die Verantwortlichkeiten festlegen. 

„Immaterielles Kulturerbe“

Als Gast war Maila von Haussen, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO), zur BDMV-Tagung gekommen. Sie stellte die Konzeption vor, wonach auf Anregung der BDO und des Deutschen Musikrates das Instrumentale Laien- und Amateurmusizieren als „Immaterielles Kulturerbe“ in das bundesweite Verzeichnis „Immaterielles Kulturerbe“ aufgenommen wurde (siehe dazu auch: www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/bundesweites-verzeichnis/). Mit dieser hohen kulturellen Auszeichnung will nun die BDMV gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden und deren Vereinen in eigenen Publikationen werben, stellt die Würdigung doch im hohen Maße eine besondere Wertschätzung für musikalische Basisarbeit in Deutschland dar.

Projektorganisation und Maßnahmen des FBÖ

Im Verlauf des Wochenendes konnte noch keine endgültige personelle Untersetzung für den FBÖ zum DMF 2019 gefunden werden. Wesentliche Aufgaben, die sich aus den verschiedenen Koordinationsleistungen und Planungsschritten ergeben, sind gegenwärtig nicht in den ehrenamtlichen Strukturen zu erfüllen.

Weiterhin wurde über Informations- und Publikationsmöglichkeiten zum DMF 2019 beraten. Basis werden der Internetauftritt zum DMF und die verschiedenen Social Media Plattformen sein. Unter www.deutsches-musikfest.de  steht der Flyer „Save the Date“ in mehrsprachiger Version zum Herunterladen zur Verfügung. FAQ´s, die aktuell am meisten gestellten Fragen, werden dort fortlaufend von der Pressestelle des DMF beantwortet.

Der eigentliche WEB-Auftritt zum DMF wird bis Anfang Dezember 2017 online erreichbar sein.

Als weitere aktive Werbemaßnahmen können schon jetzt über die Mitgliedsverbände der BDMV Rollups für Konzertveranstaltungen etc. ausgeliehen werden. Auch hier werden die Modalitäten in Kürze auf der Website verfügbar sein.

Da die DBJ den kompletten Bereich der Social Media Plattformen in inhaltlicher Abstimmung mit dem FBÖ der BDMV übernimmt, um die jüngeren Musiker/innen anzusprechen, werden durch den FBÖ immer aktuelle Themen zur DBJ transportiert.

Weitere Werbemaßnahmen

Ab 2018 werden Interessenten per Newsletter zum DMF informiert.

Wenn es gelingt, Partner zu finden, ist in Abstimmung mit dem Niedersächsischem Musikverband e.V. (NMV) eine eigene DMF-Zeitung mit dem Titel „Klang-Vielfalt-Leben“ geplant, die in vier Ausgaben vor dem DMF erscheinen soll und später in einer Ausgabe das Musikfest resümiert. 

Als mediale Kooperations- bzw. Werbepartner sind der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) angefragt.

Der vorliegende Medienplan zum DMF wird entsprechend vorhandener Kapazitäten umgesetzt und mit den Partnern laufend aktualisiert.

Mit besonderer Freude wurde die Nachricht aufgenommen, dass Bundespräsident Frank Walter Steinmeier die Schirmherrschaft über das DMF 2019 in Osnabrück übernommen hat. Mit dieser Wertschätzung des DMF 2019 werden alle an Vorbereitung und Durchführung Beteiligten motiviert, in zwei Jahren in Osnabrück einen Höhepunkt des Amateurmusizierens in Deutschland zu präsentieren.

Wolfgang Rössler (Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit der BDMV)

Weiterlesen

Amateurmusizieren im Deutschen Musikrat gestärkt

Bei den Präsidiumswahlen des Deutschen Musikrats am 21. Oktober 2017 wurden die Kandidaten aus dem Bereich Amateurmusizieren, Pfarrer Rolf Bareis und KMD Christian Finke, in das Gesamtpräsidium des Deutschen Musikrates (DMR) gewählt. Die beiden sind Präsidiumsmitglieder der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) bzw. der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC), den partnerschaftlich verbundenen Dachverbänden des Amateurmusizierens in Deutschland, und waren von diesen nominiert worden.

BDO-Präsident Ernst Burgbacher: „Es ist wichtig, dass mit Rolf Bareis und Christian Finke die Interessen der rund vierzehn Millionen Menschen, die in Deutschland in ihrer Freizeit musizieren, auch im Deutschen Musikrat vertreten sind.“ Rolf Bareis, der seit 2015 den Fachbereich Posaunenchöre im BDO-Präsidium vertritt, freut sich auf die neue Aufgabe: „Es ist mir Ehre und Auftrag zugleich, im deutschen Musikrat die Stimme für das Amateurmusizieren in Deutschland zu erheben.“

Pfarrer Rolf Bareis ist Leitender Obmann des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland (EPiD), KMD Christian Finke Präsident des Chorverbandes der Evangelischen Kirche. So geben die beiden künftig auch der Kirchenmusik eine starke Stimme im Musikrat. Als Präsident des Deutschen Musikrats wurde Prof. Martin Maria Krüger im Amt bestätigt.

Weiterlesen

Workshop „Böhmisch mit Herz“ in Königslutter

Der Workshop ist ausgerichtet auf Musikerinnen und Musiker, denen Blasmusik am Herzen liegt und bereits ein Instrument der entsprechenden Musikrichtung beherrschen sowie Noten lesen können. Der Workshop ist in erster Linie für Mitglieder des Musikverbandes. Externe Mitglieder können sich ebenso anmelden und teilnehmen, sofern noch freie Plätze vorhanden sind. Eine Mitgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich.

Der Lehrgangsleiter ist Holger Mück. Er ist studierter Trompeter und Gründer des nach ihm benannten Orchesters, hat es in wenigen Jahren geschafft, seinen Klangkörper in der böhmischen Musikszene zu etablieren. Zahlreiche Rundfunk- und TV-Sendungen sind garantiert, wenn das „Orchester Holger Mück“ eine neue CD herausbringt. Daneben ist er seit vielen Jahren ein gefragter Workshop-Dozent, Leiter der „Brassonic Bläserschule“ sowie Instrumententester und Fach-Autor für das renommierte Fachmagazin „sonic“. Kompositionen von Holger Mück gehören zum Repertoire vieler böhmischer Ensembles (z.B. Finkensteiner-Polka, Egerländer Musikantenfest, Egerländer Sonntagsgruß, u.v.a.)

Holger Mück und Alexander Pfluger sind Autoren des Blasmusikratgebers „Blasmusik mit Herz“ , der sich mit der Spielweise, Stilistik und Interpretation böhmischer, mährischer und Egerländer Blasmusik befasst. Kurzweilig und in klaren Worten beantworten die beiden Autoren all diese Fragen und schaffen damit ein neues Standardwerk in Sachen Stilkunde. Reich illustriert sowie mit zahlreichen Notenbeispielen unterlegt, ist „Böhmisch mit Herz“ ein absolutes Muss für jeden Dirigenten und an stilechter böhmischer Musik interessierten Musiker.

Die komplette Ausschreibung befindet sich hier.

Weiterlesen

„Alte Kameraden 2018” in Gorzów Wielkopolski
Das Städtische Kulturzentrum der Stadt Gorzów Wielkopolski als Veranstalter und die „World
Association of Marching Show Bands“ als Gast, laden ein zum „Alte Kameraden 2018” - Internationales Festival für Blasorchester und Marching Show Bands - Dieses bereits zum zwölften Mal immer im Mai stattfindende Festival bietet seinem Publikum eine farbenfrohe
Parade, sehenswerte Musik-Shows und ausgezeichnete Konzerte von Blasorchestern und Marching-Show-
Bands aus verschiedenen Ländern.
Der Termin ist der 19. und 20. Mai 2018 und unsere Stadt ist nur ca. 40 km von der Grenze zu Deutschland, Grenzübergang Küstrin an der Oder, entfernt.


Unser Festival ist eine Veranstaltung, die offen ist für jede Art von Musik, die auf Blasinstrumenten gespielt
wird. Gleich ob Märsche, Folklore oder Filmmusik, Popmusik oder auch Transkriptionen klassischer Musik. Es
ist dem erfolgreichen Komponisten attraktiver Blasmusik Carl Teike gewidmet. Mit unserer Stadt ist der
sogenannte „König des Marsches“ – Carl Teike, der zu Beginn des 20. Jahrhundert in Landsberg/Gorzów Wlkp.
wohnte und arbeitete – stark verbunden. Ihm zu Ehren wurde dieses Festival „Alte Kameraden“ genannt,
gleichlautend wie sein weltberühmter Marsch.
In den vergangenen Jahren hat sich dieses Festival nicht nur innerhalb unseres Landes, sondern auch über
seine Grenzen hinweg einen Namen gemacht. Es konnten Blasmusikanten und Spielleute aus Dänemark,
Belgien, Deutschland, der Tschechischen Republik, Litauen, der Ukraine, Österreich, Ungarn und
selbstverständlich auch aus Polen begrüßt werden.
Im Rahmen des Festivals „Alte Kamerden 2018” werden mehrere Wettbewerbe stattfinden. Es sind die
Marsch-, Konzert- und Show-Wettbewerbe.
Dank der Zusammenarbeit mit der World Association of Marching Show Bands (WAMSB) wird das Festival
ein Qualifikationswettbewerb für die Weltmeisterschaften 2019 in Calgary/Kanada und 2020 sein. In der Jury
werden daher auch international erfahrene Juroren der WAMSB vertreten sein.
Liebe Blasmusikanten, Spielleute und Musikliebhaber aus Nah und Fern,
wir laden euch recht herzlich zu unserem Festival „ Alte Kameraden 2018” ein!
Gemeinsam mit euch möchten wir musizieren, feiern und viel Freude an allen Präsentationen haben.
Wir wollen das zeigen, was wir am Besten können – Musizieren! Und wir möchten die verschiedene
Arten des Musizierens präsentieren, Erfahrungen austauschen und internationale Freundschaften
knüpfen und ausbauen. Dazu euch allen ein herzliches Willkommen!
Es lädt ein: Hanna Błauciak – stellv. Direktorin des Städtischen Kulturzentrums Gorzów Wielkopolski
Kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten können in Schulen und Sporthallen angeboten werden. Die Kosten
für die Verpflegung werden ebenfalls vom Städtischen Kulturzentrum übernommen. Für mehr Informationen
wenden Sie sich bitte an eine der folgenden Personen:
Kontakt auf Polnisch: anna.wisniewska@mckgorzow.pl
Kontakt auf Deutsch und Englisch: daja.weiss@mckgorzow.pl
Beauftragter für die WAMSB in Europa: Dieter Buschau dieter@wamsb.org
www.altekameraden.mckgorzow.pl Weiterlesen

21. Internationaler Horn-Tuba-Workshop in Jever
Der Horn-Tuba-Workshop richtet sich speziell an Amateurbläser aus Posaunenchören und Blasorchestern und dient der Verbesserung der individuellen blastechnischen Fähigkeiten auf dem jeweiligen Instrument. Er findet einmal jährlich im Februar statt und wird bundesweit angeboten. Ensemblespiel und Spitzenförderung für angehende Berufsmusiker ist nicht Schwerpunkt des Workshops.

Die Teilnahme ist jedem möglich, unabhängig von Ausbildungsstand, Alter, Geschlecht oder Qualität der Instrumente. Die Teilnahme von Trompeten- und Posaunenbläsern ist möglich. Die Plätze sind aber streng - auf maximal 20 Bläser je Instrument- begrenzt.

Die Referenten sind in der Amateurausbildung erfahrene Berufsmusiker der jeweiligen Instrumente, die zum Teil Professoren an Musikhochschulen etc sind.

Als Vorschlag für notwendiges Ausbildungsmaterial wird zu jedem Workshop ein Notenheft erstellt, das für die jeweiligen Lese- und Spielweisen in Einzelstimmen einheitlich alle vorgeschlagenen Noten für alle Bläser enthält. Partituren sind bei den Referenten einzusehen.

z.Zt werden jeweils folgende Transpositonen angeboten:



  Hörner in F, in Es, in C (Violinschlüssel)
  Tenorhörner, Euphonien,
Bariton
in B, in C (Baßschlüssel)
  Tuben in C, in C (für Posaunenchorbläser oktaviert)

Damit hat jeder Teilnehmer und jeder Referent dasselbe Notenmaterial zur Verfügung. Übungen, Etüden etc, die im Notenheft nicht enthalten sind, sollten nur in Ausnahmefällen zusätzlich benutzt werden. Da der Schwerpunkt des Horn-Tuba-Workshops auf der Förderung der individuellen blastechnischen Fähigkeiten jedes Teilnehmers liegt und eine breite Streuung des Könnens der Teilnehmer feststellbar ist, müssen auch die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Stücke von sehr einfach bis technisch anspruchsvoll reichen.

Weitere Informationen unter http://www.horn-tuba-workshop.de/

Weiterlesen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt Schirmherrschaft über das 6. Deutsche Musikfest 2019 in Osnabrück
Dem 6. Deutschen Musikfest 2019 wird eine große Ehre zuteil – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft über das größte Amateurmusikfestival in Deutschland. Damit setzt er die Tradition seiner Amtskollegen fort, die bei den vorhergehenden Festen in Friedrichshafen, Würzburg und Chemnitz als Schirmherren wirkten.

Neben der Würdigung der Amateurmusik in Deutschland bedeutet die Schirmherrschaft des Bundespräsidenten auch eine außerordentliche Anerkennung der Leistungen hunderter Ehrenamtlicher, die das Fest in ihrer Freizeit vorbereiten und in der Durchführung unterstützen werden.

Das Deutsche Musikfest findet alle sechs Jahre statt. Veranstaltet wird es von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) in Kooperation mit der Ausrichterstadt sowie dem jeweiligen Landesverband der Blas- und Spielleutemusik in der Ausrichterregion. Mit der Stadt Osnabrück und dem Niedersächsischen Musikverband e.V. (NMV) wird die BDMV von zwei kompetenten Partnern unterstützt.

Vom 30. Mai 2019 bis zum 02. Juni 2019 werden in der Friedensstadt Osnabrück rund 300 Orchester mit ca. 15.000 Musikern erwartet. Unter dem Motto „Klang – Vielfalt – Leben“ werden in musikalischen Wettbewerben und bei Wertungsspielen rund 150.000 Gäste unterschiedlichste musikalische Aufführungen erleben: die 5. Deutsche Meisterschaft Spielleutemusik der BDMV, Standkonzerte an über 30 Plätzen in der gesamten Innenstadt Osnabrücks, sinfonische Konzerte international renommierter Amateur- und Profiorchester sowie Auftritte von Bläserklassen, Jugendorchestern und Nachwuchsformationen. In Gesprächen mit professionellen und Amateurmusikern, Dirigenten und Vereinsvorständen findet fachlicher und überfachlicher Austausch statt. In eigenen Programmfenstern werden sich Osnabrücker Künstler präsentieren.

Weiterlesen

Junge Leute mit starken Ideen für gesellschaftliches Engagement gesucht

Die Civil Academy sucht wieder 24 junge Leute mit starken Ideen für ein gesellschaftliches Engagement!

Sie bietet ihnen Know-how und Inspiration und wir vernetzen sie mit inzwischen rund 600 weiteren Engagierten, die die Civil Academy seit 2005 durchlaufen haben. Viele von ihnen wurden anschließend anderweitig gefördert, haben Preise gewonnen oder haben inzwischen gesellschaftlich relevante Ämter übernommen.

Die drei Wochenendseminare leben von der Vielfalt der teilnehmenden Menschen und ihrer Ideen. Wir begleiten sie mit unseren Trainer-Tandems aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei der Realisierung ihrer Vorhaben und unterstützen damit ihre Wünsche nach positiven Veränderungen in der Gesellschaft.

Diese Seminare vermitteln alles, was man über Projektmanagement, Teambuilding, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit wissen muss. 

Bis zum 10. Dezember 2017 können sich junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren mit Projektideen rund um Natur, Umwelt, Kultur, Sport, Nachbarschaft, Bildung oder jedem anderen Thema zur Umsetzung im In- und Ausland bewerben.
Im Januar 2018 erfolgt die Stipendienzusage, im März startet das 1. Seminar.  Die Teilnahme ist kostenlos.Erfolgsgeschichten und alle Infos zu Terminen, Ausschreibung und Bewerbung gibt es auf www.civil-academy.de und hier geht’s zum Post auf Facebook. Weiterlesen

Jost Nickel - Workshop am 23. Juni 2018 in Oldenburg
Er ist der "Boss" unter den Schlagzeugern. Und er kommt nach Lindern Oldb.! Am 23.06.2018 wird der Schlagzeuger von "Jan Delay & DISKO NO.1" in Lindern Oldb. einen Workshop (Clinic) über 2 Stunden veranstalten!

Studiert hat Jost am Drummers Collective in New York und sich unter anderem als Drummer/Musical Director bei Mousse T. (feat. Andrew Roachford & Omar) aber auch bei Seeed und Marla Glen oder Randy Brecker einen Namen gemacht. Zusätzlich hat er im Verlauf der letzten Jahre mehrere Top 10 CDs im In- und Ausland eingespielt.
Durch seine sehr inspirierenden und zugleich unterhaltsamen Drum Clinics und seine Auftritte bei verschiedenen internationalen Drum Festivals hat sich Jost eine große Fangemeinde unter Drummern in der ganzen Welt erspielt. Das Montreal Drum Fest 2010 in Kanada war Josts erste Performance in Nordamerika. Es folgten Auftritte auf der Pasic in den USA (2012 & 2016), der Namm Show in Los Angeles (2015), der London Drum Show (2016), dem Meinl Drum Festival (2008, 2012 & 2016) und dem Tam Tam Festival in Spanien (2016).
2016 wurde Jost als „Best Clinician“ im Modern Drummers Readers Poll nominiert und von musicradar (UK) als einer der 10 besten Clinicians der Welt geehrt.
Seine zwei Lehrbücher „Jost Nickels Groove Book“ und das kürzlich erschienene „Jost Nickel Fill Book“ erfreuen sich bei Schlagzeugern auf allen Kontinenten großer Beliebtheit.
An der Popakademie Mannheim und an der Musikhochschule in Hamburg (Popkurs) ist er als Dozent tätig und schreibt Workshops u.a. für Modern Drummer (USA), Drummer (UK), Rhythm and Drums (Japan), Batterie (Frankreich) und alle deutschen Schlagzeugzeitungen.
Weitere Informationen unter http://www.chris-bruns.de
Weiterlesen

Gut besuchte Fachleitertagung in Stade

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten Martin Engbers und den Vorsitzenden der gastgebenden Kreismusikvereinigung Stade, Hans Hinrich Sahling, wurde gemeinsam über die neue D-Ordnung gesprochen.  Die geänderten Theorie-Prüfungsbögen werden zeitnah auf der Homepage veröffentlicht. Die DBJ hat neue Rahmenrichtlinien vorgegeben, an diese sollten sich alle Verbände halten, da auch alle Verbände bei der Novellierung beteiligt waren. Der NMV möchte gerne daran arbeiten, in Niedersachsen möglichst eine einheitliche D-Ordnung zu schaffen.

Der Landesmusikdirektor Blasmusik, Hans-Bernd Lorenz, stellte die neuen Prüfungsstücke für die praktische D1/2 Prüfung vor. Es wird ab 01.01.2018 neue Pflichtstücke für D1 und D2 geben. LMD Bernd Lorenz erläutert die neuen Werke, die bei den Landesmusikdirektoren und beim Schulungskordinator für alle NMV Mitglieder frei erhältlich sind. Der NMV hat diese in Auftrag gegeben, und erhält auch die Rechte an den Stücken.

Das Deutsches Musikfest Osnabrück 2019 findet vom 30.05.-02.06.2018 statt. Es sind kurze Wege, größtenteils zu Fuß erreichbar, die Marsch/Show wird etwas außerhalb stattfinden. Donnerstag wird der Tag für die Niedersachsen;

Einen sehr positiven Rückblick gab es von allen Anwesenden für das Landesmusikfest in Lilienthal. Die Veranstaltung als Landesmusikfest zu veranstalten hat sich bewährt, das Miteinander war ein zentraler Punkt. Der Zeitplan wurde sehr gut eingehalten, was nicht zuletzt an der sehr guten Disziplin der Vereine lag. Der Ausrichter würde es noch einmal machen.

Das Landesspielleute Orchester (Ces/Fes) probte vom 10.- 12. November in der Jugendherberge Rotenburg. Das Orchester unter der Leitung von Irene Mönter ist momentan 32 Teilnehmer stark und wird im Schlagwerk von Marcus Viegener unterstützt.

Das Landesflötenorchester, unter der bewährten Leitung von Tobias Lempfer probte vom 17.-19. November am Alfsee. Es sind 90 Teilnehmer gemeldet und es standen 6 auf der Warteliste, da es eine Begrenzung von 90 Teilnehmern gab.

Das Orchester ist für das Galakonzert der Spielleute bei der DM 2019 in Osnabrück vorgesehen. Andreas Wulf aus Ahlten ist organisatorischer Leiter des Orchesters.

Im Rahmen der Landesschulungszentren haben in Ahlten 2 Workshops stattgefunden, und in 2018 soll es in Garrel weitere Workshops geben. Ein Antrag auf Abschaffung der Grenzen für den Landesmeistertitel wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Es soll allerdings eine Anpassung an die BDMV geben.

Parallel zur Fachleitertagung Blasmusik und Spielleute haben sich die Pressevertreter und die Jugendwarten zeitweise mit spezifischeren Themen beschäftigt.

Die Fachleitertagung 2018 findet am 03.11.18 im KMV Hildesheim statt!

Weiterlesen

Neustart Musikalische Grundschule (MK/NLQ)

Das Niedersächsische Kultusministerium richtet eine neue 4. Staffel des erfolgreichen Schulentwicklungsprojekts „Musikalische Grundschule Niedersachsen“ ein.

Landesweit haben 20 weitere Grundschulen die Möglichkeit, ab Mai 2018 sich zu einer Musikalischen Grundschule zu entwickeln. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre. Es werden im Rahmen des mit der Bertelsmann Stiftung entwickelten Projekts Fortbildungsmaßnahmen für Musiklehrkräfte und Schulleitungen durchgeführt. Die Musiklehrkraft erhält für die gesamte Projektlaufzeit insgesamt zwei Anrechnungsstunden. Weitere Details entnehmen Sie bitte der ausführlichen Ausschreibung im SVBL Oktober 2017, Seite 570.

Beratung: Landeskoordinatorin Wiebke Kokott
Bewerbung
auf dem Dienstweg beim Niedersächsischen Kultusministerium,
Herrn Stagge, Referat 25, Schiffgraben 12, 30159 Hannover, E-Mail: sven.stagge@mk.niedersachsen.de

Weiterlesen

Dr. Wolfgang Bötsch – Ein Freund der Musik ist gestorben

Die Mitglieder der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. trauern um Herrn Dr. Wolfgang Bötsch, der am Samstag, 14. Oktober 2017, im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Mit ihm verliert die Musikszene einen großen Fürsprecher. Als Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände hat er sich um die deutsche Amateurmusik-Landschaft, insbesondere um die Blas- und Spielleutemusik, sehr verdient gemacht.

Dr. Wolfgang Bötsch wurde am 8. September 1938 in Bad Kreuznach geboren und wuchs in Unterfranken auf. Auf das Abitur folgten ein zwölfmonatiger Grundwehrdienst bei der Luftwaffe sowie ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Würzburg und der Verwaltungshochschule in Speyer. Nachdem er erfolgreich die erste und zweite Staatsprüfung abgelegt hatte, promovierte er zum Dr. jur. utr.

Der Eintritt in die CSU im Jahr 1960 dürfte der Grundstein seiner politischen Laufbahn gewesen sein. Bereits im Alter von 33 Jahren wurde er 1972 in den Würzburger Stadtrat gewählt. Zwei Jahre später wurde er Mitglied des Bayerischen Landtags. Im Jahr 1976 wurde Dr. Wolfgang Bötsch erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Von 1982 bis 1989 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion und von 1989 bis 1993 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe sowie 1. stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion. Im Januar 1993 wurde er schließlich zum Bundesminister für Post und Telekommunikation bestellt. In seiner Funktion reformierte er sein Resort und privatisierte Telekom, Postbank und Postdienst. Nach erfolgreicher Umgestaltung wurde das Postministerium am 31. Dezember 1997 aufgelöst und Dr. Wolfgang Bötsch schied aus der Bundesregierung aus. Sein politischer Werdegang war damit jedoch nicht beendet und so war Dr. Wolfgang Bötsch von 1998 - 2002 Justitiar der CDU/CSU-Fraktion. 2005 verabschiedete sich der Jurist aus der Bundespolitik und arbeitete fortan in einer Anwaltskanzlei in Frankfurt.

Im vorletzten Jahr seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter wurde Dr. Wolfgang Bötsch, der sich selbst als „Freund der Musik“ bezeichnete, zum Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände gewählt. Er war selbst Musiker, spielte Orgel und Klavier, und bekannte sich als Liebhaber von Oper und klassischer Musik sowie als treuer Besucher von Konzerten und Musikfesten der Musikvereine in seinem langjährigen Wahlkreis Würzburg. Es war ihm ein Herzensanliegen, dazu beizutragen, dass viele Millionen Ehrenamtliche in Deutschland ihrem Engagement vor Ort nachgehen können und hierfür gute Rahmenbedingungen vorfinden. Das Deutsche Musikfest in Würzburg im Jahr 2007 markiert das größte Projekt seiner Amtszeit, die bis 2008 währte. Mit großem Einsatz und Ausdauer wirkte er bei der inhaltlichen Gestaltung mit, er vermochte es aber auch, zahlreiche Unterstützer für Deutschlands größtes Musikfestival zu gewinnen, und ermöglichte so dessen sichere Durchführung.

Dr. Wolfgang Bötsch verstand es auch, seine zahlreichen Kontakte für die Themen und Belange der Blas- und Spielleutemusikerinnen und -musiker einzubringen. Hierdurch konnten die Rahmenbedingungen für das gemeinsame Musizieren entscheidend mitgestaltet werden. Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände führte er auf einen Kurs der Modernisierung. So wurde unter seiner Führung das Angebotsportfolio des Verbandes kontinuierlich ausgebaut und strategische Kooperationen mit Dach- und Partnerverbänden eingegangen. Aber auch mit den Mitgliedsverbänden und -vereinen pflegte Dr. Wolfgang Bötsch einen regen und konstruktiven Dialog. Sein Wirken stand stets im Zeichen der Interessen und Herausforderungen der Musikerinnen und Musiker.

Dr. Wolfgang Bötsch wurde für seine Leistungen unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber und dem Ehrenring der Stadt Würzburg ausgezeichnet. Dr. Wolfgang Bötsch hat einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Blas- und Spielleutemusik in Deutschland geleistet. Seine Person und sein Wirken werden stets in unseren Gedanken weiterleben.

 

Für die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.
Präsident Paul Lehrieder, MdB

Weiterlesen

Musikerverband Schleswig-Holstein lädt zum Landesmusikfest 2018 ein

Ab sofort können sich Blasorchester, Spielleute und Bläserklassen aus eurem Verband auf der Website www.lmf2018.de anmelden und auf den 14.-16. September 2018 vorfreuen! Der Musikerverband Schleswig-Holstein (MVSH), der Musikverein Norderstedt (MVN) und der Spielmannszug von TuRa Harksheide (TuRa) laden ein und machen gemeinsame Sache, um das Musikfest 2.0 auf die Beine zu stellen. Unser großes Ziel: ein gemeinsames Wochenende mit viel Musik und noch mehr Spaß. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Was bei keinem Musikfest fehlen darf sind die Wertungskonzerte. Ob Bühnen- oder Marschwertung – von einer Fachjury bekommen die Ensembles qualifiziertes Feedback und vom Publikum tosenden Applaus. Das versprechen wir schon jetzt!

Eine wichtige Info zur Wertung: Spielleute können sich beim Landesmusikfest 2018 in Norderstedt für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.

Alle Infos und Hintergründe zum LMF 2018 sind auf der Website www.lmf2018.de zu finden. Zusätzliche Einblicke und Neuigkeiten zum LMF gibt es außerdem auf Facebook https://www.facebook.com/lmf2018/

Der Veranstalter freut sich viele Teilnehmer, Gäste und ein grandioses Fest.

Weiterlesen

MIZ bietet Plattform für musikalische Integrationsprojekte

Eine zentrale Plattform für die Akteure musikalischer Integrationsangebote stellt ab sofort das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, zur Verfügung. Hier können Veranstalter und Anbieter im Bereich Unterstützung für geflüchtete Menschen und Migrationsarbeit ihre Aktivitäten bundesweit präsentieren.

Das Angebot befindet sich im Aufbau und wird fortlaufend um neue Projekte und Initiativen erweitert. Akteure der musikalischen Integrationsarbeit sind eingeladen und aufgerufen, sich an dem Angebot zu beteiligen. Die Projektdatenbank bildet den ersten Meilenstein des neuen Informations- und Austauschportals „Musik und Integration“, das die gesamte Bandbreite an Initiativen, Projekten und Veranstaltungen rund um das Thema „Musik und Integration“ darstellt. Ziel des neuen Angebots ist es, den Erfahrungsaustausch und die Kommunikation zwischen Akteuren und Veranstaltern musikbezogener Integrationsprojekte zu intensivieren und damit die Vielfalt und Qualität der angebotenen Maßnahmen nachhaltig zu stärken.

Mehr: http://orchesterverbaende.de/index.php?option=com_content&view=article&id=462:miz-bietet-plattform-fuer-musikalische-integrationsprojekte&catid=1:aktuelles

Zum Portal: https://integration.miz.org/einfuehrung

Quelle: BDO

Weiterlesen

Malenter Spielmannszug reiste durch Amerika und Kanada

Vom 14. bis zum 24. September erlebte der Spielmannszug des TSV Malente die seit Jahren größte Reise. Nach 1991 nahmen die Malenter Spielleute nun zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte an der traditionellen mittlerweile 60. Steubenparade auf der Fifth Avenue im New Yorker Stadtteil Manhatten teil. Umrahmt wurde dieses Highlight unter anderem von einem viertägigen Aufenthalt in New York City, zwei Übernachtungen an den Niagara Fällen sowie Städtetouren durch Washington, Philadelphia und durchs kanadische Toronto.

Es war Donnerstag, 4.00 Uhr morgens, als die Reise aus der Malenter Ringstraße mit dem Bus in Richtung Hamburg Airport startete. Nach einem entspannten, circa achtstündigen Flug landete die Reisegruppe, die mit Gästen insgesamt 52 Personen zählte, am Newark Airport. Nachdem die Uhren sechs Stunden zurückgestellt wurden, verblieb noch viel Zeit zur freien Verfügung. Die Freizeit nutzte die Reisegruppe an diesem Tag und den weiteren Abenden zum Shoppen, Bummeln und Gucken – schließlich lag das Hotel der Ostholsteiner unweit des berühmten Warenhauses Macy's und ebenfalls nicht weit entfernt vom hell bestrahlten Times Square.

Am nächsten Tag begann bereits das Pflichtprogramm: Die Steubenparade wartete. Am Freitag fand die offizielle Begrüßungsveranstaltung am Foley Square statt, zu der viele amerikanische Vertreter in gebrochenem Deutsch, aber auch unzählige Deutsche Vereinsvertreter in feinstem Günther-Oettinger-Englisch Grußworte an die anwesenden Gäste richteten. Die Malenter schlugen sich wacker. Am Nachmittag ging es auf den höchsten Punkt New Yorks, das berühmte One World Trade Center, welches direkt neben den Denkmälern der vor gut sechzehn Jahren zerstörten Twin Towers erbaut wurde. Es bot sich eine beeindruckende Sicht über Manhatten mit Blick auf eine winzig wirkende Freiheitsstatue und das New Yorker Straßennetz.

Am Folgetag sollte es dann richtig losgehen: Die 60. Steubenparade startete um 12.00 Uhr, nachdem es vormittags eine bewegende Zeremonie in der St. Patrick's Kathedrale samt Fahneneinmarsch mit Malente-Flagge gegeben hatte. Die Parade begann um 12.00 Uhr, die Malenter aber mussten sich gedulden und liefen erst um etwa 14.15 Uhr über den Roten Teppich – dennoch war auch dies ein einmalig schönes Erlebnis für alle Spielleute. Und auch die Gäste hatten ihre Freude, als sie „ihre“ Musiker sahen – schließlich war das davor gesehene oftmals recht bayrisch: Lederhosen. Dirndl. Oktoberfeststimmung. Ja, sogar ein FC Bayern München-Fanclub nahm an der Parade teil. Nach dem Marsch über die Fifth Avenue ging es dann mit der Staten Island Ferry in Richtung Freiheitsstatue und zurück.

Das plattdeutsche Oompahfest am Franklin Square stand am Sonntag auf dem Programm. Zwei Auftritte zwischen bayrischer Livemusik ließen sich die Malenter Spielleute nicht nehmen. Die Bier trinkenden und Brezeln essenden Gäste hörten von ihren Bierbankgarnituren aus zu – Die Amerikaner kennen wohl nur ein Bundesland: Bayern. Gestört hat das aber niemanden, gerade weil es kurz nach dem zweiten Auftritt Freibier in Pitchern, Sauerkrat und Bockwurst satt gab. Da die Zeit drängte, wurden die schnell geleerten Pitcher fix wieder aufgefüllt und in den Bus getragen – so blieb die gute Stimmung auch auf der Rückfahrt ins Hotel nach New York City erhalten. Den Folgetag erlebten die Reisenden dann nahezu ausschließlich im Bus. Die Fahrt nach Kanada dauerte schon einige Zeit, aber das Warten an der Grenze kurz vor dem Ziel mit Blick auf die Niagarafälle wurde dann zu einer kleinen Farce, die selbst Reiseleiter Dieter wunderte. Man konnte nur von Glück reden, dass die im Bus sitzenden Menschen musikalisch sind. So wurde aus der Situation das Beste gemacht und jedes auch nur annähernd bekannte Lied lauthals gesungen – mal mehr, mal weniger textsicher.

Am Dienstag stand dann ein weiteres Highlight an: Nach einer Stadttour durch Toronto ging es zurück nach Niagara, um dort mit einem Schiff so nah wie möglich an die Wasserfälle zu fahren. Dies war ein beeindruckendes Naturerlebnis.

Nach einer Tagesfahrt nach York und einer Ankunft in einem Hotel, welches zunächst nichts von einer Reservierung für 52 Personen wusste, dann aber doch gute Zimmer bereitstellte und den Malentern sogar erlaubte, ein Buffet im Foyer zu veranstalten, folgte am Donnerstag die Fahrt zur Amish Village. Hier durften die Ostholsteiner sehen, wie die Amish People auch heute noch leben – einfach, aber dennoch schön, mit viel Vieh und Landwirtschaft und auf das Wesentliche beschränkt.

Freitag stand Washington D.C. auf dem Plan. Eine ausführliche Stadtrundfahrt mit Spaziergang über den Nationalfriedhof in Arlington, der dort stattfindenden Wachablösung am Grab des unbekannten Soldaten und dem Blick auf die Kennedy-Gräber folgte ein Aussteigen am Capitol und am Weißen Haus zu den beiden letzten von zahlreichen Gruppenfotos in Uniform. Anschließend gab es eine Besichtigung des Luft- und Raumfahrtmuseums. Nicht fehlen durfte der kurze Besuch im Hard Rock Cafe, welcher auch schon in New York und Niagara dazugehörte.

Am Tag des Abflugs wurde noch schnell durch Philadelphia gehetzt, wo fix noch ein paar Bilder vor der berühmten Rocky-Statue oder auf den Rocky-Steps posierend geknipst wurden, ehe es zurück zum Newark Airport ging.

Mit unglaublich vielen neuen Eindrücken im Gepäck waren die Malenter nach einer tollen, aber auch anstrengenden Reise froh, als sie gegen kurz vor 18.00 Uhr Ortszeit im Flieger saßen. Doch so schnell und problemlos, wie sie hin flogen, sollten sie nicht wieder zurück fliegen dürfen. Nachdem es Probleme mit der Klimaanlage gab, mussten alle Passagiere das Flugzeug verlassen. Nach einigen Minuten am Terminal durften alle dann endlich zurück an Bord. Nun aber ging es los, oder? Die Sicherheitshinweise liefen bereits, als der Bildschirm auf einmal schwarz wurde. Stewardessen drehten sich verwundert um, überall wurde getuschelt. Schließlich meldete sich der Kapitän. Der Fehler schien doch noch nicht behoben zu sein, es wurde nach einer Alternative gesucht – und wieder mussten alle das Flugzeug verlassen. Sicherheit geht vor, erklärte der sympathische Pilot später nochmals persönlich im Flughafengebäude. Als der jüngste Mitreisende Noah ihn dann fragte, ob er ein Foto mit ihm machen könne, antwortete dieser, dass Noah doch später ins Cockpit kommen möge. Dort stünde er für Selfies bereit. Sein Versprechen löste er einige Minuten später in einer aus London gelandeten Maschine ein. Diese war vom gleichen Modell und brachte die Malenter mit über vier Stunden Verspätung nach Hamburg, wo sie um etwa 12.00 Uhr sicher landeten. Eine Reise, deren Erinnerungen sicher für die Ewigkeit sind, hatte sein Ende gefunden. Drei Jahre Organisation vom Leiter des Spielmannszuges, Manfred Buck, hatten sich ausgezahlt. Es klappte alles nahezu problemlos. Als Gastfahrer konnte man von einer fast schon unkomplizierten Reise sprechen – und das mit 52 Personen, zwei langen Flügen, neun Übernachtungen in vier verschiedenen Hotels, diversen Check-In's und Check-Out's, unzähligen Eintrittskartenverteilungen, paar spontanen Änderungen und vielem mehr in zwei Ländern, die jeweils knapp dreißig Mal so groß sind wie Deutschland - Wow! Amazing! Fantastic! Great!

 

Steffen Schulz

Weiterlesen

Neue Ziele für die Landesmusikakademie Niedersachsen

Land und Landesmusikrat unterzeichnen Zielvereinbarung für die kommenden 3 Jahre

Hannover / Wolfenbüttel - Die Landesmusikakademie Niedersachsen, ein Tochterunternehmen des Landesmusikrats, wird in den kommenden drei Jahren ihre Arbeit als Kompetenzzentrum für die Musikkultur in Niedersachsen weiterentwickeln und verstärken. 

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Rock- Pop- und Jazzmusik. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit dem Landesmusikrat Niedersachsen e.V. in der neuen Zielvereinbarung festgelegt, die für die Jahre 2018-2020 abgeschlossen wurde.

Der Präsident des Landesmusikrats Niedersachsen e.V., Johannes Münter, freut sich auf die Neuausrichtung der musikalischen Arbeit in der Landesmusikakademie Niedersachsen: „Die in einem vertrauensvollen Dialog entstandene Zielvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und dem Landesmusikrat schafft eine konstruktive Grundlage, die gemeinsamen Ziele, insbesondere die musikalische Bildung, die Rahmenbedingungen für das Laienmusizieren und die neue Ausrichtung der Landesmusikakademie weiter zu entwickeln und zu fördern.“ Darüber hinaus sei es dem Präsidium gelungen, die finanzielle Förderung für die Musikverbände in der neuen Vereinbarung zu erhöhen.

 Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, ergänzt:
„Als Zukunftswerkstatt wird sich die Landesmusikakademie mit grundsätzlichen Fragen der Entwicklung der Musikkultur in Niedersachsen und insbesondere mit dem Schwerpunkt Rock, Pop und Jazz befassen. Dabei sollen neue Formate, Denkansätze und Schwerpunktsetzungen erprobt werden. Mit der Neuausrichtung nimmt die Landesmusikakademie eine wichtige gestalterische und impulsgebende Rolle für die Musikkultur in Niedersachsen und darüber hinaus ein“, sagt Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Die Landesmusikakademie Niedersachsen wird weiterhin die zentrale Bildungsstätte für die Musikkultur in Niedersachsen bleiben. Damit wird die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt und weiterentwickelt. Mit ihrer hervorragenden Ausstattung steht die Landesmusikakademie für die Qualifizierung der niedersächsischen Laienmusikkultur und für die Förderung junger Nachwuchsmusikerinnen und -musiker zur Verfügung und dient unter anderem den niedersächsischen Landesauswahlensembles als Heimstätte.

Die Landesmusikakademie gGmbH ist die zentrale Bildungsstätte für die Musikkultur in Niedersachsen und ein Tochterunternehmen des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. Beide werden institutionell durch das Land Niedersachsen gefördert.

Die Neuausrichtung der Landesmusikakademie wird in 2018 beginnen.

Weiterlesen

Förderungen des Europäischen Kulturerbejahres 2018

Die Kulturstaatsministerin fördert im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 Veranstaltungen wie z.B. Konzerte bzw. Konzertreihen an national oder europäisch bedeutenden historischen Erinnerungsorten oder besonderen Orten der Kulturgeschichte mit Beträgen von EUR 50.000,- bis zu EUR 500.000,-. Insgesamt stehen pro Kalenderjahr 3,6 Mio. EUR zur Verfügung.

Zu beachten ist, dass es sich bei diesen Förderungen um eine Anteilsfinanzierung von maximal 50 Prozent handelt. Andere Förderungen durch Länder oder Kommunen können aber als Eigenmittel hinzurechnet werden.

Die Antragstellung ist theoretisch noch bis zum 31. Mai 2018 möglich, allerdings empfehlen wir insbesondere für Veranstaltungsreihen eine frühere Antragstellung.

 Die genauen Fördergrundsätze sowie das Antragsformular sind dieser E-Mail beigefügt. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2017/04/2017-04-06-echy.html.

Weiterlesen

DER OLYMP: Start der neuen Runde am 1. Oktober

Ausgelobt wird DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung. Es geht um die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule. Einzelprojekte eignen sich nur bedingt dazu, einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen. Ziel muss es deshalb sein, über ganzheitliche Programme und Modelle langfristig Strukturen für kulturelle Bildung zu schaffen.

Hier sind Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen genauso wie Schulen mit kulturellem Profil gefragt. Wir suchen  nach Konzepten, die modellhafte Strukturen für die Verankerung von kultureller Bildung in Kultureinrichtungen und Schulen schaffen. Spannende und besonders nachhaltige Ideen, Programme und Profile werden mit dem Zukunftspreis für Kulturbildung – DER OLYMP ausgezeichnet.

Teilnehmer:  Wer kann mitmachen?

Kinder zum Olymp! sucht übertragbare Beispiele für die innovative und nachhaltige Kooperation zwischen Kultureinrichtungen, Kunstschaffenden und Schulen sowie kulturelle Schulprofile. Der Wettbewerb wird in ganz Deutschland ausgeschrieben.

Die Anmeldung erfolgt zwischen 1. Oktober und 15. Dezember 2017 ausschließlich über die Website
http://www.kulturstiftung.de/kinder-zum-olymp/

Weiterlesen

Regionalmusikverband Emsland / Grafschaft Bentheim e. V. feierte erfolgreiches Musikfest in Heede

Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens feierte der Regionalmusikverband am 23. und 24. September 2017 ein großes Regionalmusikfest in  Heede/Ems. Die Veranstaltung begann am Sonnabend mit einem großen Empfang im „Haus des Bürgers“ am neu gestalteten Marktplatz, zu dem neben Vertretern aus Politik und Verwaltung auch die Vertreter der Musikvereine und der lokalen Vereine geladen waren. Der 2. Vorsitzende Andreas Prekel war bei seiner Ansprache überwältigt von der großen Resonanz und den vielen lobenden Worten. Insgesamt beteiligten sich 23 der insgesamt 63 Musikvereine im Rahmen eines Konzertes oder der Teilnahme am Kritikspiel aktiv an diesem Musikfest. Zur besonderen Freude reiste das Partnerschaftsorchester des Musikvereins Heede, der Musikverein Aßmannshardt aus Baden-Württemberg an und ließ es sich nicht nehmen, sich musikalisch in die Veranstaltung einzubringen. Ein umfassendes kulinarisches Angebot mit einer Candy-Bar, Eis- und Waffelverkauf sowie Kaffee und Kuchen sowie eine Instrumenten- und eine Notenausstellung rundeten das Programm ab, das von den Veranstaltern bis ins kleinste Detail durchgeplant war. Als Erinnerung konnten sich die Besucher mit einem Veranstaltungspin und einer Festschrift, in der unter anderem alle 63 Mitgliedsvereine beschrieben sind, mit nach Hause nehmen.

Am Sonnabend Abend gab es dann ein großes Oktoberfest mit über 1.000 Gästen im großen Festzelt, das musikalisch vom Musikverein Heede eröffnet wurde. Ein weiteres musikalisches Highlight war zum Abschluss der Sternmarsch am Sonntag mit gemeinsamen Spiel aller teilnehmenden Musikvereine auf dem Platz vor dem „Haus des Bürgers“. 

„Wir sind sehr froh, dass die Veranstaltung so gut gelaufen ist und dass Wetter so gut mitgespielt hat“, so RMV-Geschäftsführer Frank Schmitz, „und das es uns nach über 20 Jahren Unterbrechung gelungen ist, dieses Regionalmusikfest auf die Beine zu stellen. Allen Beteiligten sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt und wir nehmen diesen Erfolg als Ansporn, zukünftig wieder regelmäßig Musikfeste zu veranstalten.“

Weitere Informationen unter www.rmv-musik.de

 

RMV-Geschäftsführer Frank Schmitz präsentierte die Glastrophäen, die alle teilnehmenden Musikvereine auf dem Regionalmusikfest als Dankeschön überreicht bekamen.

Der befreundete Musikverein Aßmannshardt war für das Regionalmusikfest extra aus Baden-Württemberg angereist.

Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele Besucher und die anwesenden Musiker die Gelegenheit, die open-Air-Platzkonzerte zu genießen.

Der Musikverein Heede unter der musikalischen Leitung von Hans-Günter Dünhöft unterstützte den Regionalmusikverband nicht nur bei der Durchführung, sondern stellte sich auch dem Kritikspiel im „Haus des Bürgers“

Weiterlesen

Landesmusikfest in Lilienthal: 12 Niedersachsenmeister qualifizierten sich für die Deutsche Meisterschaft 2019 in Osnabrück


Der Spielmannszug Lilienthal/Falkenberg richtete das Landesmusikfest in Lilienthal aus und war in verschiedenen Wettbewerben erfolgreich dabei.

Am 9. und 10. September fand in Lilienthal das Landesmusikfest des Niedersächsischen Musikverbandes statt.  25 Musikvereine mit insgesamt rund 1.000 Musikern, vom Blasorchester über die Showband bis zum Spielmannszug nahmen an dieser Großveranstaltung teil. Die Drummerband Cobra Freren/Emsland, der Spielmannszug „Ackermann“ Gnarrenburg, der Spielmannszug Da Capo Bremen und der Spielmannszug des Schützenvereins Velpe beteiligten sich am Freundschaftstreffen mit einem Platzkonzert, alle anderen Musikvereine starteten in verschiedenen Disziplinen der Wertungsspiele insgesamt sehr erfolgreich.

In der Kategorie Spielleuteensembles Liga 1 konnte sich das Spielleuteorchester BSV Uelsen als Niedersachsenmeister vor dem  Flutes & Percussion Flötenorchester Kirchweyhe durchsetzen, beide Musikvereine erreichten die Qualifikation zum Deutschen Musikfest 2019 in Osnabrück. Das gelang auch dem Spielmannszug Harsefeld, der nur am Wertungsspiel teilgenommen hat.
In der Kategorie Spielleuteensembles Liga 2 gelang es dem Spielmannszug im Schützenverein Dornbusch (1. Platz), dem Spielmannszug Osnabrück-Haste (2. Platz),  dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Königslutter (3. Platz), der Klangfabrik Lohne (4. Platz).
Bei den Naturtonensembles traten der Spielmanns- und Hörnerzug Peine und der Spielmanns- und Fanfarenzug Fürstenau an und haben mit gutem Erfolg teilgenommen. Die Isetaler Brass-Band Gamsen konnte sich in der Kategorie Marching Bands mit sehr gutem Erfolg auf dem 1. Platz vor dem Musikzug Wiesenthal aus Hagen a.T.W. qualifizieren. Bei den Traditions-Spielleutekorps teilten sich der Spielmanns- und Hörnerzug Peine und der Spielmannzug Lilienthal/Falkenberg den ersten Platz und wurden beide Niedersachsenmeister, den 3. Platz erreichte der Spielmannszug Reiningen-Dielingen. Auch der Jugendzug des Spielmannszuges Lilienthal/Falkenberg konnte sich in der Kategorie Jugend-Traditions-Spielleutekorps zum Niedersachsenmeister qualifizieren.
In der Kategorie Blasorchester erzielte der Instrumental-Musikverein Neuenkirchen den 1. Platz und wurde Niedersachsenmeister vor dem Blasorchester „Cäcilia“ Emstek auf Platz 2 und dem Großen Orchester des Stadtorchesters Peine auf dem 3. Platz. Das Blasorchester Lilienthal stellte sich dem Kritikspiel ohne Wertung.
In der Kategorie Jugendorchester konnte sich das fast 100 Musiker starke Blasorchester des Copernicus-Gymnasiums Löningen ebenfalls zum Niedersachsenmeister qualifizieren. Zum ersten Mal traten die Original Lilienthaler in der Kategorie „Böhmisch/Mährisch“ an und erzielten ebenfalls den Titel des Niedersachsenmeisters.
Am Sonntagnachmittag fand auf dem benachbarten Sportplatz die Marschbewertung statt, hier erzielte der Spielmanns- und Fanfarenzug Fürstenau von 1930 vor dem Spielmannszug Lilienthal/Falkenberg den 1. Platz. Bei der Stabführerwertung konnte sich Stefan Meyerdierks vom Spielmannszug Lilienthal/Falkenberg vor Marten Meyer vom Spielmanns- und Fanfarenzug Fürstenau durchsetzen.
Die „magic flames“ – Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsburg-Hattdorf konnte sich in der Kategorie Entertainment ebenfalls zum Niedersachsenmeister qualifizieren. Die Youngstars der Showband Rastede nahm in der Kategorie Show und der Jugendzug des Spielmannszuges Lilienthal/Falkenberg nahm in Jugend-Marschmusik mit gutem Erfolg teil, Carolin Möller erzielte als Stabführerin den 1. Platz.


Viele glückliche Gesichter bei der großen Siegerehrung des Landesmusikfestes in Lilienthal.


Weitere Informationen und Bilder zum Landesmusikfest 2017 unter: landesmusikfest.nds-musikverband.de




Weiterlesen

Landesspielleute Orchester der TPK Hamburg (LSO) lädt zum Konzert „CINEMAGIC“ am 25. November 2017 ein

Am 25. November 2017 findet im Miralles-Saal im Herzen von Hamburg das Galakonzert „CINEMAGIC“ statt. Mit Stücken aus Film und Fernsehen möchte das Orchester sein Publikum in diesem Jahr begeistern. Dabei steht nicht nur die musikalische Qualität des Auswahlorchesters, sondern auch der Spaß am Musizieren im Vordergrund.
Mit den beiden Stücke „Florian 112 - Bitte kommen“ und „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ stehen außerdem zwei Wertungsstücke auf dem Programm, mit dem das Orchester zum ersten Mal beim Deutschen Turnfest in Berlin, mit „sehr gutem Erfolg“ in der Wertung gestartet ist.  Neben dem musikalischen Hörgenuss können sich interessierte Musikerinnen und Musiker außerdem im Foyer über die neusten Arrangements des Musikverlags „Musica Piccola“ informieren.  Zudem stellt die Firma „Flutissimo“ eine umfangreiche Querflötenausstellung zum Anfassen und Testen zur Verfügung.
Eine Reise nach Hamburg, zu Beginn der Vorweihnachts- und Glühweinzeit, lohnt sich immer, deshalb würde sich das LSO auch in diesem Zusammenhang über den Besuch interessierte Zuhörinnen und Zuhörer aus anderen Bundesländern sehr freuen. Weitere Infos, Fotos und Insider rund um das LSO kann man auch auf der Facebook-Seite „Landesspielleute Orchester der TPK-Hamburg“ liken. Weiterlesen

Ehrennadel in Gold mit Diamanten für Hans-Adolf Leuenroth vom Spielmannszug Heidland-Strang
Besuch vom Niedersächsischen Musikverband bekam der Spielmannszug Heidland-Strang während der Festtage des Schützenvereins. In feierlichem Rahmen überreichte Karl-Heinz Ast, Vorstandsmitglied des Verbandes, die Ehrennadel in Gold mit Diamanten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände an Hans-Adolf Leuenroth. Er greift bereits seit 60 Jahren zu seinem Instrument. Die Verdienstmedaille der Bundesvereinigung nahm für 20 Jahre engagierter Vorstandsarbeit Frank Stumpe aus den Händen von Karl-Heinz Ast entgegen. Norbert Vater-Lippold als Präsident des Spielmannszuges gratulierte zudem Tristan Lippold zum goldenen Ehrenzeichen des Niedersächsischen Musikverbandes für 10 musikalische Jahre sowie für fünf aktive Jahre Jasmina Link zum Ehrenzeichen in Bronze. Der Spielmannszug blickt bereits auf über 100 Jahre klangvoller Tradition zurück. Die langjährigen Musiker haben an dieser Erfolgsgeschichte wesentlichen Anteil. (Quelle: NOZ)



Präsident Norbert Vater-Lippold, Tristan Lippold, Frank Stumpe, Hans-Adolf Leuenroth, Jasmina Link, Karl-Heinz Ast

Weiterlesen

Landesmusikakademie Niedersachsen sucht Künstlerische/n GeschäftsführerIn

An der Landesmusikakademie Niedersachsen gGmbH in Wolfenbüttel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Künstlerischen Geschäftsführerin / eines Künstlerischen Geschäftsführers (TV-L E 15) zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet, eine Verlängerung ist möglich. Die Landesmusikakademie Niedersachsen ist eine Arbeits-, Fortbildungs- und Begegnungsstätte für die Laienmusik und die professionelle Musikausübung mit dem Zweck, die Musikkultur Niedersachsens zu fördern. Sie ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen und strebt eine Profilierung als Kompetenzzentrum für die Musikkultur an (u.a. Zunftswerkstatt, Jazz-Rock-Pop-Zentrum).
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die sich durch hervorragende musikkulturelle Kompetenz und übergreifendes Denken und Agieren auszeichnet. Sie sollte Offenheit und Neugier innovativen musikalischen, wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen gegenüber mitbringen – dies verbunden mit einem hohen Grad an Vernetzung sowohl in der entsprechenden Musikszene als auch darüber hinaus.
Ein einschlägiges abgeschlossenes künstlerisches/ wissenschaftliches Hochschulstudium sowie mehrjährige entsprechende Arbeitserfahrung in leitenden Positionen im kulturellen Umfeld werden vorausgesetzt. Erwartet werden Kenntnisse zum aktuellen Stand musikalischer Bildungs- und Vermittlungskonzepte. Künstlerische und/oder wissenschaftliche Kompetenz ist notwendig, betriebswirtschaftliche Fachkenntnisse sind wünschenswert.
Die Künstlerische Geschäftsführung leitet die Landesmusikakademie Niedersachsen. Sie wird dabei in administrativen Tätigkeiten von einer Verwaltungsleitung unterstützt werden. Zum Aufgabenbereich der Stelleninhaberin/ des Stelleninhabers gehören neben der Geschäftsführung u.a. die Weiterentwicklung und inhaltliche Profilierung der Akademie als Kompetenzzentrum der niedersächsischen Musikkultur, die Planung und Durchführung des Jahresprogramms und die Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, dem Präsidium und der Geschäftsführung des Landesmusikrats Niedersachsen.
Die Landesmusikakademie Niedersachsen strebt eine Erhöhung des Anteils an Frauen im Leitungspersonal an und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation sollen Frauen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben vorrangig berücksichtigt werden. Bewerber/innen mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf, Darstellung des Werdegangs, Überblick über die bisherigen einschlägigen Leistungen/Tätigkeitsnachweise sowie Kopien der Zeugnisse richten Sie bitte bis zum 30.09.017 vorzugsweise digital an j.duevel@lma-nds.de oder postalisch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Landesmusikakademie Niedersachsen, Am Seeligerpark 1, 38300 Wolfenbüttel. Weiterlesen

Landesmusikrat lädt zu „Mehr Zeit für Musik 2.0“ ein
Musikalische Interessen und Fähigkeiten brauchen Zeit zur Entfaltung. Viele Verbände, Vereine und Ensembles spüren die immer enger werdenden musikalischen Zeiträume der Kinder und Jugendlichen in ihrer Nachwuchsarbeit. Vieles hat sich seit dem letzten Kongress „Mehr Zeit für Musik“ im November 2013 getan. Dazu zählt u.a. der neue Ganztagserlass, die Rückkehr zu G9, die Rahmenvereinbarung zur Kooperation mit außerschulischen Partnern im Ganztag. Wie haben sich diese Veränderungen ausgewirkt? Welche Herausforderungen sind dazugekommen? Welche Initiativen haben sich in der Zeit in der Musikszene Niedersachsens entwickelt? Der Kongress „Mehr Zeit für Musik 2.0“ stellt die Veränderungen auf den Prüfstein und diskutiert die neusten Entwicklungen. Eingeladen sind alle Organisationen und Einzelpersonen, die sich um die Verbesserung der Musikalischen Bildung in Niedersachsen bemühen.  Der Termin ist am 18. November 2017 von 10:30 - 16:00 Uhr bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Hannover. Weitere Informationen und Anmeldung: demnächst unter www.mehr-zeit-für-musik.de
Weiterlesen

Berufsbegleitende Weiterbildung zur Leitung von Blasorchestern in Trossingen
Der Lehrgang vermittelt die B-Qualifikation nach dem bundeseinheitlichen System der Aus- und Fortbildung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände und der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen. Ziel des Lehrgangs ist die Erweiterung und Vervollkommnung der Fähigkeiten, ein Blasorchester zu leiten und junge Bläserinnen und Bläser auszubilden.
Zielgruppen sind DirigentInnen mit C3-Lehrgangsabschluss der Blasmusikverbände, InstrumentallehrerInnen an Musikschulen und im freien Beruf und Musikstudierende.
Der Kurs wendet sich an DirigentInnen, die bereits ein Blasorchester leiten.
Der berufsbegleitende Lehrgang erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. eineinhalb Jahren. Diese Zeit ist in sechs einwöchige Akademiephasen und fünf dazwischenliegende Praxisphasen gegliedert. Die Akademie- und Praxisphasen bilden ein Ganzes, dessen Teile systematisch auf einander bezogen werden. Die in den Akademiephasen vermittelten Inhalte werden in den Praxisphasen erprobt und durch schriftliche Arbeiten und praktische Übungen ergänzt und vertieft. Darum können keine Akademiephasen übersprungen werden. Eine kontinuierliche Mitarbeit ist deshalb Voraussetzung zur Teilnahme und für den Abschluss des Lehrgangs. Jede Akademiephase umfasst ca. 36 Unterrichtsstunden. Der Zeitaufwand zur Bewältigung der theoretischen und praktischen Aufgaben erfordert je nach Vorkenntnis ca. 600 Arbeitsstunden in den Praxisphasen.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind hier zu finden.
Weiterlesen

Gesucht: Vereine der Blas- und Spielleutemusik für Fotoprojekt zu Inklusion
Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Digitale Werkzeuge im Rahmen musikalischer Ausbildungsgänge der Bundesakademie Trossingen und der DBJ sollen Fotos von Situationen inklusiver musikalischer Arbeit entstehen. Diese Fotos sollen auf Grundlage des weiten Inklusionsbegriffes nicht nur Arbeit mit jungen Menschen mit Behinderung zeigen sondern die Vielfalt von Menschen und Arbeitsformen dokumentieren. Die entstandenen Fotos sollen allen Verbänden kostenfrei für die Bebilderung von verschiedensten Publikationen zum Themenfeld Vielfalt in der musikalischen Arbeit zur Verfügung gestellt werden.
Wir suchen daher kurzfristig Klangkörper, die bereit sind, sich bei ihrer musikalischen Arbeit ablichten zu lassen. Wir suchen dabei nicht nur Blasorchester sondern würden gern auch hier die Vielfalt der musikalischen Vereinslandschaft abbilden. Gut wäre es, wenn die Vereine räumlich nah beieinander wären. Bitte meldet Euch kurzfristig bei:
Matthias Laurisch, Projektleitung, Fon: 030.20649165, Mail: matthias.laurisch@deutsche-blaeserjugend.de Mehr zum Projekt unter https://www.bundesakademie-trossingen.de/projekte/digitale-werkzeuge-inklusion.html

Weiterlesen

Trauer um Klaus-Peter Bruchmann
Der BDMV trauert  um Klaus-Peter Bruchmann, der am 21. August 2017 im Alter von 84 Jahren überraschend in seinem Heimatort Borgsdorf bei Berlin verstorben ist. Mit ihm verliert die Musikszene einen der bedeutendsten deutschen Komponisten der Nachkriegszeit. Sein Lebenswerk umfasst mehr als 280 Werke verschiedenster musikalischer Gattungen, vom großen Sinfonieorchester über Kammermusik bis hin zur sinfonischen Blasmusik.
Klaus-Peter Bruchmann wurde am 16. Oktober 1932 in Borgsdorf geboren, wo er bis zu seinem Tod lebte. Bereits mit acht Jahren wurde seine musikalische Leidenschaft durch Akkordeon- und Klavierunterricht gefördert, schon während der Schulzeit entstanden erste Kompositionen. Während der Studienzeit am Stern´schen Konservatorium in Berlin (heute Universität der Künste) bei Max Trapp, Friedrich Metzler und Walter Sieber wurden die
handwerklichen Grundlagen für sein späteres Schaffen als Komponist gelegt. Bereits während der Studienzeit stellten sich kompositorische Erfolge durch Tätigkeiten für die Rundfunkorchester des RIAS Berlin sowie beim Sender Freies Berlin ein. Seine Vorliebe galt schon damals der konzertanten Unterhaltungsmusik, deren Förderung bis zuletzt sein persönliches Anliegen war.
Durch seinen Entschluss, nach dem Mauerbau in der DDR zu bleiben, musste Bruchmann sich neu orientieren und arbeitete vielfach als Auftragskomponist für den DDR-Rundfunk. In den 70er Jahren entstand der Kontakt zum damaligen Chefdirigenten des Zentralen Orchesters der Nationalen Volksarmee, Gerhard Baumann, einem Freund der sinfonischen Blasmusik. Aus dieser Verbindung resultieren verschiedenste Auftragskompositionen für das große Blasorchester, die auch heute noch im In- und Ausland gespielt werden.
Nach dem Mauerfall gelang Klaus-Peter Bruchmann der Durchbruch auch im westdeutschen Bundesgebiet mit dem Werk "Crescendo", welches auf dem 1. Deutschen Bundesmusikfest von der Mannheimer Bläserphilharmonie unter Leitung von Stefan Fritzen aufgeführt wurde. Ursprünglich wurde der Titel als Auftragswerk für den Rundfunk der DDR komponiert. Um bundesweit die Kompositionen aus der ehemaligen DDR bekannt zu machen, gründete
Bruchmann den "Borgsdorfer Kreis", ein Netzwerk von Komponisten, dem unter anderen auch Hans Hütten, Helmut Sommer, Wolfgang Schumann und Josef Bönisch angehörten. Auch hier stand das Ziel, die konzertante Unterhaltungsmusik zu stärken. Später erweiterte sich der Kreis bundesweit.
Sein Kompositionsstil ist unverkennbar und dennoch vielfältig - konzertante Walzer wie "Tanzende Fontänen", kraftvolle Rhythmen wie in "Askania", solistische Werke wie das Capriccio für Klarinette und das Concertino für Cello und Blasorchester oder mit der beliebten Lustspielouvertüre auch Werke für Sinfonieorchester sind im Laufe der Jahre entstanden.
Doch Klaus-Peter Bruchmann war nicht nur Komponist - auch als Wertungsrichter und Dirigent war er unermüdlich für die Blasmusik tätig. In der DDR nahm er den Vorsitz der Kommission für Blas- und Unterhaltungsmusik ein - auch hier mit dem Fokus – die Unterhaltungsmusik zu fördern. Ein Schlaganfall vor 20 Jahren zwang ihn zur Beendigung seines kompositorischen Schaffens, hielt ihn jedoch nicht davon ab, weiter mit Interesse die Entwicklung der Blasmusik zu verfolgen und zu begleiten. Ein besonders enges Verhältnis bestand auch bis zuletzt zu seinem Heimatorchester - dem Blasmusikverein Oranienburg, bei dessen Konzerten er stets ein gern gesehener Gast war. Für sein Schaffen erhielt er über die Jahre verschiedene Ehrungen, mit der Verleihung der Gerhard-Weiser-Plakette, der höchsten Ehrung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände, wurde er 2012 in Oranienburg im Rahmen eines Festkonzertes für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Klaus-Peter Bruchmann hat mit seinen Kompositionen die Musikszene bereichert, durch seine Werke wird er in unseren Gedanken weiterleben. Die Musikwelt wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Weiterlesen

Rasteder Musiktage 2018 vom 29. Juni bis 1. Juli 2018

„Brücken bauen über Grenzen“

…unter diesem Motto veranstalten die Initiatoren der Rasteder Musiktage ein jährliches Musikevent der Superlative.

Drei Tage tolles Programm, mit Disco, Konzert, Wertungsspielen, einem riesen Höhenfeuerwerk und verschiedenen Attraktionen auf dem Festplatz begeistern nicht nur die Musiker, auch die Zuschauer kommen gerne zurück in den Residenzort.

Das jährlich im Juli stattfindende Musikfest hat lange Tradition und ist nicht nur aus dem Grund weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Über 3000 Musiker aus aller Welt treffen sich jährlich zum Wettstreit in Rastede. In den letzten Jahren begrüßte man auch Gäste aus Thailand und Australien.

Auch in diesem Jahr sind die Erwartungen wieder hoch. Durch Kooperationen mit verschiedenen Musikvereinigungen wird Rastede zum Austragungsort für Top-Corps.

Besucher finden hier alle Informieren zum Programm, Teilnehmer finden alle Informationen von der Einladung über die Anmeldung bis zu Anreiseinformationen.

Weiterlesen

Jugendkulturpreis Niedersachsen 2018
Wieder ist es ZEIT FÜR IDEEN! Die Stiftung Niedersachsen und die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung schreiben den Jugendkulturpreis Niedersachsen 2018 aus. Einzelne Jugendliche oder Jugendgruppen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren können sich mit einer Idee zum Thema „ZEIT FÜR IDEEN“ bis zum 24. November 2017 unter www.jugendkulturpreis-nds.de bewerben. Hier erläutert auch ein kurzer Film den Wettbewerb. Insgesamt werden 10 Projektideen ausgewählt und mit 1.000 € Startkapital für die Umsetzung ausgestattet. In der 6-monatigen Arbeitsphase bis Juni 2018 werden die Jugendlichen professionell begleitet und in der Umsetzung unterstützt. In einem großen Finale in der Koppelschleuse Meppen im Juni 2018 werden die umgesetzten Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt und drei Finalist*innen prämiert.
Die Stiftung Niedersachsen bittet um Verbreitung und Weiterleitung der Auslobung des Jugendkulturpreises Niedersachsen 2018! Hierzu kann der Flyer genutzt werden. Zusätzlich schickt die LKJ- Niedersachsen auch gern Flyer und Plakate zu.  Für Fragen steht Anna-Maria Hamann (a-m.hamann@lkjnds.de, Tel. +49 511 600 605-73) zur Verfügung.


Weiterlesen

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) bietet internationale Jugendaustauschprogramme an
Ihr Musikverein plant eine internationale Jugendkulturbegegnung mit einem oder mehreren ausländischen Partnern oder möchten einen Fachkräfteaustausch organisieren, um Konzepte der kulturellen Jugendbildung mit ausländischen Kolleg*innen zu diskutieren? Dann sind Sie bei der BKJ richtig! Die BKJ hilft auch bei der Suche nach geeigneten Partnerorganisationen, liefert Unterstützung hinsichtlich der Planung und Vorbereitung oder  der Finanzierung eines solchen Vorhabens. Weitere Informationen unter
https://www.bkj.de/jugend.kultur.austausch-finanzieren.html


Weiterlesen

Überarbeitetes NMV-Logo kann ab sofort eingesetzt werden
Das Logo des Niedersächsischen Musikverbandes wurde noch einmal ein wenig korrigiert und kann auch ab sofort in der aktuellen Fassung von den Kreisverbänden und Mitgliedsorchestern eingesetzt werden. Ein Austausch bietet sich insbesondere dann an, wenn Drucksachen und Werbemittel ohnehin neu aufgelegt werden sollen.
Es ist je nach Werbemitteleinsatz in zwei Varianten verfügbar, einmal mit und einmal ohne die Hinweise auf die Mitgliedschaften im BDMV und im Landesmusikrat.

Das Logo steht zum Download im PDF-Format unter folgenden Links zur Verfügung:

Weiterlesen

Landesmusikrat bietet C-Aufbaulehrgänge an
Bei vielen Instrumentalisten und Instrumentalistinnen, die aktiv in einem Ensemble spielen, entwickelt sich irgendwann einmal der Wunsch, selbst den Nachwuchs auszubilden oder zu dirigieren.
Für jene bietet der Landesmusikrat Niedersachsen ab 2017 den qualifizierenden C-Lehrgang „Ausbilder/in“ oder „Dirigent/in“ an, in dem das nötige Handwerkszeug für diese Aufgaben erlernt werden kann. Die Teilnehmer entscheiden sich für eines der beiden Aufbaumodule
(Ausbilder oder Dirigent).

Die Anmeldefrist wurde aufgrund geringer Teilnehmeranmeldungen verlängert und die Termine angepasst!!
Das erste Lehrgangswochenende findet am 18. und 19. November 2017 in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel statt.
Ein Einstieg für Quereinsteiger ohne C-Basislehrgang ist möglich, Details siehe in der Ausschreibung.

Es wäre super schön, wenn wir vom NMV noch einige Teilnehmer stellen könnten!!!

Viele Vereine suchen derzeit Dirigenten, da bietet sich der C-Aufbau absolut an!

Der Kurs kann auch bezuschusst werden!
Bei Fragen könnt ich euch gerne bei mir melden!

Liebe Grüße
Ralf Bohmann
Stellv. Landesmusikdirektor Blasmusik im NMV

Link zur Ausschreibung Weiterlesen

„Blasorchester Friesland“ besteht 40 Jahre

„Blasorchester Friesland“  aus Aurich feierte

40-jähriges Bestehen mit Jubiläumskonzert

Fast auf den Tag genau feierte das „Blasorchester Friesland“ mit einem schwungvollen Konzert im Mai 2017 das 40-jährige Bestehen. Schon der Auftakt zu diesem Konzertabend mit dem „Happy Birthday“  Marsch von Robert Kuckertz, und einer Gesangeinlage des Orchesters, ließ den vielzitierten „Funken“ zum Publikum überspringen. Der Dirigent Gerhard Glenewinkel hatte zu diesem Festkonzert ein Programm mit den schönsten und beliebtesten Titeln der vergangenen 40 Jahre zusammengestellt. Mit dem Vortrag dieser Musikauswahl demonstrierten die Musikerinnen und Musiker ihre Entwicklung und Vielseitigkeit in der Interpretation der verschiedensten Stilrichtungen.
Als erstes großes Werk lag der „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik auf den Pulten. Der italienischen Mentalität nachempfunden, wurde dieser beliebte Marsch leicht und in filigraner Technik vom „Blasorchester Friesland“ vorgetragen. Es folgte der „Egyptische Marsch“ von Johann Strauss. Wie in der Originalkomposition des großen Meisters, war auch hier ein kräftiger Männerchor zu hören.
Ein Stilwechsel von der klassischen Musik zur gehobenen Rock-Popmusik war die „Bohemian Rhapsody“ von Freddy Mercury. Das Gitarrensolo in diesem Stück wurde als Trompetensolo von Thomas Janssen eindrucksvoll und gekonnt interpretiert. Feierlich wurde es wieder mit dem Marsch: „Des großen Kurfürsten Reitermarsch“ von Kuno Graf von Moltke. Sicher ein Pflichtstück für jedes Blasorchester. Beschwingt, mit südamerikanischen Rhythmen, folgte Hans-Egon Häussers Bearbeitung von „Brasil Tropical“. Mit dynamischer Klatschunterstützung des Publikums spielte das „Blasorchester Friesland“ in Neujahrskonzertmanier den „Radetzky Marsch“ von Johann Strauss. Mit lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Zuhörer für den ersten Teil dieses Konzertes. Nach einer verdienten Pause überraschte das Orchester mit dem „High School Dixie“ von Gert Buitenhuis und einer Dixieformation vorne am Bühnenrand. Die Solisten in dieser Formation waren: Iris Düwel; Klarinette, Gerhard Glenewinkel; Trompete, Thomas Schubert; Posaune, Michael Coordes; Tuba und Andreas Bünte; Schlagzeug. Vielseitigkeit ist ein herausragendes Markenzeichen dieses Orchesters. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war ein Trompetensolo von Thomas Janssen. Überzeugend, fein in der Artikulation und mit viel Ausdruck demonstrierte der Solist sein Können mit dem Titel:„My Way“. Bravo Rufe und rhythmisches Klatschen waren Anerkennung und Dank für diese Leistung. In Erinnerung an außergewöhnliche Konzertreisen nach New York, Prag und nach Kärnten, folgten die Titel „Hootenanny“, „Bömischer Traum“ und „Die Rose vom Wörthersee“.

Einen wahren Begeisterungssturm löste das Medley: „Blues Brother Revue“ aus. Der Dirigent Gerhard Glenewinkel und Friedrich Müller, im Outfit der echten Bluesbrother, im schwarzen Anzug, obligatorischem schwarzen Hut und Sonnenbrille, zeigten sich als wahre Showgiganten. Für den anhaltenden Beifall und Standing Ovation bedankten sich die Musikerinnen und Musiker in typischer Marinetradition. Das Medley „Käpt'n James“ mit dem anschließenden „Hängemattenwalzer“ nach dem Volkslied „Guten Abend, gute Nacht“ sollte diesen Konzertabend würdevoll beenden.  Eingestimmt zu diesem Zeremoniell wurde das Publikum mit einem markigen Seemannsspruch, Bootsmannsmaatenpfeife und Trompetensignale von der Bühne und aus der Distanz.
Dieses gelungene Jubiläumskonzert war Ausdruck von Spielfreude und Können des „Blasorchester Friesland“ und Freude und Begeisterung beim Publikum. Weiterlesen

Aus dem NMV: Der neue Landesmusikdirektor Blasmusik Hans-Bernd Lorenz stellt sich vor

Landesmusikdirektor Hans-Bernd Lorenz ist gebürtiger Hildesheimer, seine Kindheit verbrachte er in Sarstedt.
Sein musikalischer Weg begann im Alter von 6 Jahren mit dem Erlernen der Blockflöte.
Mit 11 Jahren begann Hans-Bernd Lorenz mit Klarinettenunterricht bei Klaus Böhler vom Theater in Hildesheim und trat in das Sarstedter Blasorchester ein, in dem sein Vater bereits Tenorhorn spielte.
Nach dem Abitur verpflichtete er sich als hauptberuflicher Musiker bei der Bundeswehr und wurde von 1983 bis 1987 im Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr qualifiziert. Dort begann er auch sein Musikstudium mit dem Hauptfach Klarinette bei Prof. Hans Gutmann und Prof. Ernst Kindermann.
1987 wurde er in das Heeresmusikkorps 1 nach Hannover versetzt und ist dort bis zum heutigen Tag, zuletzt als Musikzugführer, tätig.
Nebenher ist Hans-Bernd Lorenz als Musiklehrer, Dozent oder Leiter bei zahlreichen Lehrgängen und Workshops im Kreis Hildesheim und im Großraum Hannover tätig und ist seit 1996 musikalischer Leiter des Sarstedter Blasorchesters.
Weiterlesen

Förderprogramm "Musik online" - kostenfreie Webseitenerstellung für Musikschaffende
Um den Azubis die Arbeit an verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Anforderungen zu ermöglichen, wurde die Initiative „Musik online“ ins Leben gerufen.

Musikpädagogen, Chöre, Blasmusikkapellen, Rockbands und andere Musikschaffende, die die Azubis unterstützen möchten, können sich im Rahmen des Förderprogramms kostenlos eine Webseite erstellen lassen.

Das Förderprogramm im Überblick:
  • Sie unterstützen Azubis praktische Berufserfahrung zu sammeln
  • kostenfreie Erstellung einer nach Ihren Vorstellungen konzipierten Webseite
  • Musterseite zur Vorschau
  • eigenständiges Aktualisieren der Webseite – ohne Programmiererkenntnisse
  • bis mindestens 2025 telefonischer Support bei Fragen und Problemen

Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

Weiterlesen

Bundesakademie Trossingen lädt Musikvereine zur Nutzung des Films „Ehrenamt bewegt.“ ein

Die Bundesakademie Trossingen lädt Musikvereine zur Nutzung des Films „Ehrenamt bewegt.“ ein
Warum engagieren sich Ehrenamtliche in Musikvereinen und Chören? Der neue Film „Ehrenamt bewegt.“ der Bundesakademie Trossingen geht dieser Frage nach. Ehrenamtliche aus allen Altersgruppen erzählen von ihren Erfahrungen und den Motiven für ihr Engagement. „Wir laden Musikvereine und Chöre dazu ein, den Film bei Veranstaltungen zu zeigen oder im Internet zu teilen“, so René Schuh, Direktor der Bundesakademie Trossingen. „Wir zeigen, was Ehrenamtliche leisten und wieviel Freude das Engagement in einem Verein bringen kann!“
Ehrenamtlich geleistete Arbeit wird in der Öffentlichkeit oft nicht angemessen gewürdigt. Sie ist jedoch unverzichtbar für das Fortbestehen und die Weiterentwicklung der Vereine. Ehrenamtliches Engagement ermöglicht die vielfältige Vereinslandschaft in Deutschland und ist damit ein wesentlicher Beitrag zu Demokratiestärkung: Vereine schaffen Orte, an denen die Menschen zusammenkommen, Spaß haben und ein für sie wichtiges Ziel gemeinsam verfolgen.
Die Bundesakademie Trossingen setzt sich für die Stärkung der Strukturen im Ehrenamt ein und bietet Weiterbildungen für Vorstände und Mitglieder von Musikvereinen und -verbänden an. „Wir unterstützen Ehrenamtliche in Vereinen und Verbänden mit aktuellem Fachwissen und ermöglichen einen bundesweiten Austausch“, erklärt Susanne Dengel, Projektleiterin an der Bundesakademie Trossingen. Kooperationspartner ist die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO).
Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Link zum Film (https://www.youtube.com/watch?v=KwIWrzgc1LY) Weiterlesen

Fachtag „Finanzierungsmöglichkeiten der Kulturellen Bildung“ am 9. August in Wolfenbüttel

Aufgrund des großen Interesses wiederholt die Servicestelle Kultur macht stark Bündnisse für Bildung ihren Fachtag „Im Geld schwimmen - Finanzierungsmöglichkeiten der Kulturellen Bildung“ in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und lädt dazu recht herzlich am 09. August 2017 von 10-16 Uhr an die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel recht herzlich ein.

 Mit Inputvorträgen und Praxisworkshops bietet die Veranstaltung einen Überblick über die Finanzierungslandschaften in Niedersachsen, Deutschland und Europa und vermittelt Methoden für den Sprung ins kalte Wasser der Mittelakquise.

Die Veranstaltung richtet sich an Kulturschaffende bzw. Kultureinrichtungen, aber auch an kulturinteressierte Partner aus Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen können auch dem Flyer entnommen werden.

Das Anmeldeformular ist hier zu finden: http://bundesakademie.de/programm/buchung/do/veranstaltung_buchen/ku34-17/


Weiterlesen

KMV Hildesheim bietet Einsteiger-Lehrgang für Dirigenten am 16. und 17. September 2017
Der Kreismusikverband Hildesheim führt am 16. und 17.09.2017 einen Einsteiger-Lehrgang für
Dirigenten durch. Angesprochen sind alle Musikerinnen und Musiker, die die Grundlagen des
Dirigierens erlernen möchten, um – ggf. als Vertretung ihres Dirigenten – eine (Register-)Probe
oder auch einen kleinen Auftritt ihres (Jugend-)Orchesters leiten zu können.
Mit diesem Lehrgang möchte der Kreisverband auch langfristig dem Ungleichgewicht zwischen der hohen
Orchesterdichte und dem Dirigentenmangel in unserem Landkreis entgegenwirken, denn
immer wieder haben Orchester Schwierigkeiten, einen neuen Dirigenten zu finden.
Weitere Infórmationen sind der Ausschreibung zu entnehmen

Weiterlesen

Großes Galakonzert der "Big-Band der Bundeswehr" am 11. Oktober in Hildesheim

Den Freunden der Bing-Band-Musik aus der Region rund um Hildesheim und da drüber hinaus steht am Mittwoch, den 11. Oktober 2017, ein musikalisches Großereignis bevor. An dem Abend gibt die Big-Band der Bundeswehr um 20 Uhr ein Benefizkonzert zu Gunsten der musikalischen Jugendarbeit im Kreismusikverband Hildesheim (KMVH) sowie den Mitgliedsvereinen in der Halle 39 in Hildesheim.  Unter dem Motto „Swing, Hits, Rock und Pop in Uniform“ wird dieses Orchester aus über 30 Profi-Musikern unter der Leitung des Bandleaders Oberstleutnant Timor Oliver Chadik aufspielen. Viele der Musiker sind Solisten auf mehreren Instrumenten. Die drei Gesangssolisten Susann Albers, Jemma Endersby und Marco Matias sorgen oberdrein für reichlich Gänsehautmomente.

Die überwiegend Berufssoldaten der Big Band präsentieren in ihrem Programm stimmungsvolle Kompositionen aus Musik, ausgeklüngeltem Licht- und Bühnentechnik und Multimedia auf höchstem Niveau. "Das Konzert wird sicher einschlagen und sicher ein voller Erfolg, denn das wird eine musikalische Show der Extraklasse“, sagt Kreisvorsitzende Norbert Lange überzeugt. Das Orchester ist für die Bundeswehr inzwischen zu einem Sympathieträger in der ganzen Welt herangereift. Es bietet neben traditionellem Swing und Blues a`la Glen Miller, Benny Goodman oder Harry James auch Oldies der Beatles und Queen. instrumentale Evergreens, stilachten Dixieland, brasilianische Samba sowie aktuelle Hits. Schirmherr dieser Großveranstaltung ist der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. Der Eintritt zu diesem Konzert beträgt im Vorverkauf 20 Euro. An der Abendkasse kosten sie 25 Euro. Schüler bis 18 Jahre und Behinderte zahlen 15 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse. Mitgliedsvereine, die Karten an Ihre Mitglieder oder sonstige Interessenten verkaufen, können fünf Euro pro Karte für ihre Jugendarbeit im Verein behalten. Im gesamten Landkreis hat der KMVH Vorverkaufsstellen eingerichtet, wo es bereits Karten gibt.

Weiterlesen

Lehrgangsausschreibung NMV-Landesschulungszentrum Lehrte-Ahlten/Hannover


KMV Hildesheim schreibt C-Basis/C1-Lehrgang von Oktober 2017 bis April 2018 aus
Der Kreismusikverband Hildesheim e.V. schreibt in Kooperation mit dem Kreischorverband Hildesheim einen neuen C1/C-Basis Lehrgang aus, der im Zeitfenster von Oktober 2017 bis April 2018 in der Musikschule in Hildesheim ausgerichtet werden soll. Lehrgangsleiter ist Chordirektor und Kapellmeister Achim Falkenhausen vom TfN Hildesheim. Die Lehrgangsgebühr beträgt 280 EUR und beinhaltet 90 EUR für die Verpflegung. Weitere Informationen sind der Ausschreibung und in den Richtlinien zu finden.
Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular.

Weiterlesen

KMV Stade: Projektorchester-Workshop am 4.und 5. November in Harburg

Nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr, als sich das Projektorchester (KreisJugendOrchester / Kreisorchester der Kreismusikvereinigung Stade) in Himmelpforten traf und die Teilnehmer viel Spaß hatten, findet auch in diesem Jahr ein neuer Projektorchester-Workshop statt. Vom 04.11. bis 05.11.2017 probt das Orchester im Friedrich-Ebert-Gymnasium in Harburg.

Die musikalische Leitung des Projekts liegt dieses Mal in den Händen von Jan Krüger, der u.a. dem Stadtorchester Winsen (Luhe) als Dirigent vorsteht. Unterstützt wird Jan in den Registerproben durch Dozenten für alle Instrumentengruppe aus dem Kreisgebiet und darüber hinaus.

Weitere Informationen zum Ablauf, der Literatur und den Lehrgangskosten sind in der Ausschreibung zu finden.

Der Anmeldeschluss ist der 30.09.2017.

Die Kreismusikvereinigung Stade freut sich auf zahlreiche Anmeldungen.

Weiterlesen

NMV: Landesspielleuteorchester probt vom 10.-12. November 2017 in Rotenburg

Die nächste Probenphase des LSO findet wieder unter der Leitung von Irene Mönter in der Jugendherberge in Rotenburg statt. Für das Schlagzeugregister konnten wir wieder Markus Viegener gewinnen. Wir hoffen, dass wieder viele Spilleute dabei sind. Auch neue Musiker sind immer herzlich willkommen.

Das LSO wird vom 10.-12. November 2017 in der Jugendherberge Rotenburg (Wümme), Verdener Str. 104, 27356 Rotenburg (Wümme) zu Gast sein. Für Wünsche oder Anregungen per E-Mail steht Irene Mönter (moenter.thomas-irene@ewetel.net)gerne jederzeit zur Verfügung. Sie hat einiges geplant und freut sich schon sehr auf das Wochenende.

Alle weiteren Informationen sind in der Ausschreibung zu finden.
Bitte die Anmeldung per E-Mail an Floris Freudenthal und in Kopie an Christina Rotondo-Renken

(freudenthal@nds-musikverband.de / rotondo-renken@nds-musikverband.de) bis spätestens 01.10.2017 senden (siehe Anmeldung im Anhang). Bitte haltet diese Anmeldefrist unbedingt ein!

Weiterlesen

Volksmusikerbund NRW richtet Spielleutetag am 18. November aus

Musizieren und informieren. Diese beiden Begriffe bringen auf den Punkt, was am 18. November auf
dem ersten Spielleutetag in Salzkotten passieren wird. Unsere Teilnehmer erwartet ein so abwechslungsreiches wie qualitativ hochwertiges Angebot an Workshops, Übungseinheiten wie dem „Spiel in kleinen Gruppen“ und Vorträgen. Erfahrene Musiker
und Experten sprechen alle Themen an, die für Spielleute in ihrer täglichen Praxis von Bedeutung sind. So bietet das Wertungsmusizieren die Möglichkeit, wertvolle Anregungen von Profimusikern zu bekommen. Zudem gibt es in Salzkotten vielfältige Möglichkeiten, um sich kennenzulernen oder alte Freundschaften aufzufrischen. Der Spielleutetag ist damit nicht nur ein klassisches Weiterbildungsangebot.
Er ist zugleich eine „Plattform zum Gedankenaustausch“. Insofern ist eines sicher: In Salzkotten erwartet die Teilnehmer ein bis dahin in Westdeutschland nicht gekanntes Forum zum Musizieren und Informieren. So fehlt nur eines: Unsere herzliche Einladung an Spielleute in und außerhalb des Volksmusikerbundes NRW am 18. November den Weg nach Salzkotten zu finden. Er lohnt sich.
Weitere Informationen finden sich in diesem Flyer. Weiterlesen

Aufruf des BDMV: Werbung für das Deutsche Musikfest 2019 in Osnabrück

Der BDMV bittet um Unterstützung: Damit möglichst viele Vereine am Deutschen Musikfest in Osnabrück 2019 teilnehmen, bittet die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit den NMV, die Kreisverbände und die Mitgliedsvereine um Unterstützung in Sachen Werbung. Derzeit wird das Layout für das Deutsche Musikfest 2019 in Osnabrück finalisiert.

Die ersten Produkte, die für das DMF 2019 werben sollen, werden im Mai produziert und sind Roll-Ups, die bei Veranstaltungen in Ihren Verbänden eingesetzt werden können.

Damit das DMF 2019 wieder zu einem Großereignis mit reger Beteiligung von Vereinen und Orchestern aus Ihrer Region wird, möchten wir Sie bitten, uns mit dem Aufstellen von Roll-Ups oder der Verteilung von Flyern zu den verschiedensten Anlässen bei der Bewerbung des DMF zu unterstützen.

Bitte teilen Sie unserem Kollegen Herrn Henrik Harnisch, Mitglied des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit, unter henrik.harnisch@gmail.com mit, wenn in Ihrem Landes-, Kreis- oder Bezirksverband Veranstaltungen stattfinden, bei denen Roll-Ups für das DMF 2019 werben können. In Kürze folgen dann die ersten „Save the Date“-Flyer zur Terminreservierung für das Deutsche Musikfest 2019 in Osnabrück zur Verteilung bei Musikerinnen und Musikern sowie Besucherinnen und Besuchern.

Wir freuen uns, wenn Sie uns schon jetzt mit der Werbung für das DMF unterstützen und zum Gelingen des Festes beitragen.

Weiterlesen

Landesdelegiertenversammlung: Martin Engbers als Präsident bestätigt
Am 11. März 2017 fand die 59. Landelegiertenversammlung des Niedersächsischen Musikverbandes in Salzgitter statt. Rund 150 Delegierte aus den verschiedenen Kreisverbänden und Musikvereinen aus ganz Niedersachsen wurden vorab vom Fanfarenmusikzug Salzgitter FF Gebhardshagen musikalisch begrüßt, bevor der amtierende Präsident Martin Engbers die Versammlung eröffnete. Aus der regionalen Politik nahmen Bürgermeister Marcel Bürger und Ortsbürgermeister Dr. Michael Hoffmann an der Versammlung teil und hießen die teilnehmenden Musiker in Salzgitter herzlich willkommen.


Dr. Michael Hoffmann und Marcel Bürger überbrachten die Grußworte der Stadt Salzgitter.

Im Bericht des Präsidenten ging Martin Engbers auf das Thema Ausbildung in den Musikvereinen ein, das aufgrund des demografischen Wandelns den Bedürfnissen anzupassen sei. Die D-Lehrgänge sind eine solide Grundlage in der Ausbildung, die auch zur Qualitätssicherung in den Musikvereinen beitragen, aber auch die Qualifizierung der Ausbilder im Rahmen von C-Lehrgängen sollte von den Musikvereinen zukünftig verstärkt in Anspruch genommen werden.
Bei den anschließenden Wahlen wurde Martin Engbers in seinem Präsidentenamt bestätigt. Es gab im Präsidium aber neben den obligatorischen Wiederwahlen auch einige personelle Veränderungen: Für den nicht wieder angetretenden 1. Vizepräsidenten Claus Ströh wurde Ralf Drossner vom Kreismusikverband Cuxhaven gewählt und das Präsidium wurde durch Hans-Hinrich Sahling von der Kreismusikvereinigung Stade um einen weiteren Vizepräsidenten erweitert. Hans-Bernd Lorenz löste den nicht wieder antretenden Landesmusikdirektor Jörn Rohlapp ab und stellvertretender Landesmusikdirektor "Musik in Bewegung" wurde Kai Widhalm. Das Jugendleiterteam besteht jetzt aus Anne Marie Hesse als Landesjugendleiterin sowie Kerstin Kalmer und Jenny Ruge als Stellvertreterinnen.

Martin Engbers mit anwesenden Geehrten bei den Verbandsehrungen.

Für 25-jährige Verbandszugehörigkeit wurden das Blasorchester Turnverein Eintracht Algermissen, das Emmenthaler Blasorchester, die Sahlbachmusikanten Fürstenhagen, die Musikfreunde Sülbeck-Drüber, die Ovelgönner Blaskapelle, die Blaskapelle Anten und der Musikverein Harsefeld "Soundtrain" geehrt. Für 50-jährige Verbandszugehörigkeit erhielten der Spielmannszug Wulften und der Magic Flames Spielmannszug Wolfsburg eine Auszeichnung.


Claus Ströh, Jörn Rohlapp, Hans-Theo Wiechens mit Ehrenpräsident Heinrich Elixmann und Präsident Martin Engbers.

Persönliche Ehrungen gab es für die ausscheidenden Präsidiumsmitglieder Claus Ströh und Hans-Theo Wiechens, die vom Präsidenten zu Ehrenmitgliedern ernannt wuden.


Schwerpunkt der diesjährigen musikalischen Aktivitäten sind das 53. Niedersächsische Musikfest, das vom 9. bis 10. September 2017 in Lilienthal vom Spielmannszug Lilienthal – Falkenberg in Kooperation mit dem Bezirksverband Hansa und der Musikvereinigung Osterholz für den Niedersächsischen Musikverband ausgerichtet wird, weitere Informationen finden alle Interessierten unter lmf.nds-musikverband.de.

Präsident Martin Engbers eröffnet mit Geschäftsführerin Gaby Klumpe den Ball.

Am Abend fand nach einem kurzen Umbau dann der obligatorische Musikerball auf dem Saal statt, den die anwesenden Musiker für die Geselligkeit und den persönlichen Austausch nutzten. Nach einem musikalischen Frühschoppen traten die Delegierten dann gegen Mittag ihre Heimfahrten an.

Die 60. Delegiertentagung findet am 10. März 2018 in Cadenberge statt und wird vom Kreismusikverband Cuxhaven, der dann sein 15-jähriges Bestehen feiert, mit organisiert.

Weiterlesen

Das Instrumentale Laien- und Amateurmusizieren findet bundesweite Anerkennung
Das Instrumentale Laien- und Amateurmusizieren findet bundesweite AnerkennungDie Deutsche UNESCO-Kommission und die Kultusministerkonferenz haben auf Vorschlag des Deutschen Musikrates (DMR) als Dachverband deutscher Musikverbände das Instrumentale Laien- und Amateurmusizieren in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Zur Begründung heißt es, dass das Expertenkomitee den Vorschlag des DMR als intergenerationelle, schichtenübergreifende und interkulturelle Kulturform würdigt. Die vielfältigen Organisationsformen sowie die weite Verbreitung seien bemerkenswert. Dieses
ermögliche das Mitwirken einer breiten Trägerschaft in ländlichen wie auch urbanen Räumen, für die das Musizieren eine identitätsstiftende und integrative Funktion besitzt.
Die Freude beim Präsidenten des Deutschen Musikrates, Professor Martin Krüger, war groß: „Die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis unterstreicht nicht nur die bisher in der Amateur- und Laienmusikszene geleistete Arbeit. Sie ist auch eine wertvolle
Berufungsgrundlage für die musikpolitische Arbeit des Deutschen Musikrates und seiner Mitgliedsverbände, um damit die Rahmenbedingungen für das Musikleben in Deutschland zu verbessern.“ Damit, so Krüger, sei es dem DMR zum zweiten Mal
gelungen, einen wesentlichen Bestandteil der kulturellen Vielfalt in Deutschland in das bundesweite Verzeichnis einzubringen. Die Auswahl der Expertenjury zeige, welche bedeutende Rolle die Musik in unserer Gesellschaft spiele, bemerkt Präsident Krüger.
Bereits 2014 wurde auf Vorschlag des DMR und des Deutschen Bühnenvereins in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Orchestervereinigung die Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes
aufgenommen.

Freude auch in der BDMV
Diese gute Nachricht überraschte auch die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) als Mitglied im Deutschen Musikrat in der Geschäftsstelle in Stuttgart. „Ich sehe in diesem Erfolg auch neue Anforderung an die eigene Arbeit und die unserer Partner“, sagt BDMV-Geschäftsführer Johannes Wollasch. Die musikalische Arbeit der Mitgliedsverbände in den jeweiligen musikalischen Ausbildungsformen werde durch die BDMV unterstützt. Dieses erfolgte insbesondere auch bei der Evaluierung und Weiterentwicklung der D-Reihe, die Ausbildungsreihe der Musikvereinigungen, im Jahr 2016 durch die Jugendorganisation der BDMV, die Deutsche Bläserjugend (DBJ). Ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung und Sicherung der Arbeit in den Musikvereinigungen sei zudem die Schaffung positiver Rahmenbedingungen für Wettbewerbe und Wertungsspiele in der Blas- und Spielleutemusik. Dazu, so Wollasch, zähle beispielsweise auch die ständige Evaluierung der Wettbewerbsrichtlinien und die kontinuierliche Qualifizierung der Juroren für die
Deutschen Meisterschaften der Spielleutemusik in der BDMV. Durch Maßnahmen wie die genannten werde die musikalische Qualität des Amateurmusizierens in den Strukturen der BDMV stets gehalten, verbessert und für die neuen Generationen junger Musikerinnen und Musiker zugänglich gemacht.
Im Dialog mit den BDMV-Bundesmusikdirektoren und den Fachbereichen erfolge zum einen die Traditionspflege, zum anderen etwa mit Kompositionswettbewerben die Schaffung neuer Literatur für Amateurorchester, die von Partnern wie der GEMAStiftung unterstützt werde, sagt Wollasch. Die Würdigung des Amateurmusizierens und des Ehrenamtes erhalte nunmehr mit der Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis die notwendige Anerkennung. Die Folge dürften nun keine Kürzungen von Budgets, sondern die Anpassung an den tatsächlichen Bedarf der Vereine und Orchester mit Überprüfung der bürokratischen Schwellen für die Zuwendung von Geldern zum Amateurmusizieren sein. Es sei auch eine Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins für Musizieren als gemeinsames Kulturgut, sagt Wollasch: „Wir können nur vererben, was wir auch gemeinsam erhalten“. Dazu benötige man aber auch gesicherte, belastbare und entwicklungsfähige Strukturen, die einzelne Legislaturperioden überdauern. Hierzu zähle besonders auch Raum (Zeit) für die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen, sowie die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Es
gebe viele Ansatzpunkte, die nun gemeinsam mit Partnern aus Kultur und Politik angegangen werden müssten.
Autor: Hans-Theo Wiechens - Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit der BDMV Weiterlesen

Stellv. LMD Kai Widhalm stellt sich vor
Stellv. LMD Kai Widhalm stellt sich vor
Auf der NMV-Delegiertentagung wurde Kai Widhalm in das Amt des stellvertretenden Landesmusikdirektors für Musik in Bewegung gewählt und stellt sich hier kurz vor:
  • geboren und lebend in der Hansestadt Bremen mit Frau Bianca und Tochter Linn
  • Diplom-Betriebswirt (FH) – aktuell Gebietsverkaufsleiter einer „kleinen Bremer Brauerei“
  • musikalisch unterwegs seit dem 10. Lebensjahr im Spielmannszug Lilienthal-Falkenberg
  • dort stlv. musikalischer Leiter, verantwortlich für Schlagwerk und Musik in Bewegung
  • mit seinem Verein mehrmaliger Landesmeister, u. a. in der Marschwertung
  • Entwurf der Choreo für die Teilnahme an der Musikschau der Nationen 2012 in Bremen
  • langjähriger Formationstänzer in der 1. Bundesliga lateinamerikanische Tänze
  • möchte erreichen,
    • dass Jung und Alt viel Spaß am gemeinsamen Musizieren haben
    • dass Musiker aus verschiedenen Vereinen und Verbänden, die Möglichkeiten nutzen, sich kennenzulernen und Freundschaften schließen
    • dass Musiker verstehen, dass jeder Effekt größer ist, wenn man ihn auch sieht


Weiterlesen

Newsletter - Auf den Inhalt kommt es an
Newsletter - Auf den Inhalt kommt es anLiebe Musikfreunde,

jeder von euch kennt sicher das Sprichwort „Neue Besen kehren gut“. Das hat sich wohl auch das NMV-Präsidium gedacht, als sie meinen Wahlvorschlag zum Vizepräsidenten mit Schwerpunkt Marketing und Öffentlichkeit in der Landesdelegiertentagung vorgetragen haben.

Gerne stelle ich mich dieser neuen Herausforderung und möchte mit dieser Erstauflage unseres NMV-Newsletters unter meiner Ägide den Aufschlag machen. Ein Newsletter ist aber keine „Vizepräsidenten-Alleinproduktion“, sie braucht Inhalt, der zur Darstellung unserer vielfältigen Aktivitäten nach Möglichkeit  von allen aus allen Regionen unseres schönen Musiklandes Niedersachsen kommen sollte.

Lasst uns gemeinsam diese Plattform nutzen, um uns  und unsere Mitgliedsvereine und Musiker auszutauschen.

Ihr habt etwas Interessantes aus eurem Kreisverband oder Mitgliedsverein zu berichten: Einen Workshop, Ehrungen oder ein Jubiläum: Schickt es einfach an redaktion@nds-musikverband.de und wir werden es gerne im kommenden Newsletter, der Ende Juli erscheinen soll, veröffentlichen. Ihr kennt Musiker, die noch nicht beim Newsletter angemeldet sind? Gebt ihnen einfach den Tipp, sich über die Seite www.nds-musikverband .de dort gleich anzumelden. Ich freue mich auf eure Meldungen, Hinweise und natürlich auch auf eure konstruktive Kritik. Sie kann uns allen nur hilfreich sein. Euch einen schönen Start in die Sommermusiksaison und bis bald.

Euer Ralf Drossner
1.    Vizepräsident Weiterlesen

Frank Schmitz neuer Vize-Präsident im Landesmusikrat
Frank Schmitz neuer Vize-Präsident im Landesmusikrat

Wolfenbüttel – Die Mitgliederversammlung des Landesmusikrats Niedersachsen hat am Samstag, den 6. Mai 2017 ein neues 10köpfiges Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Johannes Münter. Der 62jährige ist schon seit langem eine feste Größe in der niedersächsischen Musiklandschaft. Der hauptamtliche Musiklehrer ist bereits seit 2011 im Präsidium des Landesmusikrats. Darüber hinaus ist er der Vorsitzende des Landesverbands Niedersächsischer Musikschulen, Mitglied der Steuerungsgruppe “Wir machen die Musik!” beim niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Mitglied in der Fachkommission HAUPTSACHE:MUSIK im niedersächsischen Kultusministerium.

Johannes Münter tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Franz Riemer an. Professor Riemer war sechs Jahre lang Präsident des Landesmusikrats. Münter freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben mit dem Landesmusikrat und seiner angeschlossenen Landesmusikakademie: „Ich bin zuversichtlich, die hervorragende Arbeit des Landesmusikrats fortzusetzen und auszubauen. Insbesondere werden wir die Profilierung der Landesmusikakademie, die Verankerung der Musikalischen Bildung und den Ausbau des vorhandenen Netzwerks der niedersächsischen Musikkultur intensiv weiterentwickeln. Besondere Stützen der Musikszene sind für mich natürlich die vielfältigen ehrenamtlich geführten Ensembles, Vereine und Verbände“.

Das neugewählte Präsidium setzt sich wie folgt zusammen:
Präsident: Johannes Münter | Vizepräsidenten: Frank Schmitz, Wolfgang Schröfel
Weitere Präsidiumsmitglieder: Friedrich Kampe, Vera Lüdeck, Cornelia Recht, Alexander Schories, Bernd-Christian Schulze, Dr. Martin Weber, Silke Zieske

Mehr Infos zum Landesmusikrat unter : www.lmr-nds.de

Weiterlesen

Unsere neuen Präsidiums- und Vorstandsmitglieder stellen sich vor
Am 11. März 2017 gab es auf der Landesdelegiertentagung einige personelle Veränderungen im Landesvorstand. Einige der neuen Vorstandsmitglieder stellen sich hier mit einer musikalischen Vita kurz vor:
Weiterlesen

Auf ein Wort: Jedem sein Ton
Auf ein Wort: Jedem sein TonGar nicht so einfach,  jedem einzelnen Gehör zu verschaffen und dann noch zu hören, wie er/sie tönt oder „tickt“. Schließlich wollen wir im NMV ja zusammen erklingen,  im 40.000er Orchester wäre es toll, aber in „kleinerem“ Rahmen auf Kreis- oder Vereinsebene ist es ebenfalls ein (Klang)erlebnis.
Übebereitschaft und Neugier gönnt Toni allen Ausbildern und sagt danke für Euren Einsatz, auch im Namen des NMV-Präsidenten. Das jedenfalls wünschen wir nicht nur dem Publikum, sondern auch uns Musikern. Sing doch mal, spiel doch mal – hast du in den Ferien geübt – oder reiht sich das Instrument in den Reigen der „depressiven“ Artgenossen, die mangels Zuwendung des „Spielers“ die Sinnfrage stellen oder einfach bestauben? Ein verstaubtes Image wollen wir nicht und steht uns auch keineswegs zu, werden doch wieder und wieder Musiker an den Instrumenten ausgebildet und dann? – haben wir vielleicht ein neues verlässliches Vereinsmitglied,  von fünfen eins, vielleicht zwei? Es ist ernüchternd, wie oft gerade Jugendliche die Flinte ins Korn werfen – ach nein –das Instrumentenspiel an den Nagel hängen– trotzdem,  versuchen wir weiterhin,  sie zu begeistern, vor allem am und mit dem Instrument,  denn beim Grillen, Kegeln, Zelten, Chillen allein ist der Ton eines „Spielers“ nicht zu entdecken.
Weiterlesen